DadaTux Blog

unsere Reiseberichte
Sep
29

Rückblick 90 Tage Brasilien

schmutziger Fluss Recife
Kautschuk Baum in der Nähe von Manaus
Nixon zeigt uns eine Maniokwurzel
vor dem Theater Manaus
Salvador
Salvador 2
Coroa Vermelha
Fischer in Laguna
Laguna

Reisezeit vom 24. Mai (Recife) bis 21. August 2018 (Rio Grande do Sul)Zurückgelegte Distanz:  2756 NM (5104 km)

Besuchte Bundesstaaten

Pernambuco, Bahia, Amazonas (mit Flugzeug), Espirito Santo, Rio de Janeiro, Sâo Paulo, Santa Catarina, Rio Grande do Sul

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Sep
10

Unser letztes „Stück“ Brasilien

Im Hintergrund Paraty
Paratii 2 von Amyr Klink
Bucht von Paraty
Ausserhalb von Paraty
Sonnenuntergang erster Abend
Sonnenaufgang nächster Morgen
Guaruja
Marina Pier26 Guaruja
Bananen in der Marina Pier26
Kokosnüsse in der Marina Pier26
wir verlassen Santos
die Sicht ist nicht gut
ausserhalb Santos Fischerboot
erster Abend
Morgenstimmung
Morgenstimmung
Laguna Einfahrt
Laguna Einfahrt
Laguna Einfahrt 3
Laguna Karte falsche Tiefe
Schmutz im Dieseltank
Laguna Ankern
Laguna Abendstimmung
geschenktes Gemüse
weitere Abendstimmung in Laguna
Heilige im Antennenwald
Laguna Yachtclub
am Strand von Laguna
Laguna Quellwasser
Laguna Einfahrt
Laguna
Laguna
Laguna
Sonnenaufgang nächster Morgen
Rio Grande
Rio Grande
Familienwagen
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Rio Grande Liegeplatz
Abendstimmung unterwegs
Isla de Lobos Uruguay
Punta Colorada
Dada Wein aus Argentinien

Paraty ist eine sehr malerisch am Meer gelegene Kolonialstadt und steht unter Denkmalschutz. Als Eigenheit zu erwähnen ist, dass erstmals die Strassen von Sklaven mit Kopfsteinpflaster auf Meereshöhe gebaut wurden um die Abwässer weg zu spülen. Bei Flut stehen deshalb einige Strassen unter Wasser. Während unseres Aufenthaltes finden die viel besuchten Literaturtage statt. Einzelne Lesungen sind auf französisch oder englisch, meistens jedoch auf portugiesisch. Wir nehmen den geschäftigen Betrieb in uns auf und schlendern durch den wirklich pittoresken Ort. Paraty ist ebenfalls bekannt durch sein Heilklima und die brasilianische (finanzielle) Oberschicht tummelt sich hier. Die Marina de Engenho, wo die Dada Tux liegt, ist ein wunderschöner ruhiger Ort etwa 5 km ausserhalb der Stadt. Diese Marina gehört Amyr Klink, einem Brasilianer welcher mit seiner Aluminiumyacht von Pol zu Pol gesegelt ist und in Brasilien einer der grossen bekannten Segler ist. Manch einer besitzt hier eine (Segel)Yacht obwohl diese Gegend Wind arm ist. Oft wird ein Schiff als Zweit- oder Drittwohnung benutzt. Alex, ein Franzose, lebt z.B. seit 10 Jahren hier und verdient sich seinen Lebensunterhalt in dem er drei Segelboote hegt und pflegt. Er ist sehr hilfsbereit und gibt uns auf unsere diversen Fragen viele gute Tipps.

Unsere Fahrräder leisten gute Dienste, fast täglich radeln wir von der Marina in die Stadt und zurück. Das erste Mal auf unserer Reise haben wir Probleme mit den Geldautomaten, d.h. sie „spucken“ auf unseren Befehl kein Bargeld mit der Postcard aus. Auf Nachfrage in der Schweiz bekommen wir die Antwort, dass von ihrer Seite alles in Ordnung ist, dass es aber bekannt sei, dass es in Brasilien Probleme gibt. Dies hilft uns jedoch wenig haben jedoch momentan keine andere Möglichkeit als dies zur Kenntnis zu nehmen. So sind wir, auch wenn nicht mit Geld, so doch um eine Erfahrung reicher. Trotzdem sind wir nun Besitzer eines kleinen Zweitdinghis mit festem Boden um für die vorgesehene Reise Richtung Patagonien ausgerüstet zu sein.

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Hansueli
Salü Ursula, salü Hansueli Danke vielmals für eure Wünsche und Kommentar. Hier kommt langsam der Frühling. Zwar regnete es heute s... Weiterlesen
Samstag, 29. September 2018 22:17
Hansueli
Salü Monika schön dass dir unsere Berichte gefallen. Hafengebühren sind so eine Sache. In Brasilien werden sie auf den jeweiligen ... Weiterlesen
Samstag, 29. September 2018 22:29
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Aug
01

Entlang unterschiedlicher Küsten wie die der Entdecker, der Wale, der Grünen Küste, des Kaffee`s

Regenbogen
Regenwolken
Dinghi am Strand
Abendstimmung in Coroa Vermelha
Sandbank vor Coroa Vermelha
Strandvon  Coroa Vermelha
Abrolhos Inseln
Atoba
Atoba 1
Atoba
Morgenstimmung Abrolhos kurz vor 6 Uhr
Wal
Wal
Wal
Wal
Wal
Wal
Wal
Wolken
Yemanja die Meeresgöttin
Vitoria
Dinghisteg
Schildkröte
Altstadt von Vitoria
besetztes Haus in Vitoria
Morgenstimmung in Vitoria
Frühsportler
der Zuckerhut
Abendstimmung Ilha Grande
Wolken ziehen auf
trüber Morgen
unser Weg mit 2x Ankern
Paraty Marina do Engenho
Paraty
Paraty
Entlang unterschiedlicher Küsten wie die der Entdecker, der Wale, der Grünen Küste, des Kaffee`sIlhéus bis ParatyAllgemein:

Ich möchte allen, welche Lust haben mit der Geschichte all dieser Orte vertrauter zu werden das Buch von Stefan Zweig „ein Land der Zukunft“, ein Reisebuch und eine Liebeserklärung an Brasilien (1940/41) empfehlen. Es ist ein Buch von hohem sprachlich-literarischem Wert und gibt einen wunderbaren auch geschichtlichen Abriss der meisten Gegenden, welche Hansueli und ich besuchen. Auch Jorge Amado (geboren in Ilhéus) beschreibt vor allem seine Heimatregion Bahia in realistischen Bildern vorwiegend des sozialen Lebens. Es gibt neuere sicher auch gute Literatur, ich habe einfach „Zweig“ und „Amado“ gelesen und bin begeistert. Es sprengt unseren Rahmen und ist ja nicht für alle gleich interessant, jeweils noch allzu viel Geschichte im Blog zu schreiben. Unser Blog soll vorwiegend unsere punktuellen Erlebnisse und Eindrücke wieder geben.

Es regnet seit gut 2 Tagen, die Sicht ist schlecht, es hat wenig Wind und so verschieben wir die geplante Abfahrt um einen Tag.Von Ilhéus nach Coroa Vermelha geht unsere Reise. Die Strecke beträgt ca 120 sm. Wir gehen Anker auf gegen 14.00 und kommen am nächsten Tag an. Die Strecke entpuppt sich als eine Art „Katz und Mausspiel“; es regnet, keine 5 Minuten später scheint die Sonne, es hat Wind zum segeln, wir setzen entsprechend Segel, kaum erledigt ändert der Wind seine Richtung und/ oder er schläft wieder ein. So heisst es für uns „fieren“, „dicht“ nehmen“, Genua einrollen, Genua ausrollen, Motor ein, Motor aus. Wir sind beschäftigt. Nicht zu unterschätzen sind die zahlreichen Fischerboote besonders nachts. Sie haben kein AIS oft auch keinen Radarreflektor. Mit ihren Lichtern erscheinen sie auf dem Meer wie Sterne am Himmel, am Horizont kaum zu unterscheiden und so sehe ich tatsächlich plötzlich 3 Fischerboote, wo vorher nur eines war (zwei davon sind Sterne). Es gilt in regelmässigen Abständen mit Fernglas und von Auge eine sorgfältige Rundumsicht zu machen. Der Vollmond scheint, dann verschwindet er hinter dunkeln Wolken. Auch er spielt „Katz und Maus“ mit uns.

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Jul
02

Recife – Salvador – Manaus – Tariri Amazon Lodge – Salvador - Ilhéus

Sonnenuntergang 3. Abend
Ankunft in Salvador
Lift in die Altstadt
Altstadt von Salvador
Salvador
Hotelzimmer Manaus
Markthalle Manaus
Zusammentreffen der beiden Flüsse
Teatro Amazonas
Saal Teatro Amazonas
Abendstimmung vor dem Teatro Amazonas
Seekuh
Seerose
Amazonas Wald
Amazonas Wald
Amazonas Wald
Maniok Wurzelknolle
Maniok
Maniok rösten
Amazonas Wald
Amazonas Wald5
Amazonas Wald
rosa Süsswasserdelfin
Anaconda Schlange
durch den Wald
Tariri Lodge
Tariri Lodge
Schlafen
neugieriger Tucan
Hängematte nicht nur für Menschen
Abendstimmung
Papagei
Papagei
Geier
Rio Negro
Fest in Salvador
gerissenes Code Zero Fall
Dinghianlegestelle Iheus
Kakaofrüchte 1
offene Kakaofrucht
sonnengetrocknete Kakaobohnen
draussen vor der Bar sitzt Jorge Amado
Recife - Salvador

3 ½ Tage brauchen wir für die 424 sm von Recife nach Salvador. Der Wind ist uns, wenn auch eher am Wind segeln, günstig gesinnt, bis kurz vor Salvador. Dort frischt er stark auf, es regnet, die Sicht ist schlecht (fast wie oft im englischen Kanal). Was uns erstaunt und wir in keinem von uns konsultierten Führer gefunden haben ist, dass wir während eines Grossteils der Strecke teilweise starke Strömung (gut 2 kn) gegen uns haben. Wir lesen, dass Pier Salvador, eine etwas nördlich des Zentrums gelegene Marina, ruhig und preiswert ist und Busse regelmässig ins Zentrum fahren. Es gilt vor der Einfahrt eine nur ein Meter tiefe Sandbank zu beachten. Wir legen mit viel Seitenwind an, touchieren ein kleineres Segelboot und verbiegen eine seiner Relingstangen. Das scheint jedoch überhaupt nichts zu machen trotz unserer Nachfrage wie wir den Schaden regeln können. Ein Mitarbeiter wird es reparieren und damit ist die Sache erledigt. Knapp hinter uns kommt ganz per Zufall ein weiteres Schweizersegelboot (September) an und so liegen wir dicht neben einander. Die Leute heissen uns willkommen, der Ort ist ruhig und idyllisch gelegen, das Internet schnell, das Wasser gut, die sanitären Einrichtungen und der Zustand der Stege jedoch etwas dürftig.

Da „Romlea“, eine holländische Segelyacht, welche ebenfalls nach Patagonien möchte, in der stadtnahen Marina liegt, beschliessen wir zu verlegen. Es ist „schwelliger“, jedoch alles ist viel zentraler gelegen. Die Dada Tux liegt vis à vis vom Elevador Lacerda. Das erlaubt uns von der Cidade Baixa in die Cidade Alta innerhalb sehr kurzer Distanz zu gehen.

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Hansueli
Salü Ursula, salü Hansueli schön immer wieder von euch zu lesen. Wir hoffen es geht euch gut und seid gesund. Lieber Gruss Hansuel... Weiterlesen
Freitag, 06. Juli 2018 16:49
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Jun
06

Angekommen in Salvador

Heute im späterem Nachmittag sind wir in Salvador da Bahia eingetroffen. Gestern sah es so aus, dass wir vor dem Eindunkeln nicht ankommen. Mal hatten wir wenig, kurz darauf mehr Wind.Kurz vor Salvador frischte der Wind bis zu 32 kn (7 Bf oder 60 km/h) stark auf. Dazu immer wieder Regen und entsprechende Wellen. Es scheint mir, nicht nur die Kriminalität sonder auch das Wetter soll Turisten von Salvador abhalten ;-)

Wir sind in der kleinen Marina Pier Salvador am Stadtrand. Sie liegt ruhig, die in der Stadt sollen einiges mehr Schwell in der Marina haben.

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Jun
04

ungewiss

Ob mein gestriger Blog auf dem Server ankam, weiss ich nicht. Nachschauen vom Schiff aus, kann ich nicht. ' Vom Schiff aus' stimmt diesmal wirklich. Nun ja, was schrieb ich. Seit gestern Samstag morgen (sehr früh, 6 Uhr) sind wir wieder unterwegs. Sonst noch ein paar Beigemüse. (Was ich als Vegetarier nicht so kenne. Bei uns gibt es keine Beilagen, zu Fleisch.)Ungewissheit auch, wie stark der Gegenstrom im Meer ist. Wir haben 2 verschiedene Geschwindigkeit Angaben. Die Geschwindigkeit durch das Wasser wird durch ein kleines Schaufelrad im Bootsrumpf gemessen. Dies ist meist ungenau, kann auch verschmutzt sein. An einem Ort ohne Strömung im Meer kann es eingestellt werden. Die andere Messmethode ist das GPS. Die errechnet unsere Geschwindigkeit recht genau. Seit gestern segelten wir um die 50 sm mehr durch das Wasser als über Grund. Der Gegenstrom beträgt immer noch über einen Knoten. Dies bedeutet, dass wir deswegen in einer Stunde 2 km weniger weit segeln. Statt mit 6 kn segeln wir effektiv nur mir 4.5 kn. Trotzdem werden wir in Salvador ankommen. Unter Tags hatten wir halben Wind (Wind von der Seite). Damit segelt die Dada Tux relativ aufrecht. Gegen Abend drehte der Wind 20 Grad mehr südwärts. So segeln wir wieder härter am Wind (Wind von vorne). Damit legt sich unser Schiffli mehr zur Seite. Im Schluss ein Wolkenbild von heute abend (Zeitunterschied zur Schweiz - 5 Std)
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Jun
03

Morgens um 6 Uhr

Früh standen wir heute Morgen auf. Um 4 weckte uns der Handy Wecker. 2 Std später legten wir ab. Unser Ziel ist Salvador. Wir werden um die 3 1/2 Tage benötigen. Gestern buck ich noch ein Brot. Beim Getreide mahlen kommt mir immer Walter, der gut Mechaniker von der Alunga (www.alunga.ch) in den Sinn. Ohne seine Hilfe wäre die Mühle immer mich kaputt. Brot aus frisch gemahlenem Getreide könnten wir vergessen. Auf dem Markt war am Freitag das Angebot wieder grösser. Wir wissen nicht genau, aber es schien uns, dass der Streik der Chauffeure wieder beendet ist.Bis gegen abend mussten wir den Motor laufen lassen. Dies wussten wir aus dem Wetterbericht. Zusätzlich haben wir einen Gegenstrom um die 1.5 kn. Jetzt scheint am fast wolkenfreiem Himmel der Mond sehr hell. Hatten heute auch anderes Wetter, starke Regenschauer lösten sich mit Sonnenschein ab.
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Mai
31

Paradiese (Überfahrt nach Brasilien, Recife)

erster Sonnenungtergang
der 8 Tag beginnt
Windstill
Morgenstimmung Richtung Ost
2 Stunden später
Äquatorwetter
auf der Südseite angekommen
fliegende Fische
fliegender Fisch
Ankunft Recife
gegensätzliches Wohnen
Capybara
Marina vom Msat aus gesehen
Olinda
Olinda
Olinda
geschlossenes Museum Modern Art
Skulpturen von Brennand
der Denker von Rodin
Instituto Ricaardo Brennand
Instituto Ricaardo Brennand
Instituto Ricaardo Brennand

Es scheint unzählige beschriebene und unbeschriebene irdische Paradiese zu geben, es gilt nur sie zu sehen. An einem mit vielen Lorbeeren beschriebenen, Fernando de Noronha, fahren wir bewusst vorbei, da „nur“ Regen angesagt ist.

Kurz zurück zu unserer 14tägigen Überfahrt (als Ergänzung zu Hansueli`s täglichen Berichten). Wir starten fulminant in Mindelo, mit über 30 kn Wind und rechtem Wellengang. Dies dauert etwa einen Tag, danach (sehr) ruhiges Parasailorsegeln über Tage, in den „Rossbreiten“ motoren wir. Hansueli überlegt sich ein Meerbad zu nehmen, ich bin da weniger überzeugt. Schon bald setzen wir den Code 0, später die Genua und das Gross und segeln Richtung Recife. Alles in allem eine ruhige Überfahrt mit zwischen durch intensiven seglerischen Tätigkeiten. Als Einstimmung auf den neuen Kontinent lese ich „Magellan“ von Stefan Zweig, eine in jeder Hinsicht sehr empfehlenswerte Lektüre (danke Christoph). Von Stefan Zweig existiert ebenfalls eine Liebeserklärung an sein für kurze Zeit gewähltes Exil „Brasilien“ ein Land der Zukunft.

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Mai
24

Angekommen

Nach dem Mittag sind wir in Südamerika angekommen. Bremsen hätten wir nicht müssen. Nach Mitternacht kam ein starker Gegenstrom auf. Zeitweise über 2.5 kn. Da bleibt mit der gezogenen Bremse nicht mehr viel fahrt. Das erste was wir am Horizont von Brasilien sahen, waren weder Berge oder Hügel. Hochhäuser und nicht wenige sahen wir als erstes am Horizont. Nach 369 Std oder 1707 sm Zweisamkeit auf dem wechselhaften Meer legten wir in Recife an. Von der Stadt sahen wir noch nichts, dies kommt in den nächsten Tagen. Morgen ist der Gang zu den Behörden. Ohne lange Hosen, Hemd und geschlossene Schuhe kommt man als Mann nicht weit. Auch bei über 30 Grad.Nach den Behörden sollte die Dada Tux vom Salz befreit werden. Ein Teil wusch heute abend ein Platzregen ab. Es sei zur Zeit schon ein wenig warm hier zur Winterzeit , sagte uns die Frau auf dem Marine Büro. Heizung brauchen wir nicht.
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Hansueli
Salü Ursula, salü Hansueli vielen herzlichen Dank und einen lieben Gruss (auch an Martha) aus Recife
Freitag, 25. Mai 2018 05:00
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Mai
23

Bremsen

Mit 14 kn haben wir einen schönen Segelwind, die Wellen bremsen unsere Dada Tux kaum. (Käme der Wind ein wenig mehr von der Seite, wäre es perfekt). Manchmal passt es doch nicht ganz, nicht weil wir zu heikel, verwöhnt oder sonst was sind. Es ist ganz banal. Wir segeln zu schnell. Das kanns geben. Mit unserer Geschwindigkeit würden wir noch bei Dunkelheit ankommen. Das wollen wir nicht. Also langsamer segeln. Letzte Nacht frische der Wind auf. Das Grosssegel müssten wir verkleinern, reffen. Der Wetterbericht meldete weniger Wind, die Realität ist vor Ort. Am Nachmittag verkleinerten wir nochmals das Grosssegel ins 2. Reff. Die Genua machten wir auch kleiner. Eigentlich Unsinn, bei 4 Bf 2 Reff im Gross gereffte Genua. Aber wir sind langsamer. Wenn ich in meinen letzten Berufsjahren mehr mit Windows statt Linux gearbeitet hätte, wäre (ach diese Möglichkeiten) der letzte Blog früher auf der Webseite gelandet. Nach dem Schreiben letzte Nacht, wollte unser Iridium SatPhone keine Daten versenden. Was auch bedeutet, kein Wetterbericht. Telefonieren, SMS ging noch. Vor knapp 2 Wochen hatte ich das gleiche Problem. 12 Std später ging es damals wieder. Heute nicht. Als Versuch startete ich die Iridium Station neu, und es ging wieder. Es sieht ganz so aus, dass wir Morgen nach 2 Wochen segeln in Recife eintreffen. Bin gespannt, war noch nie in Südamerika...

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Mai
22

am Wind

Letzte Nacht regnete es ausgiebig. Etwa 30 sm östlich segelten wir an unserem ursprünglichen Ziel, die Insel Fernando de Noronha, vorbei. Der Wind und die Wellen kommen jetzt von seitlich vorne. Wir segeln am Wind. Mit Genua und Grosssegel läuft die Dada Tux gut durchs Wasser. Am Wind segeln ist rauer. Das Boot hat Schräglage, wie müssen uns besser festhalten, auch unter Deck, vorsichtiger sein beim Kochen. Ein Gegensatz zum Segeln vor paar Tagen mit dem Parasailor. Dies war nördlich vom Äquator ;-)Mit den Wellen von seitlich vorne kann schon mal ein Spritzer Salzwasser aufs Vordeck kommen. Auch wenn es nicht regnet, wagen wir die vorderen Deckslucken nicht zu öffnen. Das Salzwasser hat draussen zu bleiben. Die Luftumwälzung durch die Doradenlüfter ist nicht so effizient wie eine offene Luke. Irgend wann sehnen wir uns sicher an die jetzige Temperatur. Spätestens beim am Wind segeln in einer kälteren Region. Dann, wenn man sich zuerst aus mehreren Kleiderschichten herausschälen muss, um aufs WC zu sitzen. Heute Nacht soll es trocken bleiben. Nach dem Sonnenuntergang blieben die Regenwolken aus. Dafür sehe ich Sterne und den Mond.
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Mai
21

Segeln

Bei schönem blauen Wetter montieren wir vorsorglich unser anderes Leichtwindsegel, den Code Zero. Der ist für leichten Wind von vorne. Nach dem Queren des Äquators sollte der vorherrschende Wind aus Ostsüdost kommen. Vorher kam er aus Ostnordost. (Vieles ein wenig anders im Süden) Gegen Abend kam genügend Wind auf. Waren am Nachtessen vorbereiten, trotzdem Herd abstellen, alles kurz wegräumen und das Grosssegel setzten. Nach dem ausrollen vom Code Zero die grosse Freude, endlich den Motor abstellen. 3 Tage motoren drückt auf die Stimmung und über 30 Grad Wärme sind wir uns nicht so gewohnt. Wie in den letzten Tagen kamen nach Sonnenuntergang Regenwolken. Heute recht heftige und kurz nach einander. Die einen bringen mehr Wind, bei ändern fällt der Wind zusammen. Voraussehbar ist es nicht. Die ersten waren zu viel mit den Code Zero. Schnell zurollen und Motor an.Inzwischen sind die ersten nächtlichen Regenschauer durch. Der Wind genügend um mit Grosssegel und Genua ruhig durchs Wasser zu segeln. (Ganz ruhig ist es in meinen Ohren nicht, höre Philip Glas 'itaipu')Durch die Wolken scheint, ein wenig grösser als vor paar Tagen, die Mondsichel. Nach dem Wetterbericht haben wir eine gute Chance als Segelboot, statt Motorboot, in Brasilien an zu kommen.
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Mai
20

Kurswechsel

Es ist definitiv nicht der kleine Schluck Whisky zur Äquatortaufe. Auch nicht weil auf der südlichen Erdhälfte einiges umgekehrt ist, Neues Jahr mitten im Sommer als Beispiel.Unser Ziel war Fernando de Noronha. Eine Naturschutzinsel von denen es nur wenig vergleichbare auf unserer Erde gibt. Laut Reiseführer sind dort die schönsten Strände von Brasilien. Sicher mal die saubersten. Der Aufenthalt ist sehr teuer, auch das Ankern. Eine Marina zum Anlegen hat es nicht. Das Risiko, dass es zu viel regnet, bewog uns die Insel nicht an zu laufen. Wir haben weniger Regen als angekündigt was schon ist. Trotzdem. Alle schönen Orte können wir nicht besuchen. Bei gutem Wetter ist der 2. schönste Strand schöner wie der schönste bei Regenwetter. Unsere Segel- und Lebenszeit ist endlich.So sind wir ein paar wenig Tage länger unterwegs wie geplant. Uns geht es gut, genügend Vorräte haben wir auch.Um die Mittagszeit hatten wir fast wolkenlosen blauen Himmel mit einem sehr ruhigen Meer. Nach dem Sonnenuntergang zogen wieder Regenwolken auf. Auf dem Radar sehen wir, ob Regen auf uns zu kommt. So schliesen wir rechtzeitig alle Luken. Brauchen wir den Radar bei Regen zur Navigation, schalten wir den Regenfilter ein. Die Echos der Schiffe gehen sonst im Regen unter...Als Foto unser Wetter am Äquator
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Hansueli
Salü Wolfgang, salü Inge vielen Dank und einen Gruss auch an Melanie Lieber Gruss aus Recife
Freitag, 25. Mai 2018 04:54
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Mai
19

Äquator

Kurz hörte der Regen auf, als wir Neptun beim Überqueren des Äquators einen Schluck guten schottischen Jura Whisky opferten. Einen viel kleineren genehmigten wir uns auch. Den ursprünglichen vorgesehenen Champagner zu öffnenen hatten wir keine Lust. Seit 8:38 UTC (CH Zeit 10:38) sind wir auf dem südlichen Teil unserer Welt. Es regnet wieder...
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Mai
19

statt Regen 36 Grad

Letzte Nacht regnete es ein paar mal. Das Deck würde recht sauber. Auch unter Tags hätte es, laut Wetterbericht, regnen sollten. Wir hatten blauer Himmel, Sonne und 36 Grad unter unserem Sonnendach (Bimini). Im Schiff war es gleich warm.Zum Segeln hat es zu wenig Wind. Auch für unser Leichtwindsegel, wir motoren. Um den Äquator gibt es immer eine windarme Zone.Jetzt hat es wenig Wolken. Der Mond ist im Westen als kleine Schale mir einer zarten Kugel darin, am untergehen. Mit unserem Bimini sieht man in der Nacht den Sternenhimmel aus dem Cockpit nicht gut. Unter Tags benötigen wir es als Sonnenschutz oder Regenschutz. Ohne das Binimi müssten wir uns dauernd mit Sonnencreme einreiben.Auf der Überfahrt zu den Kapverden hatten wir es schon mal, dass die Batterien vom Motor nicht mehr voll geladen werden. Auf den Kapverden fand ich das Problem nicht. Als wir gestern den Motor starteten, hatten wir noch 40% Kapazität. Bis etwa 65% ging es recht gut, danach nur noch extrem langsam.Um es abzukürzen, am Laderegler war ein falscher Batterie Typ eingestellt. Jetzt sind die Batterien wieder voll. Hoffe das dies der Grund war. So geht der Tag auch rum... Bei dem warmen Wetter gab es, ausser dem Frühstückstee, nur kalte Küche.Mal wieder eine Foto mit blauem Himmel und (sehr) ruhigem Meer
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Mai
18

Regen

Angekündigt war er, der Regen. Der eine Wetterbericht schrieb heute morgen, der andere heute abend. Schön ist, dass die Prognose 'heute abend' stimmte. So genossen wir den schönen Segeltag. Im Verlauf vom Nachmittag schlief der Wind immer mehr ein. Ein Schwarm Delfine besuchte uns, schwammen elegant vor dem Bug der Dada Tux. Etwa nach einer viertel Stunde zogen sie weiter. Eventuell enttäuscht von der Dada Tux. So elegant wie die Delfine kann unser Schiffli nicht schwimmen. Am Abend kam eine Regenwand auf uns zu. Zum Segeln war der Wind knapp, so holten wir noch trocken den Parasailor ins Boot. Jetzt motoren wir. Der Windhauch von 6 kn genügt nicht um unser Schiffli ernsthaft durchs Wasser bewegen. Es regnet zur Zeit nicht. Auf dem Radar sehe ich keine weitere Regenfront innerhalb der nächsten Stunde. In den nächsten Tagen wird es immer wieder regnen. Tut unserem Schiffli gut. PS unterwegs an Bord haben wir keinen richtigen Internet Zugang. Ob jemand einen Kommentar auf der Webseite schreibt, können wir erst lesen, wenn wir wieder an einem Ort mit vollwertigem interner Zugang sind. Auf unsere crew Adresse können wir kurze E-Mails empfangen.
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Mai
17

Wieder ruhiger

Die letzte Nacht war unruhig. Alle paar Minuten rollte unsere Dada Tux seitwärts bin und her. Bei weitem nicht so sanft wie eine Kinderwiege. Das Geschirr in den Schränken müsste mit zusätzlichen Tüchern zum Schweigen gebracht werden. Unterdessen machte sich der Parasailor auf dem Vorschiff Bett bequem.Nach dem Mittag ging der Wind genügend zurück, dass wir unser Leichtwindsegel wieder setzten. Damit segelt Dada Tux angenehmer. Natürlich, es hat jetzt auch wieder weniger Wellen. Wir segeln nicht zur besten Jahreszeit nach Nordost Brasilien. Die Zeit mit dem meisten Regen ist noch nicht vorbei. Bald kommen wir in den Regen, meint die Wettervorhersage. Unsere Leichtwindsegel stauen wir im Boot. Das nasse Segel unter unserem Bett finden wir nicht so toll. Im Boot zum trocknen aufhängen geht auch nicht. 154 qm freie Fläche haben wir nicht. Wir sind zuversichtlich, dass es so wie wir denken klappt. (falls es so wird gibt's eine Foto davon) Die auf den Kapverden gekauften Gemüse und Früchte halten sich erstaunlich gut. Wir essen zu Mittag immer noch Salat. Zwar keinen Kopfsalat, dafür Gurken, Tomaten, Rüebli, Kohl, Zwiebeln, Knoblauch und unsere Linsensprossen.Am Morgen sahen wir auf dem Navi ein chinesisches Fischerboote. Am Nachmittag eines aus Taiwan. Ganz schön weit weg von Asien fischen die.Wir kommen dem Äquator näher. An Deck ist es jetzt (22:30) 27 Grad warm mit 79% Luftfeuchtigkeit, im Boot haben wir 29 Grad und 69%. Warm anziehen müssen wir uns nicht ;-)Als Bild unser schlafender Parasailor in der Vorschiffskoje
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Mai
16

Stärkerer Wind, trotzdem langsamer

Nach 4 1/2 Tage entspanntes Segeln mit dem Parasailor wurde heute morgen der Wind stärker. Die Windprognose meldete schon, dass es leicht mehr Wind geben wird. Am frühen Morgen sah es nicht danach aus.Vor einer Woche stand ich das letzte mal unter einer Dusche und wusch meine Haare (ja, ein paar gibt's noch auf meinem Kopf). Statt täglich duschen waschen wir uns Wasser sparend mit dem Waschlappen. So gönnte ich mir eine Dusche.Wärend dem Frühstück legte der Wind zu. Unsere obere Grenze von 20 kn Wind in den Böen wurde immer wieder überschritten. Bei viel Wind ist vor allem das Bergen vom Parasailor der kritisch Punkt, vor allem zu 2. an Bord. Zum Bergen wird ein textilier Schlauch von oben über das Segel gezogen. Dazu muss niemand auf den Mast ;-), über eine Umlenkrolle zieht man den Schlauch vom Deck aus nach unten. Mit diesem gut 16 m langer Schlauch spielt der Wind gerne und der Wind darf nicht gewinnen. Der Schlauch muss durch die Deckslucke ins Schiff. Danach hätte ich gleich eine 2. Dusche gebraucht. Jetzt segeln wir mit der Genua langsamer unserem Ziel zu. Mit mehr Wind kommen auch mehr Wellen, diese rollen die Dada Tux immer wieder hin und her.Vermutlich kommt Morgen der Parasailor wieder zum Zug. Neben den fliegenden Fischen (wusste nicht dass es so viele gibt) sahen wir 2 verschiedene Möwen. Die haben sicher irgend welche genauer Bezeichnungen die ich mich kenne. Wenn ich von 'heute' schreibe und den Text zwischen 23 und Mitternacht auf die Webseite schicke, wird er mit dem Datum von morgen publiziert. Der Zeitunterschied von Zürich und der Dada Tux ist 3 Std.Die Abendstimmung von heute:
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Mai
15

Energie

Trotz Solarzellen und Windgenerator sind wir bei diesem Kurs und Wetter elektrisch nicht 'grün'. Für die Solarzellen ist es meist zu bedeckt. Natürlich bringen sie einige Stunden im Tag etwas mehr als wir brauchen und laden leicht die Batterien. Trotz dem theoretischen Wert von 280 Watt ;-). Der Windgenerator arbeitet mit dem schwachen Wind von hinten nicht. Manchmal steht er still, ab und zu ein müdes Drehen der Propeller. Auf dem Boot merken wir nur die Differenz zwischen der Windgeschwindigkeit und der Bootsgeschwindigkeit. Mit ein Grund wieso beim Langstreckensegeln der Wind von hinten beliebt ist. Kommt der Wind von vorne, werden die Geschwindigkeiten zusammengezählt. Beim Ankern, ausser es ist windstill und regnet, liefert der Windgenerator und die Solarzellen genügend Energie. Dann laufen auch nicht alle Navigationssysteme. So waren wir heute Nachmittag eine Zeit lang ein 'Motorsegler'. Neben fliegenden Fischen die vermutlich vor uns fliehen, sahen wir zum ersten Mal Delfine. Leider hatten sie keine Lust mit uns zusammen zu schwimmen.Zum Schluss der Sonnenaufgang von heute morgen
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Hansueli
Salü René freut uns sehr dass du unseren Blog liest. Wir haben keinen Dieselgenerator an Bord. Wir gingen das Risiko ein, dass wir... Weiterlesen
Freitag, 25. Mai 2018 04:49
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Mai
14

Literatur

Viel Arbeit gibt uns das Segeln in den letzten 2 Tagen nicht. Das Meer ist recht ruhig, mit dem nicht so starkem Wind von schräg hinten (raumen Wind) segeln wir ohne nennenswerte Krängung (Schräglage). Das Leben auf dem Boot, eigentlich im Boot, ist angenehm. Manchmal habe ich das Gefühl, in der Marina Mindelo, angebunden am Steg, war die Dada Tux mehr in Bewegung.Ab und zu müssen wir zum Segel schauen. Der Wind dreht ab und zu von Nordnordost auf Nordost und wieder zurück. So dreht man ein wenig an den Winschen oder lässt eine Leine ein wenig los. Wie heute Nachmittag kann man so merken, dass der Parasailor (Leichtwindsegel) mit einem anderen Trimm auf einmal besser zieht (auch ohne Spinnakerbaum). Wir sind froh um den Parasailor mit seinen 154 qm. Unser 'normales' Vorsegel, die Genua, ist um die 50 qm gross. Bei diesem ruhigen Meer fahren wir bei 10 kn Wind 4.8 kn schnell. Natürlich sind auf der Strasse diese knapp 9 km/h nicht viel.In dieser ruhigen Zeit bekam ich Lust mal wieder 'richtige' Literatur zu lesen, statt zwischen durch schnell ein Krimi. Bis Helen mich um 2 Uhr (wir haben an Bord noch die kapverdische Zeit) ablöst lese ich in Paul Auster 'die Musik des Zufalls'. Dazwischen mal ein Blick nach draussen und auf die Navigation. Die letzten 2 Tage war kein Schiff in unserer Nähe. Das Risiko, dass wir ausweichen müssen, ist sehr gering. Die Abendstimmung von heute:
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