DadaTux Blog

unsere Reiseberichte
Okt
25

Cherbourg – adieu

Verkauf der Dada Tux – German39c, Probe segeln, Kastanien sammeln, Orphelia und Brian lassen uns weiter warten, letzte Vorbereitungen zum definitiven Ablegen, Intermezzo

Verkauf

Wir sind wohl ab der Freude, den Bau der Exploration 45 hautnah verfolgen zu können, etwas „blauäugig“. Auch glauben wir nur zu gerne, noch nicht alte und sehr gut ausgerüstete und gepflegte Aluyachten, finden rasch einen Käufer.
Selbstverständlich treffen wir diese Entscheidungen und es liegt uns fern jemandem andern die Schuld zu geben. So werden wir erst diesen Sommer wirklich aktiv. Es war (und ist) eine interessante, jedoch auch „harte“ und zermürbende Erfahrung. Zu dem haben wir das Pech, dass wir das Boot mehr als 7 Wochen wegen einem Defekt des kommerziellen Travellifts nicht ins Wasser setzen können.

Ich erzähle einfach mal einige Anekdoten, eine davon als Warnung.
Wir bekommen über längere Zeit täglich Anrufe von einer Person, welche das Boot bar bezahlen will, ohne es zu sehen. Dafür hätten wir nach Belgien reisen müssen um den Handel ab zu schliessen. Betrug, Geldwäscherei, auf alle Fälle nicht koscher. Erstaunt hat uns, dass da jemand auf dem Gebrauchtbootmarkt und vermutlich noch auf einigen anderen Märkten, gezielt nach potentiellen Opfern sucht.
Ein anderer träumt sich ein Leben nach der Pensionierung als Solosegler auf den Weltmeeren und muss sich eingestehen, dass seine „Persönlichkeit“ dazu nicht geeignet ist.
Ein Dritter sieht sich das Boot an, obwohl er ein Serienschiff, wie z.B. eine Bavaria, sucht...
Wahrlich eine nicht immer einfache Situation.

alte Dada Tux
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Gäste — Ludwig Drapalik
Hola zäme, Ist euer Schiff jetzt verkauft und seid Ihr unterwegs zu den Kanaren? Es würde uns natürlich freuen, einen Schwatz bei... Weiterlesen
Mittwoch, 25. Oktober 2017 18:54
Gäste — Ursula + Hansueli
Liebe Helen und Hansueli Wir freuen uns über jeden neuen Bericht und können so Eure Erlebnisse (mit "Höhen und Tiefen" etwas miter... Weiterlesen
Mittwoch, 01. November 2017 08:05
Hansueli
Salü Ursula, salü Hansueli immer schön von euch zu hören. Wir hoffen ihr hattet einen guten Zibelimäret. Lieber Gruss Hansueli & H... Weiterlesen
Samstag, 11. November 2017 00:32
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Sep
21

Alarm und Hochwasser (September 2017)

Alarm

Keine Angst, es sind keine Wirbelstürme, weder eine „Irma“, einen „José“ oder eine „Maria“. Ebenso wenig sind wir von einem Tsunami betroffen. Das heisst nicht, dass wir besorgt und betroffen über die Zerstörungen und die unzähligen menschlichen Schicksale, welche sich dahinter verbergen.

Die Sache ist folgende:
Hansueli hat drei neue Alarme eingebaut. Ausschlaggebend für die ersten beiden ist ein uns bekanntes Seglerpaar, welches bei der Biskayaüberquerung einen Motorenausfall wegen Überhitzung hatte und abgeschleppt werden musste. So haben wir nun einen Alarm im Auspuffrohr, welcher uns frühzeitig vor eventueller Überhitzung warnt, einen zweiten im Innern des Schiffes zusätzlich zu dem im Cockpit bei allgemeinem Motoralarm. Den hören wir, wenn wir uns im Salon und/oder in der Pantry befinden und einen „Einbruchalarm“, welchen wir einschalten können wenn wir weggehen oder wenn wir schlafen und uns nicht sicher fühlen.
So sind wir alarmiert, gesichert, versichert und doch nicht sicher vor den Ereignissen, welches das Leben für uns bereit hält. Trotz aller Alarme soll das Leben ein Abenteuer bleiben können.

Feuerwerk
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Gäste — Ludwig Drapalik
Ich hoffe, dass deine Alarme dann nur im richtigen Augenblick losgehen. Und nicht vorher, zum Beispiel mitten in der Nacht. Und na... Weiterlesen
Freitag, 22. September 2017 11:10
Gäste — Ursula Meise + Hansueli Loosli
Danke für den wiederum sehr interessanten Bericht, wir freuen uns immer wieder, so von Euch zu hören und teils auch zu sehen. Weit... Weiterlesen
Sonntag, 24. September 2017 08:05
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Aug
19

Holyhead – Cherbourg und ? (August 2017)

Die letzte Etappe unserer Testfahrt, Holyhaed – Cherbourg, wird je nach Wind und Route etwas über oder unter 400 nm. Wir planen einen Stop in Milford, Wales, danach in Falmouth oder in Plymouth und zum Schluss über den englischen Kanal nach Cherbourg. Dies rechnen wir in ungefähr 6 Tagen machen zu können. Wind- und Wetterprognose lassen uns jedoch entscheiden durch zu segeln und ohne Zwischenhalt Cherbourg an zu laufen.

Holyhead verlassend treffen wir auf gewaltigen Strom, Wellen und Wind und ich fühle mich auf dem offenen Meer, weit weg von aller Zivilisation, wären da nicht die markante Landschaft, Inselchen und Leuchttürme. Zuerst gegen den Wind, später jedoch mit Wind und Strom segeln wir mit unserer bisherigen Höchstgeschwindigkeit von 11,5 Knoten und einem Etmal von 165,6 sm.

Land's End
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Gäste — Ludwig Drapalik
Tolle Erlebnisse und Zahlen und weiterhin fair winds .
Sonntag, 20. August 2017 00:46
Gäste — Ursula Meise + Hansueli Loosli
Liebe Helen und Hansueli Wir freuen uns immer wieder über Eure interessanten Reiseberichte (Martha habe ich diese wieder ausgedruc... Weiterlesen
Sonntag, 20. August 2017 12:38
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Aug
03

Abhängig vom Wind, Ersatzteilen und Diesel (Oban bis Holyhaed -Juli/August 2017)

Wir verlassen Oban und segeln Richtung Glasgow, den Mull of Kenteyer entlang bei möglichst optimaler Strömung. Diese gilt es zu berechnen, damit uns die Strömung schieben hilft. Ein paar Knoten kann dies schon ausmachen und bei überschaubaren, eher kleineren Distanzen, macht sich dies bezahlt. Die Gegend ist wunderschön, der Wind sehr wechselhaft, jedoch meistens zum segeln. Das Wasser an der Westseite der Insel Arran und weiter Richtung Glasgow ist ruhig, fast meinen wir auf einem Schweizer See zu sein.

Plötzlich werde ich unruhig, ein schwimmende Insel mit „Leuchtturm“ bewegt sich mit beträchtlicher Geschwindigkeit auf uns zu. Auf der Seekarte sehe ich weder eine Insel noch einen Leuchtturm. Des Rätsels Lösung: es ist ein Unterseeboot der US Navi, welches sich knapp über der Wasseroberfläche Richtung Süden bewegt und uns viele Wellen beschert. (Hatte keine Lust das UBoot zu fotografieren, Hansueli) Wir legen in der Kip Marina an und warten auf unsere Ersatzteile für die Winsch.

CCS SailingSwiss III
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Jul
15

Skagerrak – Kattegat - Norwegen - Schottland

Seit drei Tagen liegen wir in Skagen, der nördlichsten Stadt Dänemarks. Sie ist umgeben von Sandstränden und -Dünen. An der Nordspitze treffen Skagerrak und Kattegat aufeinander. Ein wahrer Zungenbrecher und dann noch zu wissen welcher Name wohin gehört. Für alle denen es ähnlich wie mir geht:
Das Kattegat ist das 22.000 km² grosse und durchschnittlich rund 80 Meter tiefe, äusserst schwierig zu befahrende Meeresgebiet zwischen Jütland und der schwedischen Westküste. Bei Skagen grenzt es an das Skagerrak. Nordsee und Ostsee treffen aufeinander. In einem eindrücklichen Schauspiel prallen die Wellen aufeinander, spritzen hoch und laufen wieder zurück. So ist es möglich nahe am Ufer einen Fuss im Kattegat und den anderen Fuss im Skagerrak zu baden. Sich weiter hinein zu wagen ist zu gefährlich. Ein „übermütiger“ Seehund lässt es sich jedoch nicht entgehen sich in diesen Gewässern zu tummeln.

Um nach Skagen zu gelangen geht unsere Route erstmals nordwärts von Kopenhagen nach Gilleleje, einem Fischerhafen, wo jedoch Segelboote zwischen den Fischerbooten fast immer einen Platz finden. Mitunter sieht dies recht chaotisch aus und um einen sicheren Liegeplatz zu finden braucht es ein geschultes Auge. Der Wind pfeift kräftig, wir legen vorerst an einem etwas ungünstigen Platz an, sehen uns nach einem sicheren um,werden fündig und verlegen unsere Dada Tux. Man stelle sich das etwa so vor: Zwischen all den kleinen und grösseren farbigen Fischkuttern gibt es Liegeplätze für Boote, welche teilweise fest vermietet sind. Diese Plätze sind jeweils mit einem roten Viereck gekennzeichnet, die freien Plätze sind grün. Ob rot oder grün ist jedoch oft von aussen nicht oder dann nur ganz schlecht ersichtlich.

Morgenstimmung
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Gäste — Ursula Meise + Hansueli Loosli
Liebe Helen und Hansueli Toll, Eure Berichte, man kann es fast selber miterleben! Wir wünschen Euch mit der neuen DadaTux noch vie... Weiterlesen
Dienstag, 25. Juli 2017 09:40
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Jun
20

Nordostseekanal und Me(eh)r Juni 2017

Wir fahren durch die Schleuse (für Thea und Denis – Fender bei beiden Schleusen ganz tief hängen) von Brünsbüttel und legen im kleinen Hafen an.
Wir fahren das erste Mal ein gelungenes Heckbojenmanöver und empfangen abends Anne, David, Lia und Thea. Wir freuen uns riesig die Familie auf der Kanalfahrt dabei zu haben. Für Lia und Thea ist es ein Abenteuer. Sie klettern begeistert auf und unter Deck herum und fühlen sich sofort zu Hause.

Wir fahren früh los und gewöhnen uns rasch an die vielen grossen und kleineren Frachter, welche an uns vorbei fahren und die Dada Tux klein erscheinen lassen. Wer sich interessiert dafür siehe einen interessanten Beitrag, von Hans zugesendet
https://www.youtube.com/watch?v=CBFjONcZP_U.

Nordostsee Kanal
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Gäste — Ursula und Hansueli
Unsere Lieben; wir freuen uns immer wieder, von Euren Abenteuern zu lesen (Martha drucke ich die Berichte dann jeweils aus). Wir w... Weiterlesen
Samstag, 24. Juni 2017 15:18
Gäste — Susanne Looser
Liebe Helen Lieber Hansueli Aktuell seid ihr in Inverness, habt ihr bereits Pläne für die nächste Woche? Wir starten am 15.7. von ... Weiterlesen
Sonntag, 09. Juli 2017 09:00
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Jun
07

Open Yard days der Garcia / Allures Werft – wir segeln nordwärts

Jährlich führt die Werft Garica / Allures Open Yard days durch. SegelerInnen, welche sich für eine Segelyacht interessieren, haben die Möglichkeit sich für einen Werftbesuch sowie ein Testsegeln an zu melden.

Unsere Dada Tux, eine weitere Garcia Exploration 45 sowie eine Allures 45 sind die Testboote. Eine interessante Zeit kurz vor unserer Abreise (und Rückkehr aus den „Ferien“ in Deutschland und der Schweiz) steht uns bevor. Vorträge, gutes Essen und Gespräche mit ganz unterschiedlichen Personen prägen diese Zeit. Es nehmen Leute aus folgenden Ländern teil: Australien, Südafrika, USA, Brasilien, Spanien, Niederlande, Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland.

Openday Garcia Dada Tux
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Gäste — Brigitte
Wünsche euch von Herzen ein gutes Unterwegssein mit eurer neue Dada Tux. Alles Liebe Brigitte
Mittwoch, 07. Juni 2017 18:01
Gäste — Drapi
\n\n... Weiterlesen
Donnerstag, 08. Juni 2017 03:13
Gäste — Ursula und Hansueli
Von Herzen wünschen wir Euch gute Fahrt und "Schiff ahoi"! Bleibt vor allem gesund und geniesst jede schöne Stunde. Herzliche Grüs... Weiterlesen
Freitag, 09. Juni 2017 08:09
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Mär
26

Sie schwimmt

Letzten Freitag, ein Tag vor Helen's Geburtstag, wurde unsere neue Dada Tux (Garcia Exploration 45) eingewassert. Jetzt schwimmt sie 😎.

Ein grosser Tag für uns.

Ealontisch
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Gäste — Margrit
Super, wirklich ein tolles Schiff, freue mich für Euch. Helen wünsche ich nachträglich noch einen schönen Geburtstag. Ganz liebe G... Weiterlesen
Sonntag, 26. März 2017 15:20
Gäste — Susanne Looser
Ich gratuliere euch herzlich zum neuen Schiff, sieht sehr gut aus! Und dir Helen, noch alles Gute zum Beburtstag! Herzliche Grüsse... Weiterlesen
Montag, 27. März 2017 21:46
Gäste — Ursula Meise + Hansueli Loosli
Toll, dass offenbar alles so gut geklappt hat. Wir wünschen euch natürlich mit dem "neuen Zuhause" viel Glück und viele tolle Reis... Weiterlesen
Dienstag, 28. März 2017 16:35
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Mär
18

Bereit – fertig – los (März 2017)

Diese drei Wörter sind für viele bekannt seit Kindestagen. Meistens dauert es einige Sekunden bis zum „los“. Da beim Langfahrtsegeln jedoch alles, oder zumindest vieles, mit einer Entschleunigung einhergeht, sind bei uns die Sekunden einiges länger.

Ja, die Zeit unseres Winterquartiers in Cherbourg neigt sich dem Ende entgegen. Der Frühling erscheint in jeder Beziehung vielschichtig.
Täglich geschieht neues. Unser Schiff steht nicht mehr in der Halle, sondern draussen. Der Mast ist gestellt, der Propeller wird montiert und am 23. März kommt unsere Exploration 45 ins Wasser.
Die nötigen Bewilligungsanträge um erneut die Leinen los zu lassen sind beim Seeschifffahrtsamt, der Versicherung und beim Bakom (Bundesamt für Kommunikation) und sollten bis Ende März erledigt sein.

Bimini
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Gäste — Brigitte Vuichard
Freue mich immer von euch zu lesen. Herzliche Grüsse Brigitte
Samstag, 18. März 2017 14:13
Gäste — Ursula und Hansueli aus Oensingen
Liebe Helen und lieber Hansueli Schön, dass es nun bald soweit ist und die neue "DadaTux" startklar ist. Wir wünschen Euch jedenfa... Weiterlesen
Sonntag, 19. März 2017 08:36
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Feb
26

Kein Aprilscherz

In der ersten Woche vom April sollte unser neues Boot, die Garcia Exploration 45, uns übergeben werden. Dies sind 3-4 Wochen früher als ursprünglich geplant. Nein sagen wir dazu sicher nicht.

Wir werden nicht gleich los segeln. Zuerst bekommen wir eine Einführung in die Bootstechnik durch die Werft und Nils von Blue Yachting, dem deutschen Garcia-Händler. Dabei geht es von eher banalen Dingen, wie welcher Schalter ist für was, bis komplexere Dinge, wo sind die elektrischen und Handpumpen, falls sich das Boot wegen einem Leck mit Wasser füllt. Wenn das Boot soweit in Ordnung ist, werden wir selber unsere ersten Erfahrungen sammeln.
Wir hoffen, innerhalb von 2-3 Mt. alle 'Kinderkrankheiten' zu finden. Gedacht ist eine Tour nach Irland, vielleicht bis Schottland. Nach der Tour segeln wir zurück nach Cherbourg. Dort lassen wir das Boot durch die Werft kontrollieren und eventuelle Garantiereparaturen erledigen. Spätestens Mitte August möchten wir unsere unterbrochene Reise in Richtung Süden fortsetzen.

Bugkabine
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Gäste — Silvia huber
Hallo Helen und hansueli Ich habe alle eure Blogs gelesen und bin nun auf dem neusten stand eures aufregenden Lebens. Ich wünsche ... Weiterlesen
Mittwoch, 08. März 2017 09:10
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Jan
05

Kuckuck (Ende Dezember 2016 / Januar 2017)

Kuckuck, kuckuck ruft`s aus dem Wald… so beginnt ein bekanntes Kinderlied auf den kommenden Frühling.

So ein Gefühl macht sich bei uns breit. Es „juckt“, es „zappelt“, es „plant“, es „wächst“ in und mit uns.

Ankerwinsch unter Deck
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Gäste — Ursula und Hansueli aus Oensingen
Tolle Eindrücke! Wenn auch das Warten auf das neue Schiff noch etwas dauert, wünschen wir jetzt schon viel Glück und "Schiff ahoi"... Weiterlesen
Sonntag, 08. Januar 2017 09:23
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Dez
08

Patience – ist auch ein Spiel (Mitte November / Dezember 2016)

Ab und zu gibt einige für uns interessante im Sektor Kultur angesiedelte Angebote. Davon machen wir zur Zeit Gebrauch in unserem selbstgewählten Winterlager.

Das erst 2013 gegründete französische Ensemble Magnétis lud im Théâtre Italienne zu einem interessanten Querschnitt durch die (nord)amerikanische Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts ein. Im gut besuchten Konzert fanden wir nur noch Plätze im „Paradies“, zuoberst im 4. Stock ganz nah beim Kronleuchter und mit leicht nach vorne geneigten Sitzplätzen. Die Akustik ist gut, ebenfalls die Sicht auf die Bühne, der Sitzkomfort lässt dafür zu wünschen übrig. Wir geniessen das Konzert gemeinsam mit Monika und kommen gerade vor dem nächsten kräftigen Regen nach Hause.

Kronleuchter
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Gäste — Drapalik Ludwig
Nume nöd gschprängt Wir wünschen dir viel Geduld beim Schiffsverkauf...!! Kommt ihr mal in die CH zurück oder bleibt ihr dort? Fal... Weiterlesen
Donnerstag, 08. Dezember 2016 17:39
Gäste — Susanne Looser
Liebe Helen Lieber Hansueli Ich wünsche euch von Herzen frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr! Der Schiffsbau sieht inter... Weiterlesen
Freitag, 23. Dezember 2016 13:09
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Nov
17

Geduld ist gefragt (Cherbourg Ende Oktober/November 2016)

Seit ungefähr 2 Monaten liegen wir im Port Chantereyne in Cherbourg. Der Steg „P“ auf dem wir liegen und einer der Gästestege ist, wird leerer und leerer. Bis jetzt war an den Wochenenden noch „Betrieb“. Es kamen Segel- und Motorboote vorwiegend aus England, verliessen den Hafen jedoch meist nach 1-2 Tagen wieder.
Segel werden hochgezogen, getrocknet und, wann immer möglich, im Schiffsinnern verstaut. Etwa die Hälfte der noch verbleibenden Schiffe auf dem Steg werden mit dem Kran auf`s „Trockene“ gelegt, für Reparaturen …..

Unsere englischen Nachbarn, welche in zwei Jahren von Ipswich nach Cherbourg gesegelt sind (aus diversen Gründen) und als nächstes Ziel die Karibik haben, reisen nach England und anschliessend nach Griechenland um dann im März die Segelreise wieder auf zu nehmen.

Hafenstimmung
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Gäste — Drapalik, Ludwig und Lotti
Ich liege auch flach: Ludwig ist statt auf Tenerife in der Reha in Wald und kann nicht mehr laufen. Es braucht auch hier Geduld ei... Weiterlesen
Donnerstag, 17. November 2016 14:32
Gäste — Ursula und Hansueli
Liebe Helen und lieber Hansueli Nun ja, "gut Ding will Weile haben", aber ihr werden es schon schaffen! Wir wünschen euch jedenfal... Weiterlesen
Sonntag, 20. November 2016 08:10
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Okt
18

CH

Am Heck der meisten Schiffe hier in der Gegend ist ein grosses CH aufgemalt. Ah, schau mal, ein Boot aus der Schweiz, ist mein erster Gedanke. Dass das jedoch nicht stimmen kann kam sofort danach.

Alle Schweizer hochseetauglichen Schiffe sind am Heck (Spiegel) mit Basel, Bâle oder Basilea angeschrieben, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern wo die Auswahl der „Heimathäfen“ deutlich grösser ist. So heisst CH einfach, dass der Heimathafen der Schiffe hier in Cherbourg liegt. - Lösung des Rätsels!!!!!

Motor am Kran
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Gäste — Ursula Meise und Hansueli Loosli
Hallo zusammen Eure Berichte sind immer sehr interessant zu lesen und wir freuen uns immer darüber. Am kommenden Wochenende, d.h. ... Weiterlesen
Montag, 24. Oktober 2016 22:32
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Okt
05

Vorübergehend sesshaft in Cherbourg, Normandie, Frankreich (ab 5. September 2016)

Ungeplant und doch selbst entschieden sind wir im Port Chantereyne in Cherbourg. Dada Tux liegt festgemacht am Steg P Nr. 42 mit Wasser und Landstrom. Wir richten uns für eine längere Zeit in der kühleren und feuchten Gegend ein. Bis jetzt ist das Wetter sehr angenehm. Dies hat vor allem am Wochenende noch einige EngländerInnen zu einer Kanalüberquerung animiert, ebenso findet eine Regatta mit über 30 Booten von der Isle of Wight bis nach Cherbourg statt. Nach und nach leeren sich die Gästestege, die ein- und auslaufenden Boote werden immer weniger – das Ende der Segelsaison ist in Sicht.

Die zwei Gründe dafür sind

Verkauf der Dada Tux und der Bau unseres neuen Schiffes. Der Verkauf schmerzt schon ein bisschen, haben wir die Dada Tux doch mit viel Liebe und Sorgfalt auf unsere Bedürfnisse in den letzten 5 Jahren aufgerüstet. Es gibt ein paar Interessenten. Wenn jemand „zuschlägt“ erhält er/sie ein sehr gut ausgerüstetes Schiff in einem tadellosen, gepflegten Zustand. Aus vorwiegend familiären Gründen haben wir uns für ein grösseres Boot entschieden, welches hier in Cherbourg gebaut wird. Der Rumpf ist fertig und da wir vor Ort sind können wir den Bau gut verfolgen und ggf. Wünsche, resp. Änderungen möglichst rechtzeitig angehen.

Cherbourg Marina Gästesteg
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Sep
16

Ankunft in Cherbourg - 4.September 2016

Es ist unsere bisher längste Fahrt. Nach 11 Tagen zwei Stunden und 1495 sm (2768,7 km) segeln wir von Ponta Delgada (Sao Miguel, Azoren) nach Cherbourg (Bretagne, Frankreich).

Da die meisten unserer Freunde anderen Freizeitbeschäftigungen als segeln nach gehen versuche ich zu beschreiben, wie dann so eine Vorbereitung und Langfahrt aussehen kann.

1. Abend Ostküste von Sao Miguel
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Gäste — David
Ein wirklich schöner und ehrlicher Bericht mit tollen Fotos sowie Organisation. Wünsche euch noch viele weitere entspannte Tage au... Weiterlesen
Mittwoch, 21. September 2016 14:16
Gäste — Ursula und Hansueli
Wiederum ein toller Bericht mit schönen Fotos (ich habe Martha Bloch wieder alles ausgedruckt). Wir wünschen Euch weiterhin alles ... Weiterlesen
Sonntag, 25. September 2016 08:34
Gäste — Susanne Looser
Seit langer Zeit bin ich auf der Website und lese eure Berichte. Da erlebt ihr viel Spannendes. Dass ihr Dada Tux verkauft, hat mi... Weiterlesen
Sonntag, 25. September 2016 21:51
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Aug
23

Ponta Delgada, Sao Miguel, Azoren

Wir sind auf den Azoren angekommen. Diese sind bereits seit dem 14. Jahrhundert auf verschiedenen Seekarten verzeichnet. Entdecker waren die Portugiesen. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs. 1976 wurden die Azoren als autonome Region von Portugal anerkannt.

Sao Miguel ist die grösster der Azoreninseln und Ponta Delgada der Hauptort. Die Insel liegt im Südosten der Azoren. Sie ist ca. 65 km lang und 16 km breit. Die Gesamtbevölkerung beträgt gerade mal 137`856 Einwohner. Die Insel ist sehr fruchtbar, sehr grün, d.h. es gibt entsprechend viele Niederschläge.

Sao Miguel
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Gäste — Meise Ursula und Loosli Hansueli
Liebe Helen und Hansueli Danke für die tollen Berichte (wir drucken jeweils für Martha Bloch ein Exemplar aus). Für die Weiterfahr... Weiterlesen
Donnerstag, 25. August 2016 10:36
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Aug
14

Von den Kanaren zu den Azoren (5. - 10.08.2016)

Von einem nochmaligen Abstecher zu Tochter und Familie (nur Helen) zurück auf Las Palmas bereiten wir uns auf unsere Abreise auf die Azoren vor. Es ist die bisher längste Segelfahrt an einem Stück für uns, ca. 790 sm (direkter Weg). D.h. wir sind zwischen 5-7 Tagen unterwegs, je nach Windrichtung und -stärke.
Das Wetter wird täglich studiert, eingekauft, Segel, Mast, Wanten… kontrolliert. Am 5. August sieht es für einige Tage günstig aus und wir lassen die Leinen los.

An der Nordostspitze von Gran Canaria angelangt trimmen wir die Segel. Das Grosssegel wird mit einem Reff belegt, dazu setzen wir die Genua. Die Winde kommen, wie üblich südlich vom Azorenhoch aus nord-nordöstlicher Richtung, d.h wir segeln 60-80 ° am Wind. Dank unseren Ballasttanks können wir Wasser auf den luvseitigen Bug umpumpen. Das erlaubt uns ein Segeln mit weniger Krängung, was deutlich angenehmer ist. Schon bald legt der Wind zu (5-6 Bf). Wir setzen ein weiteres Reff und den Kutter. Trotzdem rauschen wir mit 7-8 Knoten durch das Wasser, mit unterschiedlicher Wellenhöhe und -richtung. Kurz vor Ponta Delgada auf der Insel São Miguel – verlässt uns der Wind und wir motoren die letzten 7 sm. Eine gute, rasche Segelfahrt neigt sich dem Ende zu. Wir sind auf den Azoren, zu Portugal gehörend, angekommen.

Blick zurück nach Gran Canaria
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Jul
25

Zurück nach Gran Canaria

Immer mal wieder eine Programmänderung. Ursprünglich wollten wir nach dem Antifouling erneuern und Motorservice über Madeira und Azoren nach Cherbourg segeln. Diesen Plan verschoben wir um paar Wochen. Helen ist zur Zeit in Lüneburg bei Anne und den Enkelmädchen. Die KITA hat Ferien und Anne bekam keine Ferien. So ist Helen eingesprungen, d.h., eingeflogen.

 

Tschüss Teneriffa
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Jul
24

Auf dem 'Hochsitz'

Unser Unterwasser benötigte einen neuen Anstrich. Boote werden am Rumpf - der Teil der im Wasser ist - mit einer speziellen Farbe angestrichen, mit Antifouling. Diese Farbe verhindert das schnelle Ansetzen vom Muscheln und Algen. Für Sportboote mit Kunststoffrumpf wird Farbe mit Kupferzusatz verwendet. Auf einem Aluschiff darf solche Farbe nicht verwendet werden. Im Salzwasser entsteht zwischen Kupfer und Alu eine Elektrolyse, welche das Aluminium abbaut. Der Bootsrumpf wird schwächer und mit den Jahren kann es Löcher geben. Auch wenn es zwischen dem blanken Alurumpf und dem Antifouling zuerst eine Grundierung aufgetragen wird, damit das Antifouling überhaupt hält, ist das Risiko mit Kupfer viel zu gross. Leider hält das kupferfreie Antifouling nicht so gut und ist auch nicht so effizient. Dafür hat ein Alurumpf viele andere Vorteile gegenüber einem aus Kunststoff.

Wenn das Schiffli schon aus dem Wasser war, wechselten wir das äussere Lager der Propellerwelle. Dazu brauchten wir einen Mechaniker für Bootsmotoren und Antriebe. Der machte auch einen Motorservice. Alle Filter, Motoren- und Getriebeöl und der Impeller (von der Kühlwasserpumpe) wurden gewechselt.

Wellenlager
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Gäste — stefan hanses
Moin zusammen, wir sind auch ein Seeglerpaar mit einer SY von Berckemeyer (BM 40 Clipper) und kennen Euer Schiff wenn es die Baunu... Weiterlesen
Mittwoch, 03. August 2016 13:35
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