DadaTux Blog

unsere Reiseberichte
Sep
29

Rückblick 90 Tage Brasilien

schmutziger Fluss Recife
Kautschuk Baum in der Nähe von Manaus
Nixon zeigt uns eine Maniokwurzel
vor dem Theater Manaus
Salvador
Salvador 2
Coroa Vermelha
Fischer in Laguna
Laguna

Reisezeit vom 24. Mai (Recife) bis 21. August 2018 (Rio Grande do Sul)Zurückgelegte Distanz:  2756 NM (5104 km)

Besuchte Bundesstaaten

Pernambuco, Bahia, Amazonas (mit Flugzeug), Espirito Santo, Rio de Janeiro, Sâo Paulo, Santa Catarina, Rio Grande do Sul

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Sep
10

Unser letztes „Stück“ Brasilien

Im Hintergrund Paraty
Paratii 2 von Amyr Klink
Bucht von Paraty
Ausserhalb von Paraty
Sonnenuntergang erster Abend
Sonnenaufgang nächster Morgen
Guaruja
Marina Pier26 Guaruja
Bananen in der Marina Pier26
Kokosnüsse in der Marina Pier26
wir verlassen Santos
die Sicht ist nicht gut
ausserhalb Santos Fischerboot
erster Abend
Morgenstimmung
Morgenstimmung
Laguna Einfahrt
Laguna Einfahrt
Laguna Einfahrt 3
Laguna Karte falsche Tiefe
Schmutz im Dieseltank
Laguna Ankern
Laguna Abendstimmung
geschenktes Gemüse
weitere Abendstimmung in Laguna
Heilige im Antennenwald
Laguna Yachtclub
am Strand von Laguna
Laguna Quellwasser
Laguna Einfahrt
Laguna
Laguna
Laguna
Sonnenaufgang nächster Morgen
Rio Grande
Rio Grande
Familienwagen
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Rio Grande Liegeplatz
Abendstimmung unterwegs
Isla de Lobos Uruguay
Punta Colorada
Dada Wein aus Argentinien

Paraty ist eine sehr malerisch am Meer gelegene Kolonialstadt und steht unter Denkmalschutz. Als Eigenheit zu erwähnen ist, dass erstmals die Strassen von Sklaven mit Kopfsteinpflaster auf Meereshöhe gebaut wurden um die Abwässer weg zu spülen. Bei Flut stehen deshalb einige Strassen unter Wasser. Während unseres Aufenthaltes finden die viel besuchten Literaturtage statt. Einzelne Lesungen sind auf französisch oder englisch, meistens jedoch auf portugiesisch. Wir nehmen den geschäftigen Betrieb in uns auf und schlendern durch den wirklich pittoresken Ort. Paraty ist ebenfalls bekannt durch sein Heilklima und die brasilianische (finanzielle) Oberschicht tummelt sich hier. Die Marina de Engenho, wo die Dada Tux liegt, ist ein wunderschöner ruhiger Ort etwa 5 km ausserhalb der Stadt. Diese Marina gehört Amyr Klink, einem Brasilianer welcher mit seiner Aluminiumyacht von Pol zu Pol gesegelt ist und in Brasilien einer der grossen bekannten Segler ist. Manch einer besitzt hier eine (Segel)Yacht obwohl diese Gegend Wind arm ist. Oft wird ein Schiff als Zweit- oder Drittwohnung benutzt. Alex, ein Franzose, lebt z.B. seit 10 Jahren hier und verdient sich seinen Lebensunterhalt in dem er drei Segelboote hegt und pflegt. Er ist sehr hilfsbereit und gibt uns auf unsere diversen Fragen viele gute Tipps.

Unsere Fahrräder leisten gute Dienste, fast täglich radeln wir von der Marina in die Stadt und zurück. Das erste Mal auf unserer Reise haben wir Probleme mit den Geldautomaten, d.h. sie „spucken“ auf unseren Befehl kein Bargeld mit der Postcard aus. Auf Nachfrage in der Schweiz bekommen wir die Antwort, dass von ihrer Seite alles in Ordnung ist, dass es aber bekannt sei, dass es in Brasilien Probleme gibt. Dies hilft uns jedoch wenig haben jedoch momentan keine andere Möglichkeit als dies zur Kenntnis zu nehmen. So sind wir, auch wenn nicht mit Geld, so doch um eine Erfahrung reicher. Trotzdem sind wir nun Besitzer eines kleinen Zweitdinghis mit festem Boden um für die vorgesehene Reise Richtung Patagonien ausgerüstet zu sein.

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Hansueli
Salü Ursula, salü Hansueli Danke vielmals für eure Wünsche und Kommentar. Hier kommt langsam der Frühling. Zwar regnete es heute s... Weiterlesen
Samstag, 29. September 2018 22:17
Hansueli
Salü Monika schön dass dir unsere Berichte gefallen. Hafengebühren sind so eine Sache. In Brasilien werden sie auf den jeweiligen ... Weiterlesen
Samstag, 29. September 2018 22:29
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Aug
01

Entlang unterschiedlicher Küsten wie die der Entdecker, der Wale, der Grünen Küste, des Kaffee`s

Regenbogen
Regenwolken
Dinghi am Strand
Abendstimmung in Coroa Vermelha
Sandbank vor Coroa Vermelha
Strandvon  Coroa Vermelha
Abrolhos Inseln
Atoba
Atoba 1
Atoba
Morgenstimmung Abrolhos kurz vor 6 Uhr
Wal
Wal
Wal
Wal
Wal
Wal
Wal
Wolken
Yemanja die Meeresgöttin
Vitoria
Dinghisteg
Schildkröte
Altstadt von Vitoria
besetztes Haus in Vitoria
Morgenstimmung in Vitoria
Frühsportler
der Zuckerhut
Abendstimmung Ilha Grande
Wolken ziehen auf
trüber Morgen
unser Weg mit 2x Ankern
Paraty Marina do Engenho
Paraty
Paraty
Entlang unterschiedlicher Küsten wie die der Entdecker, der Wale, der Grünen Küste, des Kaffee`sIlhéus bis ParatyAllgemein:

Ich möchte allen, welche Lust haben mit der Geschichte all dieser Orte vertrauter zu werden das Buch von Stefan Zweig „ein Land der Zukunft“, ein Reisebuch und eine Liebeserklärung an Brasilien (1940/41) empfehlen. Es ist ein Buch von hohem sprachlich-literarischem Wert und gibt einen wunderbaren auch geschichtlichen Abriss der meisten Gegenden, welche Hansueli und ich besuchen. Auch Jorge Amado (geboren in Ilhéus) beschreibt vor allem seine Heimatregion Bahia in realistischen Bildern vorwiegend des sozialen Lebens. Es gibt neuere sicher auch gute Literatur, ich habe einfach „Zweig“ und „Amado“ gelesen und bin begeistert. Es sprengt unseren Rahmen und ist ja nicht für alle gleich interessant, jeweils noch allzu viel Geschichte im Blog zu schreiben. Unser Blog soll vorwiegend unsere punktuellen Erlebnisse und Eindrücke wieder geben.

Es regnet seit gut 2 Tagen, die Sicht ist schlecht, es hat wenig Wind und so verschieben wir die geplante Abfahrt um einen Tag.Von Ilhéus nach Coroa Vermelha geht unsere Reise. Die Strecke beträgt ca 120 sm. Wir gehen Anker auf gegen 14.00 und kommen am nächsten Tag an. Die Strecke entpuppt sich als eine Art „Katz und Mausspiel“; es regnet, keine 5 Minuten später scheint die Sonne, es hat Wind zum segeln, wir setzen entsprechend Segel, kaum erledigt ändert der Wind seine Richtung und/ oder er schläft wieder ein. So heisst es für uns „fieren“, „dicht“ nehmen“, Genua einrollen, Genua ausrollen, Motor ein, Motor aus. Wir sind beschäftigt. Nicht zu unterschätzen sind die zahlreichen Fischerboote besonders nachts. Sie haben kein AIS oft auch keinen Radarreflektor. Mit ihren Lichtern erscheinen sie auf dem Meer wie Sterne am Himmel, am Horizont kaum zu unterscheiden und so sehe ich tatsächlich plötzlich 3 Fischerboote, wo vorher nur eines war (zwei davon sind Sterne). Es gilt in regelmässigen Abständen mit Fernglas und von Auge eine sorgfältige Rundumsicht zu machen. Der Vollmond scheint, dann verschwindet er hinter dunkeln Wolken. Auch er spielt „Katz und Maus“ mit uns.

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Jul
02

Recife – Salvador – Manaus – Tariri Amazon Lodge – Salvador - Ilhéus

Sonnenuntergang 3. Abend
Ankunft in Salvador
Lift in die Altstadt
Altstadt von Salvador
Salvador
Hotelzimmer Manaus
Markthalle Manaus
Zusammentreffen der beiden Flüsse
Teatro Amazonas
Saal Teatro Amazonas
Abendstimmung vor dem Teatro Amazonas
Seekuh
Seerose
Amazonas Wald
Amazonas Wald
Amazonas Wald
Maniok Wurzelknolle
Maniok
Maniok rösten
Amazonas Wald
Amazonas Wald5
Amazonas Wald
rosa Süsswasserdelfin
Anaconda Schlange
durch den Wald
Tariri Lodge
Tariri Lodge
Schlafen
neugieriger Tucan
Hängematte nicht nur für Menschen
Abendstimmung
Papagei
Papagei
Geier
Rio Negro
Fest in Salvador
gerissenes Code Zero Fall
Dinghianlegestelle Iheus
Kakaofrüchte 1
offene Kakaofrucht
sonnengetrocknete Kakaobohnen
draussen vor der Bar sitzt Jorge Amado
Recife - Salvador

3 ½ Tage brauchen wir für die 424 sm von Recife nach Salvador. Der Wind ist uns, wenn auch eher am Wind segeln, günstig gesinnt, bis kurz vor Salvador. Dort frischt er stark auf, es regnet, die Sicht ist schlecht (fast wie oft im englischen Kanal). Was uns erstaunt und wir in keinem von uns konsultierten Führer gefunden haben ist, dass wir während eines Grossteils der Strecke teilweise starke Strömung (gut 2 kn) gegen uns haben. Wir lesen, dass Pier Salvador, eine etwas nördlich des Zentrums gelegene Marina, ruhig und preiswert ist und Busse regelmässig ins Zentrum fahren. Es gilt vor der Einfahrt eine nur ein Meter tiefe Sandbank zu beachten. Wir legen mit viel Seitenwind an, touchieren ein kleineres Segelboot und verbiegen eine seiner Relingstangen. Das scheint jedoch überhaupt nichts zu machen trotz unserer Nachfrage wie wir den Schaden regeln können. Ein Mitarbeiter wird es reparieren und damit ist die Sache erledigt. Knapp hinter uns kommt ganz per Zufall ein weiteres Schweizersegelboot (September) an und so liegen wir dicht neben einander. Die Leute heissen uns willkommen, der Ort ist ruhig und idyllisch gelegen, das Internet schnell, das Wasser gut, die sanitären Einrichtungen und der Zustand der Stege jedoch etwas dürftig.

Da „Romlea“, eine holländische Segelyacht, welche ebenfalls nach Patagonien möchte, in der stadtnahen Marina liegt, beschliessen wir zu verlegen. Es ist „schwelliger“, jedoch alles ist viel zentraler gelegen. Die Dada Tux liegt vis à vis vom Elevador Lacerda. Das erlaubt uns von der Cidade Baixa in die Cidade Alta innerhalb sehr kurzer Distanz zu gehen.

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Hansueli
Salü Ursula, salü Hansueli schön immer wieder von euch zu lesen. Wir hoffen es geht euch gut und seid gesund. Lieber Gruss Hansuel... Weiterlesen
Freitag, 06. Juli 2018 16:49
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Mai
31

Paradiese (Überfahrt nach Brasilien, Recife)

erster Sonnenungtergang
der 8 Tag beginnt
Windstill
Morgenstimmung Richtung Ost
2 Stunden später
Äquatorwetter
auf der Südseite angekommen
fliegende Fische
fliegender Fisch
Ankunft Recife
gegensätzliches Wohnen
Capybara
Marina vom Msat aus gesehen
Olinda
Olinda
Olinda
geschlossenes Museum Modern Art
Skulpturen von Brennand
der Denker von Rodin
Instituto Ricaardo Brennand
Instituto Ricaardo Brennand
Instituto Ricaardo Brennand

Es scheint unzählige beschriebene und unbeschriebene irdische Paradiese zu geben, es gilt nur sie zu sehen. An einem mit vielen Lorbeeren beschriebenen, Fernando de Noronha, fahren wir bewusst vorbei, da „nur“ Regen angesagt ist.

Kurz zurück zu unserer 14tägigen Überfahrt (als Ergänzung zu Hansueli`s täglichen Berichten). Wir starten fulminant in Mindelo, mit über 30 kn Wind und rechtem Wellengang. Dies dauert etwa einen Tag, danach (sehr) ruhiges Parasailorsegeln über Tage, in den „Rossbreiten“ motoren wir. Hansueli überlegt sich ein Meerbad zu nehmen, ich bin da weniger überzeugt. Schon bald setzen wir den Code 0, später die Genua und das Gross und segeln Richtung Recife. Alles in allem eine ruhige Überfahrt mit zwischen durch intensiven seglerischen Tätigkeiten. Als Einstimmung auf den neuen Kontinent lese ich „Magellan“ von Stefan Zweig, eine in jeder Hinsicht sehr empfehlenswerte Lektüre (danke Christoph). Von Stefan Zweig existiert ebenfalls eine Liebeserklärung an sein für kurze Zeit gewähltes Exil „Brasilien“ ein Land der Zukunft.

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