DadaTux Blog

unsere Reiseberichte

Holyhead – Cherbourg und ? (August 2017)

Holyhead – Cherbourg und ? (August 2017)
Land's End
Land's End
Lizard Point
Abendstimmung in Richtung Cornwell
Abendstimmung
Autofrachter
Cap de la Hague
Plastikmüll

Die letzte Etappe unserer Testfahrt, Holyhaed – Cherbourg, wird je nach Wind und Route etwas über oder unter 400 nm. Wir planen einen Stop in Milford, Wales, danach in Falmouth oder in Plymouth und zum Schluss über den englischen Kanal nach Cherbourg. Dies rechnen wir in ungefähr 6 Tagen machen zu können. Wind- und Wetterprognose lassen uns jedoch entscheiden durch zu segeln und ohne Zwischenhalt Cherbourg an zu laufen.

Holyhead verlassend treffen wir auf gewaltigen Strom, Wellen und Wind und ich fühle mich auf dem offenen Meer, weit weg von aller Zivilisation, wären da nicht die markante Landschaft, Inselchen und Leuchttürme. Zuerst gegen den Wind, später jedoch mit Wind und Strom segeln wir mit unserer bisherigen Höchstgeschwindigkeit von 11,5 Knoten und einem Etmal von 165,6 sm.

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Abhängig vom Wind, Ersatzteilen und Diesel (Oban bis Holyhaed -Juli/August 2017)

Abhängig vom Wind, Ersatzteilen und Diesel (Oban bis Holyhaed -Juli/August 2017)
CCS SailingSwiss III
Ardfern
Ardfern
Port Ellen
Port Ellen
Campbeltown
Campbeltown
Campbeltown
Firth of Clyde
Firth of Clyde
Abgesagte Ausstellung
Fischli/Weiss
Fischli/Weiss
Glasgow
People`s Palace and Wintergardens
People`s Palace and Wintergardens
glasgow3
Winsc
Winsch
Nähe Kip Marina
Nähe Kip Marina
Troon
grosse Qualle in der Troon Marina
Campbeltown
Alisa Craig
Holyhead Marina

Wir verlassen Oban und segeln Richtung Glasgow, den Mull of Kenteyer entlang bei möglichst optimaler Strömung. Diese gilt es zu berechnen, damit uns die Strömung schieben hilft. Ein paar Knoten kann dies schon ausmachen und bei überschaubaren, eher kleineren Distanzen, macht sich dies bezahlt. Die Gegend ist wunderschön, der Wind sehr wechselhaft, jedoch meistens zum segeln. Das Wasser an der Westseite der Insel Arran und weiter Richtung Glasgow ist ruhig, fast meinen wir auf einem Schweizer See zu sein.

Plötzlich werde ich unruhig, ein schwimmende Insel mit „Leuchtturm“ bewegt sich mit beträchtlicher Geschwindigkeit auf uns zu. Auf der Seekarte sehe ich weder eine Insel noch einen Leuchtturm. Des Rätsels Lösung: es ist ein Unterseeboot der US Navi, welches sich knapp über der Wasseroberfläche Richtung Süden bewegt und uns viele Wellen beschert. (Hatte keine Lust das UBoot zu fotografieren, Hansueli) Wir legen in der Kip Marina an und warten auf unsere Ersatzteile für die Winsch.

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Skagerrak – Kattegat - Norwegen - Schottland

Skagerrak – Kattegat - Norwegen - Schottland
Morgenstimmung
Mandal
Mandal
Abenstimmung
Mitten auf der Nordsee
Mitten auf der Nordsee
Bereit im Lift
aus dem Wasser
Getribe Ausbau
Getriebe
Garcia Baunummer 11 kreuzt den Weg mit unsere Baunummer 12
Anemone
Loch Ness
Caledonien Kanal
Caledonien Kanal
Caledonien Kanal
Fort Augustus
Fort Augustus
Ankern in Loch Oich
Ankern in Loch Oich
Ankern in Loch Oich
Neptun's staircase
Wieder in Salzwasser

Seit drei Tagen liegen wir in Skagen, der nördlichsten Stadt Dänemarks. Sie ist umgeben von Sandstränden und -Dünen. An der Nordspitze treffen Skagerrak und Kattegat aufeinander. Ein wahrer Zungenbrecher und dann noch zu wissen welcher Name wohin gehört. Für alle denen es ähnlich wie mir geht: Das Kattegat ist das 22.000 km² grosse und durchschnittlich rund 80 Meter tiefe, äusserst schwierig zu befahrende Meeresgebiet zwischen Jütland und der schwedischen Westküste. Bei Skagen grenzt es an das Skagerrak. Nordsee und Ostsee treffen aufeinander. In einem eindrücklichen Schauspiel prallen die Wellen aufeinander, spritzen hoch und laufen wieder zurück. So ist es möglich nahe am Ufer einen Fuss im Kattegat und den anderen Fuss im Skagerrak zu baden. Sich weiter hinein zu wagen ist zu gefährlich. Ein „übermütiger“ Seehund lässt es sich jedoch nicht entgehen sich in diesen Gewässern zu tummeln.

Um nach Skagen zu gelangen geht unsere Route erstmals nordwärts von Kopenhagen nach Gilleleje, einem Fischerhafen, wo jedoch Segelboote zwischen den Fischerbooten fast immer einen Platz finden. Mitunter sieht dies recht chaotisch aus und um einen sicheren Liegeplatz zu finden braucht es ein geschultes Auge. Der Wind pfeift kräftig, wir legen vorerst an einem etwas ungünstigen Platz an, sehen uns nach einem sicheren um,werden fündig und verlegen unsere Dada Tux. Man stelle sich das etwa so vor: Zwischen all den kleinen und grösseren farbigen Fischkuttern gibt es Liegeplätze für Boote, welche teilweise fest vermietet sind. Diese Plätze sind jeweils mit einem roten Viereck gekennzeichnet, die freien Plätze sind grün. Ob rot oder grün ist jedoch oft von aussen nicht oder dann nur ganz schlecht ersichtlich.

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Nordostseekanal und Me(eh)r Juni 2017

Nordostseekanal und Me(eh)r Juni 2017
Nordostsee Kanal
Nordostsee Kanal
Kiel
Marlin und Dada Tux
Parasailor
Parasailor
Parasailor
Kreidefelsen Insel Mon
Kreidefelsen Insel Mon
Kreidefelsen Insel Mon
Unsere Gäste
vor Kopenhagen
wenig Platz
Platz für Velos
Kopf einzeihen bei der Rundfahrt
Meerjungfrau
Freistaat Christiania
Freistaat Christiania
Freistaat Christiania
Installation von Yoko Ono
Papieroeen

Wir fahren durch die Schleuse (für Thea und Denis – Fender bei beiden Schleusen ganz tief hängen) von Brünsbüttel und legen im kleinen Hafen an. Wir fahren das erste Mal ein gelungenes Heckbojenmanöver und empfangen abends Anne, David, Lia und Thea. Wir freuen uns riesig die Familie auf der Kanalfahrt dabei zu haben. Für Lia und Thea ist es ein Abenteuer. Sie klettern begeistert auf und unter Deck herum und fühlen sich sofort zu Hause.

Wir fahren früh los und gewöhnen uns rasch an die vielen grossen und kleineren Frachter, welche an uns vorbei fahren und die Dada Tux klein erscheinen lassen. Wer sich interessiert dafür siehe einen interessanten Beitrag, von Hans zugesendet https://www.youtube.com/watch?v=CBFjONcZP_U.

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Open Yard days der Garcia / Allures Werft – wir segeln nordwärts

Open Yard days der Garcia / Allures Werft – wir segeln nordwärts
Openday Garcia Dada Tux
Openday Garcia Dada Tux
Openday Garcia Dada Tux
OpenYard2017
Tschüss Cherbourg
1. Abendessen auf See
Sonnenuntergang
Sonnenaufgang

Jährlich führt die Werft Garica / Allures Open Yard days durch. SegelerInnen, welche sich für eine Segelyacht interessieren, haben die Möglichkeit sich für einen Werftbesuch sowie ein Testsegeln an zu melden.

Unsere Dada Tux, eine weitere Garcia Exploration 45 sowie eine Allures 45 sind die Testboote. Eine interessante Zeit kurz vor unserer Abreise (und Rückkehr aus den „Ferien“ in Deutschland und der Schweiz) steht uns bevor. Vorträge, gutes Essen und Gespräche mit ganz unterschiedlichen Personen prägen diese Zeit. Es nehmen Leute aus folgenden Ländern teil: Australien, Südafrika, USA, Brasilien, Spanien, Niederlande, Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland.

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Sie schwimmt

Sie schwimmt
Ealontisch
Bereit für den Transport ins Wasser
im 300t Lift
Kontrolle des Schwenkkiels
nur noch wenige Meter
im Wasser
sie schwimmt und fährt
frühlingshaftes Cherboug
frühlingshaftes Cherboug
Einfahrt Port Chentereyne
in der Marina

Letzten Freitag, ein Tag vor Helen's Geburtstag, wurde unsere neue Dada Tux (Garcia Exploration 45) eingewassert. Jetzt schwimmt sie 😎.

Ein grosser Tag für uns.

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Bereit – fertig – los (März 2017)

Bereit – fertig – los (März 2017)
Bimini
Bimini / Kuchenbude
Bimini / Kuchenbude
Mast wird vorbereitet
Mast wird vorbereitet
Propeller
Propeller
Propeller
der Grossbaum wird montiert
Anschreiben
Anschreiben
fast bereit
fast bereit

Diese drei Wörter sind für viele bekannt seit Kindestagen. Meistens dauert es einige Sekunden bis zum „los“. Da beim Langfahrtsegeln jedoch alles, oder zumindest vieles, mit einer Entschleunigung einhergeht, sind bei uns die Sekunden einiges länger.

Ja, die Zeit unseres Winterquartiers in Cherbourg neigt sich dem Ende entgegen. Der Frühling erscheint in jeder Beziehung vielschichtig.Täglich geschieht neues. Unser Schiff steht nicht mehr in der Halle, sondern draussen. Der Mast ist gestellt, der Propeller wird montiert und am 23. März kommt unsere Exploration 45 ins Wasser. Die nötigen Bewilligungsanträge um erneut die Leinen los zu lassen sind beim Seeschifffahrtsamt, der Versicherung und beim Bakom (Bundesamt für Kommunikation) und sollten bis Ende März erledigt sein.

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Kein Aprilscherz

Kein Aprilscherz
Bugkabine
Links die Küche
vorne der Navigationsplatz mit Aussicht
Das Seitendeck
das Cockpit
Dortmund
Dortmund
Dortmund
Dortmund
Frühlingstag
Frühlingstag
Frühlingstag
Spleissen
Spleissen
speziell für Susanne L.

In der ersten Woche vom April sollte unser neues Boot, die Garcia Exploration 45, uns übergeben werden. Dies sind 3-4 Wochen früher als ursprünglich geplant. Nein sagen wir dazu sicher nicht.

Wir werden nicht gleich los segeln. Zuerst bekommen wir eine Einführung in die Bootstechnik durch die Werft und Nils von Blue Yachting, dem deutschen Garcia-Händler. Dabei geht es von eher banalen Dingen, wie welcher Schalter ist für was, bis komplexere Dinge, wo sind die elektrischen und Handpumpen, falls sich das Boot wegen einem Leck mit Wasser füllt. Wenn das Boot soweit in Ordnung ist, werden wir selber unsere ersten Erfahrungen sammeln. Wir hoffen, innerhalb von 2-3 Mt. alle 'Kinderkrankheiten' zu finden. Gedacht ist eine Tour nach Irland, vielleicht bis Schottland. Nach der Tour segeln wir zurück nach Cherbourg. Dort lassen wir das Boot durch die Werft kontrollieren und eventuelle Garantiereparaturen erledigen. Spätestens Mitte August möchten wir unsere unterbrochene Reise in Richtung Süden fortsetzen.

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Kuckuck (Ende Dezember 2016 / Januar 2017)

Kuckuck (Ende Dezember 2016 / Januar 2017)
Ankerwinsch unter Deck
unsere Küche
Batterieladeregler und-kabel
weitere Kabel
WC Heck
WC Bug
Unter dem Salontisch
der Salon
Luftschläuche für gute Belüftung
Gästekabine
neuer Mast für die Alunga
Frost und Nebel
Frost und Nebel
die Sonne kommt durch
Silvester Morgen
Silvester Gäste
Silvester Gäste
noch leeres Theaterfoyer

Kuckuck, kuckuck ruft`s aus dem Wald… so beginnt ein bekanntes Kinderlied auf den kommenden Frühling.

So ein Gefühl macht sich bei uns breit. Es „juckt“, es „zappelt“, es „plant“, es „wächst“ in und mit uns.

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Patience – ist auch ein Spiel (Mitte November / Dezember 2016)

Patience – ist auch ein Spiel (Mitte November / Dezember 2016)
Kronleuchter
Barometer
Herbststimmung
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
unsere Exploration 45
Dezemberlicht
Feuer und Licht
am Schluss mit Feuerwerk

Ab und zu gibt einige für uns interessante im Sektor Kultur angesiedelte Angebote. Davon machen wir zur Zeit Gebrauch in unserem selbstgewählten Winterlager.

Das erst 2013 gegründete französische Ensemble Magnétis lud im Théâtre Italienne zu einem interessanten Querschnitt durch die (nord)amerikanische Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts ein. Im gut besuchten Konzert fanden wir nur noch Plätze im „Paradies“, zuoberst im 4. Stock ganz nah beim Kronleuchter und mit leicht nach vorne geneigten Sitzplätzen. Die Akustik ist gut, ebenfalls die Sicht auf die Bühne, der Sitzkomfort lässt dafür zu wünschen übrig. Wir geniessen das Konzert gemeinsam mit Monika und kommen gerade vor dem nächsten kräftigen Regen nach Hause.

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Geduld ist gefragt (Cherbourg Ende Oktober/November 2016)

Geduld ist gefragt (Cherbourg Ende Oktober/November 2016)
Hafenstimmung
Klosterinsel
trockener Hafen
Normandie
Normandie
Opti Regatta
Opti Regatta
Opti Regatta
Vorbereitung zur J80 Regatta
Atom U-Boot
atomuboot02
Atom U-Boot
unser Neues
Garcia Exploration 45
Garcia Exploration 45

Seit ungefähr 2 Monaten liegen wir im Port Chantereyne in Cherbourg. Der Steg „P“ auf dem wir liegen und einer der Gästestege ist, wird leerer und leerer. Bis jetzt war an den Wochenenden noch „Betrieb“. Es kamen Segel- und Motorboote vorwiegend aus England, verliessen den Hafen jedoch meist nach 1-2 Tagen wieder.Segel werden hochgezogen, getrocknet und, wann immer möglich, im Schiffsinnern verstaut. Etwa die Hälfte der noch verbleibenden Schiffe auf dem Steg werden mit dem Kran auf`s „Trockene“ gelegt, für Reparaturen …..

Unsere englischen Nachbarn, welche in zwei Jahren von Ipswich nach Cherbourg gesegelt sind (aus diversen Gründen) und als nächstes Ziel die Karibik haben, reisen nach England und anschliessend nach Griechenland um dann im März die Segelreise wieder auf zu nehmen.

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CH

CH
Motor am Kran
fast an seinem Platz
da wird er bleiben
Deckanstrich
der Hut kommt später
bald fertig
1. Schicht Isolation
Regatta
Regatta
Regatta
Regatta

Am Heck der meisten Schiffe hier in der Gegend ist ein grosses CH aufgemalt. Ah, schau mal, ein Boot aus der Schweiz, ist mein erster Gedanke. Dass das jedoch nicht stimmen kann kam sofort danach.

Alle Schweizer hochseetauglichen Schiffe sind am Heck (Spiegel) mit Basel, Bâle oder Basilea angeschrieben, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern wo die Auswahl der „Heimathäfen“ deutlich grösser ist. So heisst CH einfach, dass der Heimathafen der Schiffe hier in Cherbourg liegt. - Lösung des Rätsels!!!!!

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Vorübergehend sesshaft in Cherbourg, Normandie, Frankreich (ab 5. September 2016)

Vorübergehend sesshaft in Cherbourg, Normandie, Frankreich (ab 5. September 2016)
Cherbourg Marina Gästesteg
Rumpf aussen
Rumpf Salon
Rumpf Gästekabine
Cherbourg
Cherbourg
Niedrigwasser
Hochwasser
La Brèche

Ungeplant und doch selbst entschieden sind wir im Port Chantereyne in Cherbourg. Dada Tux liegt festgemacht am Steg P Nr. 42 mit Wasser und Landstrom. Wir richten uns für eine längere Zeit in der kühleren und feuchten Gegend ein. Bis jetzt ist das Wetter sehr angenehm. Dies hat vor allem am Wochenende noch einige EngländerInnen zu einer Kanalüberquerung animiert, ebenso findet eine Regatta mit über 30 Booten von der Isle of Wight bis nach Cherbourg statt. Nach und nach leeren sich die Gästestege, die ein- und auslaufenden Boote werden immer weniger – das Ende der Segelsaison ist in Sicht.

Die zwei Gründe dafür sind

Verkauf der Dada Tux und der Bau unseres neuen Schiffes. Der Verkauf schmerzt schon ein bisschen, haben wir die Dada Tux doch mit viel Liebe und Sorgfalt auf unsere Bedürfnisse in den letzten 5 Jahren aufgerüstet. Es gibt ein paar Interessenten. Wenn jemand „zuschlägt“ erhält er/sie ein sehr gut ausgerüstetes Schiff in einem tadellosen, gepflegten Zustand. Aus vorwiegend familiären Gründen haben wir uns für ein grösseres Boot entschieden, welches hier in Cherbourg gebaut wird. Der Rumpf ist fertig und da wir vor Ort sind können wir den Bau gut verfolgen und ggf. Wünsche, resp. Änderungen möglichst rechtzeitig angehen.

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Ankunft in Cherbourg - 4.September 2016

Ankunft in Cherbourg - 4.September 2016
1. Abend Ostküste von Sao Miguel
Sonnenuntergang am ersten Abend
erster Morgen
2. Abend
2. Morgen
2. Nachmittag
3.5kn Wind, 5.7kn Fahrt
3. Abend
3. Morgen
4. Abend
4. Morgen
4. Morgen
5. Morgen
5. Abend
6. Abend
6. Abend 2
6. Morgen
7. Abend
7. Morgen
8. Abend
8. Morgen
9. Abend
9. Morgen
10. Abend
10. Morgen
11. Abend
11. Morgen
Cherbourg in Sicht
Helen nach 11 Tagen auf See
Hansueli nach 11 Tagen auf See

Es ist unsere bisher längste Fahrt. Nach 11 Tagen zwei Stunden und 1495 sm (2768,7 km) segeln wir von Ponta Delgada (Sao Miguel, Azoren) nach Cherbourg (Bretagne, Frankreich).

Da die meisten unserer Freunde anderen Freizeitbeschäftigungen als segeln nach gehen versuche ich zu beschreiben, wie dann so eine Vorbereitung und Langfahrt aussehen kann.

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Ponta Delgada, Sao Miguel, Azoren

Ponta Delgada, Sao Miguel, Azoren
Sao Miguel
Sao Miguel
Sao Miguel
Sao Miguel
Sao Miguel
Fado Konzert
kein Interesse Fado
Rinderweide
Pflästerung
Pflästerung
Bergauf
Lagoa Azul
Lagoa Verde
Thermalbad Furnas
Thermalbad Furnas
Thermalbad Furnas
Furnas
Furnas
Furnas Park
Furnas Park
Furnas Park
Furnas Park
Furnas Park
Furnas Park
Furnas Park
Furnas Park
Furnas Park
Furnas Park
Furnas
Kochstelle für Maiskolben
Hortensie
Hedychium Gardnerianum
Nordoste Leuchtturm
Bergstrasse
Lagoa do Fogo
Lagoa do Fogo
Lagoa do Fogo
Ananas Treibhaus
Ananas Treibhaus
Teefabrik
Teefabrik
Teefabrik
Teefabrik
Ponta da Costa
Ponta da Costa
Lagoa do Canario
Lagoa do Canario
Lagoa do Canario
Lagoa do Canario
Lagoa do Canario
Sete Cidades
Faja de Cima
Faja de Cima
Faja de Cima
Jardim Antonio Borges
Jardim Antonio Borges
Jardim Antonio Borges
Jardim Antonio Borges
Jardim Antonio Borges

Wir sind auf den Azoren angekommen. Diese sind bereits seit dem 14. Jahrhundert auf verschiedenen Seekarten verzeichnet. Entdecker waren die Portugiesen. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs. 1976 wurden die Azoren als autonome Region von Portugal anerkannt.

Sao Miguel ist die grösster der Azoreninseln und Ponta Delgada der Hauptort. Die Insel liegt im Südosten der Azoren. Sie ist ca. 65 km lang und 16 km breit. Die Gesamtbevölkerung beträgt gerade mal 137`856 Einwohner. Die Insel ist sehr fruchtbar, sehr grün, d.h. es gibt entsprechend viele Niederschläge.

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Von den Kanaren zu den Azoren (5. - 10.08.2016)

Von den Kanaren zu den Azoren (5. - 10.08.2016)
Blick zurück nach Gran Canaria
Am Wind
Sonnenuntergang
Salatteller
entspannen
Santa Marina
Sonnenuntergang

Von einem nochmaligen Abstecher zu Tochter und Familie (nur Helen) zurück auf Las Palmas bereiten wir uns auf unsere Abreise auf die Azoren vor. Es ist die bisher längste Segelfahrt an einem Stück für uns, ca. 790 sm (direkter Weg). D.h. wir sind zwischen 5-7 Tagen unterwegs, je nach Windrichtung und -stärke. Das Wetter wird täglich studiert, eingekauft, Segel, Mast, Wanten… kontrolliert. Am 5. August sieht es für einige Tage günstig aus und wir lassen die Leinen los.

An der Nordostspitze von Gran Canaria angelangt trimmen wir die Segel. Das Grosssegel wird mit einem Reff belegt, dazu setzen wir die Genua. Die Winde kommen, wie üblich südlich vom Azorenhoch aus nord-nordöstlicher Richtung, d.h wir segeln 60-80 ° am Wind. Dank unseren Ballasttanks können wir Wasser auf den luvseitigen Bug umpumpen. Das erlaubt uns ein Segeln mit weniger Krängung, was deutlich angenehmer ist. Schon bald legt der Wind zu (5-6 Bf). Wir setzen ein weiteres Reff und den Kutter. Trotzdem rauschen wir mit 7-8 Knoten durch das Wasser, mit unterschiedlicher Wellenhöhe und -richtung. Kurz vor Ponta Delgada auf der Insel São Miguel – verlässt uns der Wind und wir motoren die letzten 7 sm. Eine gute, rasche Segelfahrt neigt sich dem Ende zu. Wir sind auf den Azoren, zu Portugal gehörend, angekommen.

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Zurück nach Gran Canaria

Zurück nach Gran Canaria
Tschüss Teneriffa
Tschüss Teneriffa
Tschüss Teneriffa
Ankunft in Las Palmas
Containerhafen
Konzertsaal
das Orchester
El Triton
Vela Latina

Immer mal wieder eine Programmänderung. Ursprünglich wollten wir nach dem Antifouling erneuern und Motorservice über Madeira und Azoren nach Cherbourg segeln. Diesen Plan verschoben wir um paar Wochen. Helen ist zur Zeit in Lüneburg bei Anne und den Enkelmädchen. Die KITA hat Ferien und Anne bekam keine Ferien. So ist Helen eingesprungen, d.h., eingeflogen.

 

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Auf dem 'Hochsitz'

Auf dem 'Hochsitz'
Wellenlager
Eingepackt
Eingepackt
Ausblick vom 'Hochsitz'
Ausblick vom 'Hochsitz'
Ausblick vom 'Hochsitz'
Zurück ins Wasser

Unser Unterwasser benötigte einen neuen Anstrich. Boote werden am Rumpf - der Teil der im Wasser ist - mit einer speziellen Farbe angestrichen, mit Antifouling. Diese Farbe verhindert das schnelle Ansetzen vom Muscheln und Algen. Für Sportboote mit Kunststoffrumpf wird Farbe mit Kupferzusatz verwendet. Auf einem Aluschiff darf solche Farbe nicht verwendet werden. Im Salzwasser entsteht zwischen Kupfer und Alu eine Elektrolyse, welche das Aluminium abbaut. Der Bootsrumpf wird schwächer und mit den Jahren kann es Löcher geben. Auch wenn es zwischen dem blanken Alurumpf und dem Antifouling zuerst eine Grundierung aufgetragen wird, damit das Antifouling überhaupt hält, ist das Risiko mit Kupfer viel zu gross. Leider hält das kupferfreie Antifouling nicht so gut und ist auch nicht so effizient. Dafür hat ein Alurumpf viele andere Vorteile gegenüber einem aus Kunststoff.

Wenn das Schiffli schon aus dem Wasser war, wechselten wir das äussere Lager der Propellerwelle. Dazu brauchten wir einen Mechaniker für Bootsmotoren und Antriebe. Der machte auch einen Motorservice. Alle Filter, Motoren- und Getriebeöl und der Impeller (von der Kühlwasserpumpe) wurden gewechselt.

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Wir verkaufen unsere Dada Tux

Seit einem Jahr leben wir auf dem Schiff und werden es weiterhin tun.

Leider hat die Dada Tux zu knapp Platz für 4 Erwachsene und 2 Kinder. Als wir vor 5 Jahren das Boot kauften, war die Familie noch nicht so gross. Da wir weiterhin Besuch möchten, lassen wir ein neues Schiff bauen und verkaufen deshalb unsere Dada Tux.

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Leiterlispiel (1. Juli 2016)

Leiterlispiel (1. Juli 2016)
Blüten und Schoten des Flammenbaums
Blühende Bäume in Santa Cruz de Tenerife
rote Blütenpracht
Allee vor dem TEA
orange Blüten
Flammenbaum

Wir kehren Ende Juni aus unserem „Landurlaub“ in Deutschland und der Schweiz nach Santa Cruz de Tenerife zurück. Die Dada Tux erwartet uns etwas schmutzig, jedoch unversehrt in der Marina. Seit fünf Jahren gehört sie zu uns, seit einem Jahr ist sie unser Zuhause und es ist auch für mich so eine Art wie „heimkommen“, etwas das ich mir vor kurzem gar nicht vorstellen konnte. Die Temperaturen sind sommerlich warm (gut 30°). Die Flammenbäume (flamboyants) stehen in voller Blüte und tragen zu recht diesen Namen.

Und nun zum Leiterlispiel.

Den meisten ist dieses Spiel aus der Kindheit bekannt; eine Tafel mit einem hübschen Bild und vielen Nummern, dazu gibt es immer wieder Leitern zu sehen. Kommt man/frau auf eine Ziffer mit einer Leiter, kann entweder die Leiter hoch, zu einer höheren Nummer oder die Leiter hinunter zu einer tieferen Nummer gegangen werden. In einem Wort wir kommen vorwärts oder gehen zurück.

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