DadaTux Blog

unsere Reiseberichte
Dez
06

Uruguay

Seeloewe Piriapolis
Seeloewe Piriapolis
Niedrigwasser Piriapolis
Hochwasser Piriapolis
Pampero Piriapolis
Marina Piriapolis
Hotel Piriapolis
Hotel Piriapolis
Pampero Piriapolis
Markt Piriapolis
Rambla Piriapolis
Punta del Este
Mate und Thermos
Mate und Thermos
Frueling Piriapolis
Colonia
Colonia2
Nueva Helvetica
thumb Rabsfeld
Carmelo
Nordwesten von Uruguay
Nueva Palmira

Seit Ende August sind wir im Puerto Piriapolis und bleiben bis wir weiter nach Mar del Plata segeln.

Unsere ersten Erfahrungen mit den BehördenPuerto Piriapolis

Wir melden uns über Funk, wie ich meine im Puerto Piriapolis, an und bitten um Hilfe beim anlegen damit sie uns die Leinen abnehmen und um die Bojen binden. Es gibt jedoch keine Hilfe von Seiten des Puerto. Über Funk rufe ich die „Prefectura“ an, die amtliche Stelle, welche uns kaum angekommen empfängt und all unsere Daten wissen will. Empfangen werden wir ebenfalls von Victor, vermeintlich ein Marinemitarbeiter. Er bietet uns sofort all seine Dienste an. Tags darauf sehen wir ihn in der Prefecturauniform. Es folgt die Hydrographia, die Immigration (wo man auf den Peso genau Bargeld bereit halten muss – sie geben kein Rückgeld), dann geht es zur Prefectura. Verlangte Fotokopien von den Schiffpapieren muss man vorgängig im Laden kopieren.Die Hafengebühren lassen sich sehen: pro Tag bezahlen wir in der Nebensaison pro Tag 637 Pesos plus 230 Pesos für Strom, 290 für Wasser und 62 Pesos für das Duschen. Das Auswassern kostet 17.141 Pesos nochmals so viel für das Einwassern und das Aufbocken 4.272 Pesos. Wenn das Schiff an Land ist kommen 414 Pesos täglich dazu. Bezahlt wird jeweils Ende Monat, bezahlt man später als am 15. des darauf folgenden Monats kommen Verzugszinsen dazu. Während das Schiff an Land steht, darf nicht auf dem Schiff gewohnt werden, d.h. es kommen Hotelkosten dazu.

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Sep
10

Unser letztes „Stück“ Brasilien

Im Hintergrund Paraty
Paratii 2 von Amyr Klink
Bucht von Paraty
Ausserhalb von Paraty
Sonnenuntergang erster Abend
Sonnenaufgang nächster Morgen
Guaruja
Marina Pier26 Guaruja
Bananen in der Marina Pier26
Kokosnüsse in der Marina Pier26
wir verlassen Santos
die Sicht ist nicht gut
ausserhalb Santos Fischerboot
erster Abend
Morgenstimmung
Morgenstimmung
Laguna Einfahrt
Laguna Einfahrt
Laguna Einfahrt 3
Laguna Karte falsche Tiefe
Schmutz im Dieseltank
Laguna Ankern
Laguna Abendstimmung
geschenktes Gemüse
weitere Abendstimmung in Laguna
Heilige im Antennenwald
Laguna Yachtclub
am Strand von Laguna
Laguna Quellwasser
Laguna Einfahrt
Laguna
Laguna
Laguna
Sonnenaufgang nächster Morgen
Rio Grande
Rio Grande
Familienwagen
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Rio Grande Liegeplatz
Abendstimmung unterwegs
Isla de Lobos Uruguay
Punta Colorada
Dada Wein aus Argentinien

Paraty ist eine sehr malerisch am Meer gelegene Kolonialstadt und steht unter Denkmalschutz. Als Eigenheit zu erwähnen ist, dass erstmals die Strassen von Sklaven mit Kopfsteinpflaster auf Meereshöhe gebaut wurden um die Abwässer weg zu spülen. Bei Flut stehen deshalb einige Strassen unter Wasser. Während unseres Aufenthaltes finden die viel besuchten Literaturtage statt. Einzelne Lesungen sind auf französisch oder englisch, meistens jedoch auf portugiesisch. Wir nehmen den geschäftigen Betrieb in uns auf und schlendern durch den wirklich pittoresken Ort. Paraty ist ebenfalls bekannt durch sein Heilklima und die brasilianische (finanzielle) Oberschicht tummelt sich hier. Die Marina de Engenho, wo die Dada Tux liegt, ist ein wunderschöner ruhiger Ort etwa 5 km ausserhalb der Stadt. Diese Marina gehört Amyr Klink, einem Brasilianer welcher mit seiner Aluminiumyacht von Pol zu Pol gesegelt ist und in Brasilien einer der grossen bekannten Segler ist. Manch einer besitzt hier eine (Segel)Yacht obwohl diese Gegend Wind arm ist. Oft wird ein Schiff als Zweit- oder Drittwohnung benutzt. Alex, ein Franzose, lebt z.B. seit 10 Jahren hier und verdient sich seinen Lebensunterhalt in dem er drei Segelboote hegt und pflegt. Er ist sehr hilfsbereit und gibt uns auf unsere diversen Fragen viele gute Tipps.

Unsere Fahrräder leisten gute Dienste, fast täglich radeln wir von der Marina in die Stadt und zurück. Das erste Mal auf unserer Reise haben wir Probleme mit den Geldautomaten, d.h. sie „spucken“ auf unseren Befehl kein Bargeld mit der Postcard aus. Auf Nachfrage in der Schweiz bekommen wir die Antwort, dass von ihrer Seite alles in Ordnung ist, dass es aber bekannt sei, dass es in Brasilien Probleme gibt. Dies hilft uns jedoch wenig haben jedoch momentan keine andere Möglichkeit als dies zur Kenntnis zu nehmen. So sind wir, auch wenn nicht mit Geld, so doch um eine Erfahrung reicher. Trotzdem sind wir nun Besitzer eines kleinen Zweitdinghis mit festem Boden um für die vorgesehene Reise Richtung Patagonien ausgerüstet zu sein.

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Hansueli
Salü Ursula, salü Hansueli Danke vielmals für eure Wünsche und Kommentar. Hier kommt langsam der Frühling. Zwar regnete es heute s... Weiterlesen
Samstag, 29. September 2018 22:17
Hansueli
Salü Monika schön dass dir unsere Berichte gefallen. Hafengebühren sind so eine Sache. In Brasilien werden sie auf den jeweiligen ... Weiterlesen
Samstag, 29. September 2018 22:29
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