DadaTux Blog

unsere Reiseberichte

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Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, Gran Canaria, Teneriffa, El Hierro, La Gomera
Feb
17

Zeit (haben)

Seit Mitte Januar liegen wir in der Marina Santa Cruz de Tenerife. Das Gefühl Zeit zu haben für die Vorbereitungen der Weiterreise zu den Kap Verden, für Besuche und vieles mehr ist ein Geschenk. Den Begriff „Zeit“ und welche Verknüpfungen wir damit verbinden ist ein „unendliches“ Thema. Auch „unendlich“ wäre zu klären, gehört jedoch, meiner Meinung nach, nicht in unseren Blog.

In den ersten Tagen feiern wir den Geburtstag von Melanie am Strand in El Poris an der Ostküste von Teneriffa, zwischen Santa Cruz und dem Flughafen Süd. Bei leckeren kanarischen Häppchen, einem Glas Wein und angenehmen Temperaturen stossen wir auf das Geburtstagskind an.
Wir besuchen Ludwig und Lotti, die jeweils auf den Kanaren überwintern, in Las Americas. Ludwig ist ein begnadeter Amateurfunker, Hansueli hat bei ihm „funken“ gelernt. Sie segelten mit ihrer Segelyacht SY Eldorado von 1996 bis 2003 in sieben Jahren um die Welt.

La Caleta
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Jan
18

Der Kanarenkreis schliesst sich

Silvester / Neujahr verbringen wir mit einem feinen Nachtessen auf dem Schiff, um Mitternacht erfreuen wir uns am Feuerwerk und anschliessend finden wir uns auf der Plaza de las Americas beim tanzen (eher selten) zu lateinamerikanischer Klängen wieder. Die Bekleidungsunterschiede zwischen den „Gästen“ von La Gomera und den Einheimischen ist frappant. Die Gomeros/Gomeras glänzen mit äusserst interessanten Variationen von Abendbekleidung, vor allem gefragt scheinen bei den Damen „high heels“ zu sein, während die Gäste (Touristen), wohl auch in Ausgangstenue, jedoch bedeutend weniger dem Dresscode – festliche Abendbekleidung-, folgen.

Am 6. Januar kommen die heiligen drei Könige und bringen Geschenke. Hier in San Sebastian de la Gomera reisen sie in festlichen Kutschen von Pferden gezogen an, begleitet von traditioneller Musik, Phantasiegestalten vom Disneyland.

3 Könige
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Gäste — Ursula Meise und Hansueli Loosli
Liebe Helen und Hansueli Das ist wieder ein toller Bericht (man lebt fast mit!). Wir wünschen Euch erholsame Wochen und dann eine ... Weiterlesen
Mittwoch, 24. Januar 2018 15:38
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Dez
29

El Silbo – Unterhaltung mit Pfiff (16.12. - Januar 2018)

Der „Calima“ macht aus unserer Dada Tux beinahe eine Saline. Wo wir hin greifen sind unsere Hände mit Salz und Sand belegt. Wir waschen sorgfältig unser Boot auch um den sich sehr rasch immer wieder bildenden Flugrost unter Kontrolle zu halten. Mir kommt dieser Flugrost ähnlich vor wie das Unkraut im Garten.

Der Wind weht seit Tagen stark und konstant aus Osten und somit ist es ungünstig für uns für auf La Gomera zu segeln. Einen Tag lang scheint der Wind mehr nördlich zu blasen, bevor er wieder nach Osten dreht. Wir packen diese Gelegenheit und segeln morgens gegen 7 Uhr los um die etwa 60 sm von La Restinga/El Hierro bis nach San Sebastian de la Gomera zu segeln und wenn möglich noch vor Dunkelheit an zu kommen. Im Segelführer lesen wir, dass man mit Vorteil eine Reservation macht. Hat es keinen Platz gibt es einige Ankerbuchten in der Gegend. Telefonisch, und später per Mail, wird uns ein „atraque“ bestätigt.
Hansueli bereitet den Code 0 vor um auch bei leichten Winden nicht vom Motor abhängig zu sein und trotzdem Fahrt zu machen.
Die kurze Überfahrt hält uns auf Trab, viel Wind, kein Wind, etwas mehr, etwas weniger. Code 0 heraus, Code 0 herein, Genua, Kutter, ein Reff, zwei Reff, dann wieder ausreffen. Die Düsen, welche zwischen den Kanarischen Inseln bilden blasen recht unberechenbar und können innerhalb sehr kurzer Distanz von 5 kn Wind auf 30 kn auffrischen.

Regenwolke
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Gäste — Brigitte
Wir wünschen euch alles Liebe und Gute für den Jahreswechsel und freuen uns, bald bei euch zu sein. ❤️
Freitag, 29. Dezember 2017 19:07
Gäste — Ursula und Hansueli
Liebe Helen und Hansueli Von Herzen wünschen wir Euch frohe Festtage und einen guten "Rutsch" ins neue Jahr. Bleibt gesund, damit ... Weiterlesen
Samstag, 30. Dezember 2017 16:15
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Dez
11

„Wie nach Hause kommen“

Funchal (Madeira) El Hierro (Kanarische Inseln) Ende November / Dezember 2017

Unerwarteter Besuch aus der Schweiz steht vor der Dada Tux. Annette und Max, die Schwester und der Schwager von unseren Freunden Tom und Bea aus Solothurn verbringen einige Tage auf Madeira. Die Begegnung freut uns sehr, wir geniessen gemeinsam ein Nachtessen und einige Tage später nochmals ein Bier mit Rundumblick aufs Meer und den Hafen. Danke für den Besuch und auf Wiedersehen.

Wir hören in Funchal ein Konzert mit dem klassischen Orchester von Madeira. Ein Cellostück von Luìs Tinoco (1969 geb. aus Lissabon) und drei von ihm vertonte „Phantastische Geschichten“. Ich finde es höchst interessant, anspruchsvoll, innovativ, originell. Hansueli findet das Cellostück etwas langweilig. Am nächsten Abend ein Essen bei Anja und Christoph auf der Gioia. Sie lassen die Leinen ebenfalls los um nach Graciosa zu segeln. Überhaupt ist im Hafen „Aufbruchstimmung“. Nach etlichen Tagen Südwind kommt ein kleines Fenster mit westlichen Winden und das wollen viele nutzen, auch wir.

Regenbogen zum Abschied
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Jul
25

Zurück nach Gran Canaria

Immer mal wieder eine Programmänderung. Ursprünglich wollten wir nach dem Antifouling erneuern und Motorservice über Madeira und Azoren nach Cherbourg segeln. Diesen Plan verschoben wir um paar Wochen. Helen ist zur Zeit in Lüneburg bei Anne und den Enkelmädchen. Die KITA hat Ferien und Anne bekam keine Ferien. So ist Helen eingesprungen, d.h., eingeflogen.

 

Tschüss Teneriffa
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Jul
24

Auf dem 'Hochsitz'

Unser Unterwasser benötigte einen neuen Anstrich. Boote werden am Rumpf - der Teil der im Wasser ist - mit einer speziellen Farbe angestrichen, mit Antifouling. Diese Farbe verhindert das schnelle Ansetzen vom Muscheln und Algen. Für Sportboote mit Kunststoffrumpf wird Farbe mit Kupferzusatz verwendet. Auf einem Aluschiff darf solche Farbe nicht verwendet werden. Im Salzwasser entsteht zwischen Kupfer und Alu eine Elektrolyse, welche das Aluminium abbaut. Der Bootsrumpf wird schwächer und mit den Jahren kann es Löcher geben. Auch wenn es zwischen dem blanken Alurumpf und dem Antifouling zuerst eine Grundierung aufgetragen wird, damit das Antifouling überhaupt hält, ist das Risiko mit Kupfer viel zu gross. Leider hält das kupferfreie Antifouling nicht so gut und ist auch nicht so effizient. Dafür hat ein Alurumpf viele andere Vorteile gegenüber einem aus Kunststoff.

Wenn das Schiffli schon aus dem Wasser war, wechselten wir das äussere Lager der Propellerwelle. Dazu brauchten wir einen Mechaniker für Bootsmotoren und Antriebe. Der machte auch einen Motorservice. Alle Filter, Motoren- und Getriebeöl und der Impeller (von der Kühlwasserpumpe) wurden gewechselt.

Wellenlager
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Gäste — stefan hanses
Moin zusammen, wir sind auch ein Seeglerpaar mit einer SY von Berckemeyer (BM 40 Clipper) und kennen Euer Schiff wenn es die Baunu... Weiterlesen
Mittwoch, 03. August 2016 13:35
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Jul
03

Leiterlispiel (1. Juli 2016)

Wir kehren Ende Juni aus unserem „Landurlaub“ in Deutschland und der Schweiz nach Santa Cruz de Tenerife zurück. Die Dada Tux erwartet uns etwas schmutzig, jedoch unversehrt in der Marina. Seit fünf Jahren gehört sie zu uns, seit einem Jahr ist sie unser Zuhause und es ist auch für mich so eine Art wie „heimkommen“, etwas das ich mir vor kurzem gar nicht vorstellen konnte. Die Temperaturen sind sommerlich warm (gut 30°). Die Flammenbäume (flamboyants) stehen in voller Blüte und tragen zu recht diesen Namen.

Und nun zum Leiterlispiel.

Den meisten ist dieses Spiel aus der Kindheit bekannt; eine Tafel mit einem hübschen Bild und vielen Nummern, dazu gibt es immer wieder Leitern zu sehen. Kommt man/frau auf eine Ziffer mit einer Leiter, kann entweder die Leiter hoch, zu einer höheren Nummer oder die Leiter hinunter zu einer tieferen Nummer gegangen werden. In einem Wort wir kommen vorwärts oder gehen zurück.

Blüten und Schoten des Flammenbaums
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Apr
23

Kultur in Santa Cruz de Tenerife

Die Stadt lässt uns aus unterschiedlichen Gründen noch nicht los. Der Wind weht noch immer aus der falschen Richtung oder überhaupt nicht, dann ist das kulturelle Angebot und die Stadt selbst attraktiv, so dass wir gerne eine „Ausrede“ haben noch einige Tage hier zu verweilen.

#naturajazz 2016

#naturajazz 2016 heisst eine Veranstaltungsreihe im Museo de la Naturaleza y el Hombre. Jeweils am Donnerstag Abend spielt eine andere Jazzband, dazu werden Naturfotos von einer oder einem Fotografen/in gezeigt. Der Eintritt ist frei. In einem Museumshof ist die Bar, im anderen findet das Konzert statt.
Letzten Donnerstag spielte die lokale Band Caira [Carlos Costa (Kontrabass); Yossi Itskovich (Posaune); Sergio García (Sax); Javier Rodríguez (Perkussion, Vibrafon); Sissi del Castillo (Perkussion)]. Im ersten Teil wurden sehr schöne Landschaftsbilder von Raico Rosenberg projiziert. Danach Tierbilder von Vicente Cubas Bethencour. Seine Bilder fand ich nicht so spannend. Beide Fotografen sind auf Teneriffa geboren.
Die meisten Musikstücke stammen vom Bandleader  Carlos Costa. Einen Zusammenhang zwischen  der Musik und den Bilder konnte ich nicht finden. Ist auch egal, es war ein schöner Abend.

#narurajazz Konzerthof
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Gäste — Ursula und Hansueli
Liebe Helen und Hansueli Es sind wieder tolle Berichte über eure Erlebnisse in Teneriffa (beim Lesen hat man fast das Gefühl, dabe... Weiterlesen
Sonntag, 24. April 2016 08:32
Gäste — Miriam
Liebe Helen und Hansueli, ich habe den Dokumentarfilm über Janis Joplin auch gesehen, und war auch sehr berührt von ihrer Person.... Weiterlesen
Mittwoch, 18. Mai 2016 04:37
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Apr
20

Teneriffa (ab 18. März 2016)

Wir fahren Susanne auf den Flughafen, geben unser Mietauto zurück. Nach unserem aktuellen „Zuhause“ bringt uns der Guagua, so heissen hier die öffentlichen Busse.

Die von Susanne mit gebrachte Induktionskochplatte leistet uns in den Häfen gute Dienste. Wir sparen Gas. Es ist manchmal gar nicht so einfach Gasflaschen auffüllen zu lassen und/oder überhaupt zu finden; es gibt nicht immer das „richtige“ Gas, dann ebenfalls nicht immer die richtigen Anschlüsse (obwohl wir einige an Bord haben). Dazu sind die Bestimmungen von Land zu Land unterschiedlich und nicht immer „logisch“. Unsere Expressomaschine ist ebenfalls induktionskompatibel, das Ventil ist jedoch nicht mehr dicht. Auf der Suche nach einer Neuen finden wir eine ausgestattet mit allem von uns gewünschtem. Auf dem Schiff werden wir jedoch eines anderen belehrt und so sind wir innert Tagen stolze BesitzerInnen der dritten Expressomaschine. (Unsere Induktionsplatte will sie nicht, der Ausguss ist schlecht. Beim Einschenken läuft der meiste Kaffee dem Krug entlang. Die Verpackung liess ich im Laden. Ohne Verpackung gabs keine Rücknahme  [Hansueli])

unser gemüsestand
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Gäste — Margrit
Liebe Helen, lieber Hansueli, Nochmals vielen Dank, wir haben eine sehr schöne Woche mit und bei Euch verbracht, Ihr seid perfekte... Weiterlesen
Donnerstag, 21. April 2016 21:29
Gäste — Manuel Borrajo
WAOOOO, J'ADORE TROP ce navire "DADA TUX" c'est exactement le COMPAGNON que je voudrais avoir pour réaliser mes rêves de navigatio... Weiterlesen
Montag, 27. Februar 2017 23:09
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Mär
25

Teneriffa (Teil 1)

Knapp 60 sm sind es über die „Nordwestroute“ von Las Palmas de Gran Canaria nach Santa Cruz de Tenerife. Der Abschied von einigen lieb gewonnenen SeglerInnen ist gar nicht so einfach und ich verstehe, dass ab und zu einer/eine „hängen bleibt“.
In einer Rauschefahrt mit bis zu 9,7 kn und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8 kn legen wir die Strecke, inklusive ab- und anlegen, in nicht ganz 9 Stunden zurück. Delphine begleiten uns lange und beim beobachten vergessen wir sogar etwas die rauhe See. Ausser einem anderen Segelboot, welches uns ca. die Hälfte der Strecke begleitet, begegnen wir erst kurz vor Santa Cruz zwei Frachtern, einer Fähre und einem in die Gegenrichtung fahrenden Segeler.

Der Empfang in der Marina ist freundlich, das Büro ist natürlich Sonntagnachmittag geschlossen und so gehen wir am nächsten Morgen mit all den erforderlichen Dokumenten ins Hafenbüro.
Im Gegensatz zur Marina in Las Palmas de Gran Canaria liegen hier erstaunlich wenig Boote. Es scheint der Platz der Franzosen zu sein, es gibt natürlich auch einige deutsche Boote und wir treffen auch Schiffe mit Flaggen aus Argentinien, Chile, der Karibik an. Wie schon beinahe gewohnt wechseln wir die Sprachen deutsch, spanisch, englisch, französisch manchmal fast bei jedem Satz. Manchmal habe ich Mühe auf der Suche nach einem deutschen Wort und oft fehlen in einer anderen Sprache die spezifischen Segelbegriffe. Also, nicht nur die Führung des Schiffes, sondern auch die Sprache ist eine Herausforderung.

von Hermi und Moni
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Gäste — Brigitte
Hoi ihr Lieben Wiederum wunderschöne Fotos in eurem Bericht. Es macht Lust, die Kanaren zu bereisen. Wir wünschen euch frohe Oster... Weiterlesen
Freitag, 25. März 2016 22:50
Hansueli
Ich glaube, auch hier gibt es Wege die du erkunden könntest. Einfach kommen ... Lieber Gruss Hansueli
Sonntag, 27. März 2016 00:06
Gäste — Ludwig
Die Kanaren zu bereisen ist ein guter Gedanke, ebenso Tenerife zu besuchen. Und natuerlich uns zu treffen. Congrats Hansueli und H... Weiterlesen
Samstag, 26. März 2016 23:53
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Feb
29

Gran Canaria, „Winterwetter“, Drag Queen, Landesinnere und weiteres mehr

Seit zwei Tagen regnet es immer wieder leicht und die Temperaturen sinken, so dass wir Socken anziehen und eine Windjacke. Der Winter ist auf den Kanaren angekommen.
Ein wunderschöner Botanischer Garten befindet sich ca. 7 km von Las Palmas entfernt. Der Guagua (Bus) bringt uns dorthin. Die Vielfalt der kanarischen Pflanzenwelt ist eindrücklich. Der Garten ist in einem Schluchtbett angelegt, so dass auf unterschiedlichen Klimazonen die typische Vegetation gezeigt werden kann. Wir wandern bergauf und bergab an Pinien, Zedern, Drachenbäumen, Margaritenbüschen, „Papageienblumen“, Kakteen, Lorbeerbäumen, Blütenkerzen, Wasserfällen und vielen mehr vorbei.

 

Papageienblume
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Gäste — Barbara Witte
Jetzt wünschen wir Euch, dass Ihr wieder "Sonnenwetter" bekommt! Auch wir warten jetzt auf den Frühling, der Flug nach Faro ist s... Weiterlesen
Mittwoch, 02. März 2016 14:41
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Feb
13

Gran Canaria ruft (ab 1.02.2016)

Es ist Zeit zum weiter reisen auch wenn es nicht der Nordwind (wie im Film Chocolat) sondern eher der Ostwind weht.

Mittlerweile finde ich es nicht mehr aussergewöhnlich gegen Abend die Leinen los zu lassen und in die Nacht hinein zu segeln, damit wir anderntags bei Tageslicht ankommen. Dies hätte ich vor einem Jahr noch kaum für möglich gehalten. Kurz vor 18.00 Uhr verabschieden wir uns von unseren Bekannten aus Gran Tarajal, rufen ein letztes Mail die Wetterdaten ab und los geht`s. Der Wind hat deutlich abgeschwächt und die erste Zeit sind wir froh um den Motor. Dann jedoch um die Ablösung der Nachtwache, welche wir ab 20.00 Uhr im drei Stunden Rhythmus machen, frischt es auf. Wir setzen Segel und zuerst mit 6 kn, später über 7 segeln wir dahin. Bei der nächsten Wachablösung reffen wir, da der Wind etwas zunimmt und wir laut Berechnungen „zu früh“, d.h. noch bei Dunkelheit in Las Palmas ankommen würden. Die Lichter dieser Insel sind von weit her zu sehen. Der rege Schiffsverkehr, Frachter, Fischer, Tanker, Kreuzfahrtschiffe macht mir etwas zu schaffen. Zwei Mal starte ich zusätzlich den Motor, funke einen Frachter an mit der Frage ob er uns sieht und welcher Kurs er denn zu nehmen gedenke – keine Antwort. Ein grosses Fischerboot steuert geradewegs auf uns zu ohne irgendwelche Anstalten für ein Ausweichen zu machen. Kurz vor 08.00 am 2.2.2016 fahren wir durch die Hafeneinfahrt. Wir werden von zwei Hafenmitarbeiter in einem Dinghi in Empfang genommen und zu unserem Platz dirigiert. Hier liegen wir sicher und gut vertäut die nächsten ca. 4 Wochen.

Abendstimmung
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Jan
30

Fuerteventura dritter Teil (19.01 bis Ende Januar 2016)

Nach etlichen Bedenken meinerseits auf dieser trockenen und erst unscheinbaren, uninteressanten Insel bis ca. Ende Januar zu bleiben habe ich die Schönheiten, die Ruhe und das aussergewöhnliche Licht kennen und geniessen lernen können.

Das gemietete Auto ist zurück gebracht und nach 7 Tagen ist vorerst wieder „Haushalt“ angesagt. Die Dada Tux wird innen und aussen gereinigt, Einkäufe getätigt. Unser aktueller Bootsnachbar ist Frank, ein Ire, schätzungsweise etwa in unserem Alter. Wir laden ihn ein zu einem kleinen Mittagessen. Er ist seit ca. 5 Jahren alleine auf einem 9 Meter und 40 Jahre alten Segelboot auf den kanarischen Inseln während den Wintermonaten unterwegs. Im Sommer geht er nach Irland. Als Therapie, wie er es nennt, fährt er täglich 2-3 h mit einem Rennvelo auf der Insel umher und macht am Nachmittag eine ausgiebige Siesta. Er segle nur noch tagsüber und bleibe lange an einem Ort. Wir melden uns beim Hafenmeister, welcher bei unserer Ankunft in den Ferien war, nochmals an. Da wir bei der Ankunft von ca 2 Wochen Aufenthalt in Gran Tarajal sprechen, wird ein neues „Gesuch“ gestellt, nach Las Palmas gesandt und wir müssen zuerst die 14 Tage bezahlen und bei unserer Abreise den Rest und können nicht alles am Schluss bezahlen. Auch hier scheint die Bürokratie ihre eigenen Wege zu gehen. Wegen einer PC Panne des Hafens können wir nun doch alles bei der Abreise bezahlen.

kleine Bucht
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Jan
19

7 Tage lang per Auto Fuerteventura erkunden (Teil zwei)

Richtung Norden

Am Montag 11.1.2016, ist es so weit. Wir fahren mit dem Bus nach Las Playitas und holen unser über das Internet bestellte Auto ab. Von hier fahren wir an der Ostküste vorerst einmal nordwärts. Der „Faro de la Entallada“ ist unser erstes Ziel. Ein bis vor kurzem bewohnter, einfacher, gut erhaltener und optimal in die Landschaft eingebetteter Leuchtturm erwartet uns. Das Panorama über ein grosses Gebiet der östlichen Fuerteventuraseite ist grandios.

Weiter geht es der Küste entlang nordwärts zum „Centro de Interpretation Poblado de la Atalayita“, ein archäologischer Ort einer ehemals bewohnten Siedlung. Das Museum ist bis auf weiteres geschlossen und wir machen einen Rundgang durch den Rest der erhaltenen Siedlung und stellen uns das harte Leben vor, welches dieses „Mal pais“ von den Einwohnern abverlangte.

Dünen Corralejo
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Gäste — Ursula und Hansueli
Liebe Helen und Hansueli Ganz tolle Erlebnisberichte, vielen Dank dafür! Wir wünschen von Herzen weiterhin alles Gute, vor allem g... Weiterlesen
Freitag, 22. Januar 2016 09:08
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Jan
19

Stein- Sand- Halbwüste und Me(eh)r (Januar 2016) Teil 1

Eindrücke, Erlebnisse, Gedanken zu Fuerteventura

Allgemeine Bemerkung

Wir gehen unser zweites Halbjahr Langfahrtsegeln ganz gemütlich an und „überwintern“, vermutlich bis fast bis in den Herbst hinein, auf den sieben kanarischen Inseln. Das heisst, wir segeln von einer Insel zu nächsten mit einer relativ kurzen Distanz und sind dann für einige Wochen wieder auf dem Land unterwegs. Ein rechter Unterschied zu unserem Start wo wir im Sommer bei kühlen und nassem und windigem Wetter ein anderes Tempo vorlegten.

Was nach dem Überwintern kommt sind vorerst Pläne in unseren Köpfen ob es sich realisieren lässt wird sich weisen.
Wir treffen hier eine englische Familie. Sie sind seit 10 Jahren unterwegs und wollten um die Welt und sind bis jetzt bis auf Fuerteventura gekommen. Andere wollten ebenfalls um die Welt segeln, entschieden sich jedoch „nur“ tagsüber unterwegs zu sein und kehren immer wieder an die selben Orte zurück. So auf dem Schiff zu leben ist ein dauernd sich verändernder Prozess, abhängig von vielen bekannten und unbekannten Faktoren.

Blumen
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Jan
06

Vom alten ins neue Jahr (2015 / 2016)

Erlebnisse mit „warten auf“...

Nicht immer wartet man/frau auf Schiffszubehör, wie dies bis jetzt der Fall war. Am 10.12. erhielt ich die Mitteilung von meiner Schwester, dass sie einen Brief mit der Kündigung meiner Kreditkarte erhalten habe und tags darauf, dass jetzt eine neue Kreditkarte angekommen sei, gültig ab 1.1.2016. Erklären kann ich mir dies nicht, da meine Karte bis 2018 gültig ist und ich mir überhaupt nicht bewusst bin, irgendetwas gekündigt, noch neu bestellt zu haben. Meine Schwester sendet die Karte auf meinen Wunsch eingeschrieben am 13.12. (laut Auskunft Post Schweiz dauert die Reise ca. 2-3 Arbeitstage), am 24.12., unserem eigentlich geplanten weiter segeln Termin, ist noch weit und breit nichts von diesem eingeschriebenen Brief zu sehen. Tägliche Nachfrage bei der Marina, bei der Kanarischen Post, im Internet via Nummernsuche ergeben ausser, dass der Brief am 14.12. die Schweiz verlassen hat keine brauchbaren Informationen. Die Tage verbringen wir mit ausgedehnteren Fahrradtouren, einer Busreise nach Haria, wo wir das von Haus von César Manrique und sein Atelier besuchen und ich etwas ungeduldig wartend.
Telefonate mit der Viseca und „meiner“ Bank helfen nicht weiter. Ich annulliere vorsorglich die Karte. Hansueli und ich entschliessen uns so oder so am 31.12.2015 auf Fuerteventura zu segeln. Endlich, am 30.12. kommt die Nachricht der Bank, dass es sich um meine Geschäftskarte vom Das Kind im Zentrum handelt, und, aus was für Gründen auch immer, wurde diese Kreditkarte nicht „richtig“ gelöscht. Am 30.12.2015 erreicht uns gegen Mittag tatsächlich auch noch der eingeschriebene Brief.
Nicht nur wir, auch meine Schwester Susanne, sind erleichtert. Ende gut alles gut und unser Konto ist nicht leer geplündert.

Strassenmusikant und (fast) Segelnachbar in der Marina

Beim durch die Stadt schlendern, dem weihnachtlichen Trubel zuschauen, treffen wir auf sehr unterschiedlich spielende Strassenmusikanten. Ein Klassik spielender Geiger hat neben sich ein „Ebenbild“ als Marionette. Wir realisieren erst zwei Tage später, dass dies ein auf einem Segelboot „Libertad“ lebender Holländer ist, welcher am gleichen Steg wie wir liegen. Leider gibt es weder eine Foto noch kommen wir mit ihm in Kontakt, weil unsere Zeit in Arrecife abgelaufen ist.

Delfine
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Gäste — Elisebeth/Hans
Hallo Zusammen Wir hoffen, ihr hattet einen guten Start ins neueu Jahr. Herzlichen dank für die Karte Uns geht es gut der Winterei... Weiterlesen
Donnerstag, 14. Januar 2016 16:02
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Dez
13

Unser Leben auf Lanzarote (ab 29.11.2015)

Nach der Überfahrt von Lagos wird die Dada Tux wieder aufgeräumt. Das dauert einige Tage bis wir und das Schiff in den (Land-Schiff)Alltag finden.
Wir machen uns in Arrecife (jetzt Hauptstadt von Lanzarote, vorher war es Teguise) kundig über Einkaufsmöglichkeiten, Schiffausrüstung; wir finden einen guten deutschsprachigen Reiseführer von dieser vulkanischen Insel und einen spanischsprachigen von allen kanarischen Inseln.

glacestand
weihnachtsbeleuchtung
Seit ein paar Tagen hat sich unser Schiffsinventar um einen Mixer, eine kleine Küchenwaage, ein leichteres nordisches Duvet, eine Joghurtmaschine erweitert (diese schon aus Lagos). Um eine nochmals verbesserte Wasserqualität zu erhalten sind wir auf der Suche nach einen Karbonfilter und der neue Wasserschlauch spritzt nicht mehr auf alle Seiten. Wir kaufen eine neue Reffleine für die Genua (die alte ist etwas „angeknabbert“ und wir trauen ihr nicht mehr so viel zu).

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Gäste — Ursula und Hansueli
Liebe Helen und Hansueli Danke für den wiederum sehr interessanten Bericht mit den tollen Bildern (ich habe eine Kopie wieder Mart... Weiterlesen
Donnerstag, 17. Dezember 2015 20:51
Hansueli
auch euch wünschen ganz schöne Festtage und ein wunderschönes Neues Jahr. (Bei uns leider ohne eure guten Weihnachtsguezli, alles ... Weiterlesen
Freitag, 18. Dezember 2015 12:00
Gäste — Brigitte Vuichard
Lieber Hansueli, liebe Helen Wunderschöne Bilder, da bekomme ich gleich Lust, die Koffer zu packen. Herzliche Grüsse aus dem sonni... Weiterlesen
Sonntag, 20. Dezember 2015 14:46
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