Dada Tux

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Garcia
Okt.
25

Cherbourg – adieu

Verkauf der Dada Tux – German39c, Probe segeln, Kastanien sammeln, Orphelia und Brian lassen uns weiter warten, letzte Vorbereitungen zum definitiven Ablegen, Intermezzo

Verkauf

Wir sind wohl ab der Freude, den Bau der Exploration 45 hautnah verfolgen zu können, etwas „blauäugig“. Auch glauben wir nur zu gerne, noch nicht alte und sehr gut ausgerüstete und gepflegte Aluyachten, finden rasch einen Käufer.
Selbstverständlich treffen wir diese Entscheidungen und es liegt uns fern jemandem andern die Schuld zu geben. So werden wir erst diesen Sommer wirklich aktiv. Es war (und ist) eine interessante, jedoch auch „harte“ und zermürbende Erfahrung. Zu dem haben wir das Pech, dass wir das Boot mehr als 7 Wochen wegen einem Defekt des kommerziellen Travellifts nicht ins Wasser setzen können.

Ich erzähle einfach mal einige Anekdoten, eine davon als Warnung.
Wir bekommen über längere Zeit täglich Anrufe von einer Person, welche das Boot bar bezahlen will, ohne es zu sehen. Dafür hätten wir nach Belgien reisen müssen um den Handel ab zu schliessen. Betrug, Geldwäscherei, auf alle Fälle nicht koscher. Erstaunt hat uns, dass da jemand auf dem Gebrauchtbootmarkt und vermutlich noch auf einigen anderen Märkten, gezielt nach potentiellen Opfern sucht.
Ein anderer träumt sich ein Leben nach der Pensionierung als Solosegler auf den Weltmeeren und muss sich eingestehen, dass seine „Persönlichkeit“ dazu nicht geeignet ist.
Ein Dritter sieht sich das Boot an, obwohl er ein Serienschiff, wie z.B. eine Bavaria, sucht...
Wahrlich eine nicht immer einfache Situation.

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März
26

Sie schwimmt

Letzten Freitag, ein Tag vor Helen's Geburtstag, wurde unsere neue Dada Tux (Garcia Exploration 45) eingewassert. Jetzt schwimmt sie 😎.


Ein grosser Tag für uns.

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März
18

Bereit – fertig – los (März 2017)


Diese drei Wörter sind für viele bekannt seit Kindestagen. Meistens dauert es einige Sekunden bis zum „los“. Da beim Langfahrtsegeln jedoch alles, oder zumindest vieles, mit einer Entschleunigung einhergeht, sind bei uns die Sekunden einiges länger.

Ja, die Zeit unseres Winterquartiers in Cherbourg neigt sich dem Ende entgegen. Der Frühling erscheint in jeder Beziehung vielschichtig.
Täglich geschieht neues. Unser Schiff steht nicht mehr in der Halle, sondern draussen. Der Mast ist gestellt, der Propeller wird montiert und am 23. März kommt unsere Exploration 45 ins Wasser.
Die nötigen Bewilligungsanträge um erneut die Leinen los zu lassen sind beim Seeschifffahrtsamt, der Versicherung und beim Bakom (Bundesamt für Kommunikation) und sollten bis Ende März erledigt sein.

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Feb.
26

Kein Aprilscherz

In der ersten Woche vom April sollte unser neues Boot, die Garcia Exploration 45, uns übergeben werden. Dies sind 3-4 Wochen früher als ursprünglich geplant. Nein sagen wir dazu sicher nicht.


Wir werden nicht gleich los segeln. Zuerst bekommen wir eine Einführung in die Bootstechnik durch die Werft und Nils von Blue Yachting, dem deutschen Garcia-Händler. Dabei geht es von eher banalen Dingen, wie welcher Schalter ist für was, bis komplexere Dinge, wo sind die elektrischen und Handpumpen, falls sich das Boot wegen einem Leck mit Wasser füllt. Wenn das Boot soweit in Ordnung ist, werden wir selber unsere ersten Erfahrungen sammeln.

Wir hoffen, innerhalb von 2-3 Mt. alle 'Kinderkrankheiten' zu finden. Gedacht ist eine Tour nach Irland, vielleicht bis Schottland. Nach der Tour segeln wir zurück nach Cherbourg. Dort lassen wir das Boot durch die Werft kontrollieren und eventuelle Garantiereparaturen erledigen. Spätestens Mitte August möchten wir unsere unterbrochene Reise in Richtung Süden fortsetzen.

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Jan.
05

Kuckuck (Ende Dezember 2016 / Januar 2017)

Kuckuck, kuckuck ruft`s aus dem Wald… so beginnt ein bekanntes Kinderlied auf den kommenden Frühling.


So ein Gefühl macht sich bei uns breit. Es „juckt“, es „zappelt“, es „plant“, es „wächst“ in und mit uns.

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Dez.
08

Patience – ist auch ein Spiel (Mitte November / Dezember 2016)

Ab und zu gibt einige für uns interessante im Sektor Kultur angesiedelte Angebote. Davon machen wir zur Zeit Gebrauch in unserem selbstgewählten Winterlager.


Das erst 2013 gegründete französische Ensemble Magnétis lud im Théâtre Italienne zu einem interessanten Querschnitt durch die (nord)amerikanische Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts ein. Im gut besuchten Konzert fanden wir nur noch Plätze im „Paradies“, zuoberst im 4. Stock ganz nah beim Kronleuchter und mit leicht nach vorne geneigten Sitzplätzen. Die Akustik ist gut, ebenfalls die Sicht auf die Bühne, der Sitzkomfort lässt dafür zu wünschen übrig. Wir geniessen das Konzert gemeinsam mit Monika und kommen gerade vor dem nächsten kräftigen Regen nach Hause.

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Nov.
17

Geduld ist gefragt (Cherbourg Ende Oktober/November 2016)

Seit ungefähr 2 Monaten liegen wir im Port Chantereyne in Cherbourg. Der Steg „P“ auf dem wir liegen und einer der Gästestege ist, wird leerer und leerer. Bis jetzt war an den Wochenenden noch „Betrieb“. Es kamen Segel- und Motorboote vorwiegend aus England, verliessen den Hafen jedoch meist nach 1-2 Tagen wieder.

Segel werden hochgezogen, getrocknet und, wann immer möglich, im Schiffsinnern verstaut. Etwa die Hälfte der noch verbleibenden Schiffe auf dem Steg werden mit dem Kran auf`s „Trockene“ gelegt, für Reparaturen …..

Unsere englischen Nachbarn, welche in zwei Jahren von Ipswich nach Cherbourg gesegelt sind (aus diversen Gründen) und als nächstes Ziel die Karibik haben, reisen nach England und anschliessend nach Griechenland um dann im März die Segelreise wieder auf zu nehmen.

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Okt.
18

CH


Am Heck der meisten Schiffe hier in der Gegend ist ein grosses CH aufgemalt. Ah, schau mal, ein Boot aus der Schweiz, ist mein erster Gedanke. Dass das jedoch nicht stimmen kann kam sofort danach.

Alle Schweizer hochseetauglichen Schiffe sind am Heck (Spiegel) mit Basel, Bâle oder Basilea angeschrieben, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern wo die Auswahl der „Heimathäfen“ deutlich grösser ist. So heisst CH einfach, dass der Heimathafen der Schiffe hier in Cherbourg liegt. - Lösung des Rätsels!!!!!

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Juli
03

Wir verkaufen unsere Dada Tux

Das Boot ist verkauft. Wir wünschen dem neuen Besitzer viele schöne Törns.

Seit einem Jahr leben wir auf dem Schiff und werden es weiterhin tun.

Leider hat die Dada Tux zu knapp Platz für 4 Erwachsene und 2 Kinder. Als wir vor 5 Jahren das Boot kauften, war die Familie noch nicht so gross. Da wir weiterhin Besuch möchten, lassen wir ein neues Schiff bauen und verkaufen deshalb unsere Dada Tux.

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Aug.
07

Aufgehängt im Schiffskran


Der Sommer ist gekommen und so geniessen wir die wärmende Sonne während wir unsere Sachen von einem Ort zum anderen räumen, alles austrocknen, den div. Handwerkern Platz machen und uns über jede Kleinigkeit freuen die wieder geht.
Von gestern auf heute verbrachten wir das erste Mal die Nacht aufgehängt im Kran. Für mich ein etwas eigenartiges Gefühl.
Nun sind wir wieder im Wasser, immer noch aufgehängt, der Bug in der Luft, das Heck im Wasser. Einerseits zum schauen ob die Ruder nun dicht sind, andererseits muss auch noch das Ventil des Schmutztankes ausgewechselt werden. Zudem leckt die Fusspumpe und wird ebenfalls ersetzt.
Die Fachperson des Wassermachers muss nochmals kommen. Beim Testen brannte der Print. Die Heizung ist auswärts in Testung, ebenso das Funkgerät.

Wir haben nun das Wochenende vor uns, ohne Handwerker, hoffen, dass das Ventil des Fäkalientank bis dann eingebaut ist und wir auf`s Wasser gehen können und diverse Sachen testen.
Bald kommt sicher auch die weitere Reiseplanung so dass wir hoffentlich vor der Kälte in der Wärme sind.

Doch immer wieder optimistisch denkend geht es uns prima.

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Juni
06

In der Werft

Unser Terminplan kam mit einer E-Mail vom Wassermachertechniker schon mal durcheinander. Er machte Unfall und kann am Freitag den Wassermacher nicht in Betrieb nehmen. Soll aber nicht das einzige bleiben, dass unseren Plan durcheinander bringt.
In einem Mast laufen viele Kabel. Diese müssen beim Maststellen richtig angeschlossen werden. Das Richtige kann wie Lotterie sein und bei uns gabs keinen Sechser.
So kamen viele Kleinigkeiten dazu, die viel Zeit brauchten. Dafür war das Wetter gut, ausser das heftige Gewitter am Freitag Abend.

Irgend wie zum Glück wurden das Gross- und Genuafall noch nicht gewechselt. Am Samstag Morgen kam der Rigger und er sah, dass beim Maststellen kleine, jedoch wichtige Teile nicht ersetzt wurden. So lossegeln wäre eine schlechte Idee. Er hofft, dass er die Teile in der Werkstatt hat und am Montag nochmals in den Mast steigt.

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Mai
18

Einrichten?

Lange planten wir, dass wir mit einem Mietwagen am 18. Mai nach Makkum fahren. Für die Werft wäre dies - dass heisst, war es eigentlich - der späteste Termin an dem alles fertig ist (sein sollte). Letzten Oktober, also vor einem halben Jahr, gaben wir als Fertigtermin noch mitte April 2015 an. Anscheined hat die Werft neu jemanden angestellt, der die Termine koordinieren soll ...

Damit ich nicht in die Versuchung komme, unser Schiffli masslos zu überladen (nur massvoll ), bestellte ich keinen Lieferwagen sondern einen Combi. Die ursprüngliche Idee, mein el. Piano auf dem Rückweg nach Trier zu Anne und Familie zu bringen, mussten wir fallenlassen. Zu gross und sperrig sind die 88 Tasten. 3 mal mussten wir laden, bis die beiden Velos, neuen Matratzen und und ihren Platz fanden. Und so, dass wir die 900km gut überstehen.

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Feb.
05

Wohin mit dem Dieselofen?

Frieren ist schlecht an Bord. Eine Heizung haben wir, nur wärmt diese kalte Luft von draussen auf und blässt diese ins Schiff. Um das Schiff am Morgen oder Abend kurz zu wärmen, ist dies OK. Den ganzen Tag laufen lassen ist irrsinn. Ein grosser Energieverschleiss zudem.

Eine Heizung wie auf der Indaba einzubauen ist auf einem bestehenden Schiff aufwändig. Dort hatten wir einen Warmwasser - Luftheizung. Die Lüfter waren zudem sehr laut.

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