Dez
06
Seeloewe Piriapolis
Seeloewe Piriapolis
Niedrigwasser Piriapolis
Hochwasser Piriapolis
Pampero Piriapolis
Marina Piriapolis
Hotel Piriapolis
Hotel Piriapolis
Pampero Piriapolis
Markt Piriapolis
Rambla Piriapolis
Punta del Este
Mate und Thermos
Mate und Thermos
Frueling Piriapolis
Colonia
Colonia2
Nueva Helvetica
thumb Rabsfeld
Carmelo
Nordwesten von Uruguay
Nueva Palmira

Seit Ende August sind wir im Puerto Piriapolis und bleiben bis wir weiter nach Mar del Plata segeln.

Unsere ersten Erfahrungen mit den BehördenPuerto Piriapolis

Wir melden uns über Funk, wie ich meine im Puerto Piriapolis, an und bitten um Hilfe beim anlegen damit sie uns die Leinen abnehmen und um die Bojen binden. Es gibt jedoch keine Hilfe von Seiten des Puerto. Über Funk rufe ich die „Prefectura“ an, die amtliche Stelle, welche uns kaum angekommen empfängt und all unsere Daten wissen will. Empfangen werden wir ebenfalls von Victor, vermeintlich ein Marinemitarbeiter. Er bietet uns sofort all seine Dienste an. Tags darauf sehen wir ihn in der Prefecturauniform. Es folgt die Hydrographia, die Immigration (wo man auf den Peso genau Bargeld bereit halten muss – sie geben kein Rückgeld), dann geht es zur Prefectura. Verlangte Fotokopien von den Schiffpapieren muss man vorgängig im Laden kopieren.Die Hafengebühren lassen sich sehen: pro Tag bezahlen wir in der Nebensaison pro Tag 637 Pesos plus 230 Pesos für Strom, 290 für Wasser und 62 Pesos für das Duschen. Das Auswassern kostet 17.141 Pesos nochmals so viel für das Einwassern und das Aufbocken 4.272 Pesos. Wenn das Schiff an Land ist kommen 414 Pesos täglich dazu. Bezahlt wird jeweils Ende Monat, bezahlt man später als am 15. des darauf folgenden Monats kommen Verzugszinsen dazu. Während das Schiff an Land steht, darf nicht auf dem Schiff gewohnt werden, d.h. es kommen Hotelkosten dazu.

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Sep
29
schmutziger Fluss Recife
Kautschuk Baum in der Nähe von Manaus
Nixon zeigt uns eine Maniokwurzel
vor dem Theater Manaus
Salvador
Salvador 2
Coroa Vermelha
Fischer in Laguna
Laguna

Reisezeit vom 24. Mai (Recife) bis 21. August 2018 (Rio Grande do Sul)Zurückgelegte Distanz:  2756 NM (5104 km)

Besuchte Bundesstaaten

Pernambuco, Bahia, Amazonas (mit Flugzeug), Espirito Santo, Rio de Janeiro, Sâo Paulo, Santa Catarina, Rio Grande do Sul

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Sep
10
Im Hintergrund Paraty
Paratii 2 von Amyr Klink
Bucht von Paraty
Ausserhalb von Paraty
Sonnenuntergang erster Abend
Sonnenaufgang nächster Morgen
Guaruja
Marina Pier26 Guaruja
Bananen in der Marina Pier26
Kokosnüsse in der Marina Pier26
wir verlassen Santos
die Sicht ist nicht gut
ausserhalb Santos Fischerboot
erster Abend
Morgenstimmung
Morgenstimmung
Laguna Einfahrt
Laguna Einfahrt
Laguna Einfahrt 3
Laguna Karte falsche Tiefe
Schmutz im Dieseltank
Laguna Ankern
Laguna Abendstimmung
geschenktes Gemüse
weitere Abendstimmung in Laguna
Heilige im Antennenwald
Laguna Yachtclub
am Strand von Laguna
Laguna Quellwasser
Laguna Einfahrt
Laguna
Laguna
Laguna
Sonnenaufgang nächster Morgen
Rio Grande
Rio Grande
Familienwagen
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Reiher
Rio Grande Liegeplatz
Abendstimmung unterwegs
Isla de Lobos Uruguay
Punta Colorada
Dada Wein aus Argentinien

Paraty ist eine sehr malerisch am Meer gelegene Kolonialstadt und steht unter Denkmalschutz. Als Eigenheit zu erwähnen ist, dass erstmals die Strassen von Sklaven mit Kopfsteinpflaster auf Meereshöhe gebaut wurden um die Abwässer weg zu spülen. Bei Flut stehen deshalb einige Strassen unter Wasser. Während unseres Aufenthaltes finden die viel besuchten Literaturtage statt. Einzelne Lesungen sind auf französisch oder englisch, meistens jedoch auf portugiesisch. Wir nehmen den geschäftigen Betrieb in uns auf und schlendern durch den wirklich pittoresken Ort. Paraty ist ebenfalls bekannt durch sein Heilklima und die brasilianische (finanzielle) Oberschicht tummelt sich hier. Die Marina de Engenho, wo die Dada Tux liegt, ist ein wunderschöner ruhiger Ort etwa 5 km ausserhalb der Stadt. Diese Marina gehört Amyr Klink, einem Brasilianer welcher mit seiner Aluminiumyacht von Pol zu Pol gesegelt ist und in Brasilien einer der grossen bekannten Segler ist. Manch einer besitzt hier eine (Segel)Yacht obwohl diese Gegend Wind arm ist. Oft wird ein Schiff als Zweit- oder Drittwohnung benutzt. Alex, ein Franzose, lebt z.B. seit 10 Jahren hier und verdient sich seinen Lebensunterhalt in dem er drei Segelboote hegt und pflegt. Er ist sehr hilfsbereit und gibt uns auf unsere diversen Fragen viele gute Tipps.

Unsere Fahrräder leisten gute Dienste, fast täglich radeln wir von der Marina in die Stadt und zurück. Das erste Mal auf unserer Reise haben wir Probleme mit den Geldautomaten, d.h. sie „spucken“ auf unseren Befehl kein Bargeld mit der Postcard aus. Auf Nachfrage in der Schweiz bekommen wir die Antwort, dass von ihrer Seite alles in Ordnung ist, dass es aber bekannt sei, dass es in Brasilien Probleme gibt. Dies hilft uns jedoch wenig haben jedoch momentan keine andere Möglichkeit als dies zur Kenntnis zu nehmen. So sind wir, auch wenn nicht mit Geld, so doch um eine Erfahrung reicher. Trotzdem sind wir nun Besitzer eines kleinen Zweitdinghis mit festem Boden um für die vorgesehene Reise Richtung Patagonien ausgerüstet zu sein.

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Aug
01
Regenbogen
Regenwolken
Dinghi am Strand
Abendstimmung in Coroa Vermelha
Sandbank vor Coroa Vermelha
Strandvon  Coroa Vermelha
Abrolhos Inseln
Atoba
Atoba 1
Atoba
Morgenstimmung Abrolhos kurz vor 6 Uhr
Wal
Wal
Wal
Wal
Wal
Wal
Wal
Wolken
Yemanja die Meeresgöttin
Vitoria
Dinghisteg
Schildkröte
Altstadt von Vitoria
besetztes Haus in Vitoria
Morgenstimmung in Vitoria
Frühsportler
der Zuckerhut
Abendstimmung Ilha Grande
Wolken ziehen auf
trüber Morgen
unser Weg mit 2x Ankern
Paraty Marina do Engenho
Paraty
Paraty
Entlang unterschiedlicher Küsten wie die der Entdecker, der Wale, der Grünen Küste, des Kaffee`sIlhéus bis ParatyAllgemein:

Ich möchte allen, welche Lust haben mit der Geschichte all dieser Orte vertrauter zu werden das Buch von Stefan Zweig „ein Land der Zukunft“, ein Reisebuch und eine Liebeserklärung an Brasilien (1940/41) empfehlen. Es ist ein Buch von hohem sprachlich-literarischem Wert und gibt einen wunderbaren auch geschichtlichen Abriss der meisten Gegenden, welche Hansueli und ich besuchen. Auch Jorge Amado (geboren in Ilhéus) beschreibt vor allem seine Heimatregion Bahia in realistischen Bildern vorwiegend des sozialen Lebens. Es gibt neuere sicher auch gute Literatur, ich habe einfach „Zweig“ und „Amado“ gelesen und bin begeistert. Es sprengt unseren Rahmen und ist ja nicht für alle gleich interessant, jeweils noch allzu viel Geschichte im Blog zu schreiben. Unser Blog soll vorwiegend unsere punktuellen Erlebnisse und Eindrücke wieder geben.

Es regnet seit gut 2 Tagen, die Sicht ist schlecht, es hat wenig Wind und so verschieben wir die geplante Abfahrt um einen Tag.Von Ilhéus nach Coroa Vermelha geht unsere Reise. Die Strecke beträgt ca 120 sm. Wir gehen Anker auf gegen 14.00 und kommen am nächsten Tag an. Die Strecke entpuppt sich als eine Art „Katz und Mausspiel“; es regnet, keine 5 Minuten später scheint die Sonne, es hat Wind zum segeln, wir setzen entsprechend Segel, kaum erledigt ändert der Wind seine Richtung und/ oder er schläft wieder ein. So heisst es für uns „fieren“, „dicht“ nehmen“, Genua einrollen, Genua ausrollen, Motor ein, Motor aus. Wir sind beschäftigt. Nicht zu unterschätzen sind die zahlreichen Fischerboote besonders nachts. Sie haben kein AIS oft auch keinen Radarreflektor. Mit ihren Lichtern erscheinen sie auf dem Meer wie Sterne am Himmel, am Horizont kaum zu unterscheiden und so sehe ich tatsächlich plötzlich 3 Fischerboote, wo vorher nur eines war (zwei davon sind Sterne). Es gilt in regelmässigen Abständen mit Fernglas und von Auge eine sorgfältige Rundumsicht zu machen. Der Vollmond scheint, dann verschwindet er hinter dunkeln Wolken. Auch er spielt „Katz und Maus“ mit uns.

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Jul
02
Sonnenuntergang 3. Abend
Ankunft in Salvador
Lift in die Altstadt
Altstadt von Salvador
Salvador
Hotelzimmer Manaus
Markthalle Manaus
Zusammentreffen der beiden Flüsse
Teatro Amazonas
Saal Teatro Amazonas
Abendstimmung vor dem Teatro Amazonas
Seekuh
Seerose
Amazonas Wald
Amazonas Wald
Amazonas Wald
Maniok Wurzelknolle
Maniok
Maniok rösten
Amazonas Wald
Amazonas Wald5
Amazonas Wald
rosa Süsswasserdelfin
Anaconda Schlange
durch den Wald
Tariri Lodge
Tariri Lodge
Schlafen
neugieriger Tucan
Hängematte nicht nur für Menschen
Abendstimmung
Papagei
Papagei
Geier
Rio Negro
Fest in Salvador
gerissenes Code Zero Fall
Dinghianlegestelle Iheus
Kakaofrüchte 1
offene Kakaofrucht
sonnengetrocknete Kakaobohnen
draussen vor der Bar sitzt Jorge Amado
Recife - Salvador

3 ½ Tage brauchen wir für die 424 sm von Recife nach Salvador. Der Wind ist uns, wenn auch eher am Wind segeln, günstig gesinnt, bis kurz vor Salvador. Dort frischt er stark auf, es regnet, die Sicht ist schlecht (fast wie oft im englischen Kanal). Was uns erstaunt und wir in keinem von uns konsultierten Führer gefunden haben ist, dass wir während eines Grossteils der Strecke teilweise starke Strömung (gut 2 kn) gegen uns haben. Wir lesen, dass Pier Salvador, eine etwas nördlich des Zentrums gelegene Marina, ruhig und preiswert ist und Busse regelmässig ins Zentrum fahren. Es gilt vor der Einfahrt eine nur ein Meter tiefe Sandbank zu beachten. Wir legen mit viel Seitenwind an, touchieren ein kleineres Segelboot und verbiegen eine seiner Relingstangen. Das scheint jedoch überhaupt nichts zu machen trotz unserer Nachfrage wie wir den Schaden regeln können. Ein Mitarbeiter wird es reparieren und damit ist die Sache erledigt. Knapp hinter uns kommt ganz per Zufall ein weiteres Schweizersegelboot (September) an und so liegen wir dicht neben einander. Die Leute heissen uns willkommen, der Ort ist ruhig und idyllisch gelegen, das Internet schnell, das Wasser gut, die sanitären Einrichtungen und der Zustand der Stege jedoch etwas dürftig.

Da „Romlea“, eine holländische Segelyacht, welche ebenfalls nach Patagonien möchte, in der stadtnahen Marina liegt, beschliessen wir zu verlegen. Es ist „schwelliger“, jedoch alles ist viel zentraler gelegen. Die Dada Tux liegt vis à vis vom Elevador Lacerda. Das erlaubt uns von der Cidade Baixa in die Cidade Alta innerhalb sehr kurzer Distanz zu gehen.

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Mai
31
erster Sonnenungtergang
der 8 Tag beginnt
Windstill
Morgenstimmung Richtung Ost
2 Stunden später
Äquatorwetter
auf der Südseite angekommen
fliegende Fische
fliegender Fisch
Ankunft Recife
gegensätzliches Wohnen
Capybara
Marina vom Msat aus gesehen
Olinda
Olinda
Olinda
geschlossenes Museum Modern Art
Skulpturen von Brennand
der Denker von Rodin
Instituto Ricaardo Brennand
Instituto Ricaardo Brennand
Instituto Ricaardo Brennand

Es scheint unzählige beschriebene und unbeschriebene irdische Paradiese zu geben, es gilt nur sie zu sehen. An einem mit vielen Lorbeeren beschriebenen, Fernando de Noronha, fahren wir bewusst vorbei, da „nur“ Regen angesagt ist.

Kurz zurück zu unserer 14tägigen Überfahrt (als Ergänzung zu Hansueli`s täglichen Berichten). Wir starten fulminant in Mindelo, mit über 30 kn Wind und rechtem Wellengang. Dies dauert etwa einen Tag, danach (sehr) ruhiges Parasailorsegeln über Tage, in den „Rossbreiten“ motoren wir. Hansueli überlegt sich ein Meerbad zu nehmen, ich bin da weniger überzeugt. Schon bald setzen wir den Code 0, später die Genua und das Gross und segeln Richtung Recife. Alles in allem eine ruhige Überfahrt mit zwischen durch intensiven seglerischen Tätigkeiten. Als Einstimmung auf den neuen Kontinent lese ich „Magellan“ von Stefan Zweig, eine in jeder Hinsicht sehr empfehlenswerte Lektüre (danke Christoph). Von Stefan Zweig existiert ebenfalls eine Liebeserklärung an sein für kurze Zeit gewähltes Exil „Brasilien“ ein Land der Zukunft.

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Mai
06
Marina Mindelo
Mindelo
Ammersee Bayern
Bahnhof Schwyz
Vierwaldstättersee Richtung Schwyz
Vierwaldstättersee Richtung Gotthard
Seelisbergsee
Zugerberg mit Pilatus
Fritz Helen Susanne
Zugerberg mit Rigi
schmutzige Dada Tux
Hotelzimmer Paultal
Paultal
Paultal
Jacarandabaum Paultal
Blume Paultal
Baum Paultal
Papayablüten
alter Bauernhof
Santo Antao Wolken
Santo Antao Wolken
Covakrater Santo Antao
blühende Akazienbäume
Akazienblüten
Schlucht bei Cavouco Silva
Esel bei Alto Mira
Baum bei Alto Mira
Felsen bei Alto Mira
Wandkunst Ribeira Grande
Baia das Gatas
Strand Mindelo

Von unserem Ankerplatz in Palmeira auf der kargen Insel Sal segeln wir direkt nach Mindelo, Sao Vicente. Dort befindet sich der einzige Hafen der Kapverden. Wie es sich schon eingespielt hat bei Distanzen welche knapp an einem Tag zu segeln sind, beschliessen wir gegen Abend los zu segeln um am anderen Tag sicher bei Tageslicht anzukommen. Auf einen Ankerstopp in Sao Nicolau und einen Besuch auf der Insel verzichten wir aus taktischen Überlegungen. Wir beschliessen nördlich der Inseln zu segeln. Die Fahrt erweist sich als ruppig, windig, wellig und zwischen den Inseln Santo Antao und Sao Vicente spüren wir den bekannten Düseneffekt und legen nochmals einen Zahn zu.

Die Marina Mindelo, ebenso wie das dazu gehörende Ankerfeld ist um diese Jahreszeit wenig besucht und wir finden einen (vermeintlich) sehr guten Liegeplatz und machen die Dada Tux fest. Der Wind bläst heftig mit ebensolchen Böen und wir schaukeln fast noch mehr als beim Segeln. Andern Tags verlegen wir. Geplant ist, dass ein Hafenmitarbeiter mit seinem Beiboot unsere vorbereiteten Bugleinen durch zwei Bojen zieht. Aus nicht geklärten Gründen schafft er das nicht und wir driften gegen das Nachbarboot. Dies beschert uns einige Kratzer am Rumpf, was sehr schmerzt. Das Nachbarboot, eine Ovni von Franzosen bleibt jedoch unbeschädigt und letztendlich liegen wir weniger „rupfend“ am Steg. Unser erster Landgang ist der korrekten Anmeldung gewidmet, zuerst in der Marina selbst, dann geht es zu den Behörden. Diese behalten wiederum unsere Schiffspapiere. Es verläuft jedoch alles problemlos. Zu unserer grossen Freude treffen wir auf Valentin von der Felba und ein befreundetes Paar. Wir lernten Valentin vor 2 Jahren auf Tazacorte, La Palma kennen. Bei „Kaffee und Kuchen“ sitzen wir plaudernd austauschend im schwimmenden Bar/Restaurant.

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Mär
17
Teneriffa zum Abschied
Morgenstimmung am 2. Tag
Abendstimmung 4. Abend
Abendstimmung 4. Abend
Getreidemühle
Sal im Dunst
Ankerplatz in Palmeria
Ankerplatz in Palmeria
Ausflug auf dem Pick-up
Buracona
Fata Morgana
Monte Grande
Espargos
Espargos
Slum Espargos
Kinderhort Esparagos
Salina
Porto de Pedra Lume

Gegen Abend, nach 6 Tagen auf hoher See, kommen wir in Palmeira auf der Insel Sal, an. Die kapverdische Flagge, sowie die Q-Flagge (unter Quarantäne – neues Land ausserhalb EU und Schengenraum betretend) ist gesetzt. Das erste Mal sind wir mit der Dada Tux auf einem anderen Kontinent. Wir sind neugierig was uns alles erwartet und hoffen, dass die Begegnungen ein Nehmen und Geben sein werden.

Video Delfine die uns begleiten

Das Ankerfeld ist schon (sehr) gut belegt, gespickt mit etlichen Bojen. Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe einen guten Platz zu finden um genügend Schwojraum zu finden. Jedes Boot hat seinen eigenen Schwojkreis, abhängig von verschiedenen Faktoren. So zirkeln wir also um Fischer-, Segel-, Motorboote, Dingis und Bojen umher bei 5-6 Bft. Schwojt ein Boot nicht in der berechneten Richtung aus, kann es schon mal ganz schön brenzlig werden (finde ich zumindest). Wir werfen den Anker auf etwa 6 Meter Tiefe und werfen gleichzeitig die Ankerboje aus. Leider hält der Anker ungenügend, das heisst Anker auf und das Ganze nochmals von vorne. Beim zweiten Versuch klappt es. Trotz des recht starken Windes liegen wir erstaunlich ruhig und geniessen unsere Ankunft. Schon am anderen Morgen haben wir das Gefühl unsere Dada Tux habe sich etwas näher an die nicht weit entfernte grüne Tonne hin gewagt. Nach nochmaliger Ankerkontrolle und „eingraben“ scheint er nun zu halten und wir gehen beruhigt an Land.

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Feb
17
La Caleta
Fussbad
kanarisches Felsenhuhn
Barranco del Inferno
Barranco del Inferno
Barranco del Inferno
Barranco del Inferno
Barranco del Inferno
Barranco del Inferno
Schnee
Teideebene
Steuermann Daniel
Taufe
Taufe
Taufe
Steuerfrau
Carneval
Carneval Königin
Alunga und Dada Tux
abpacken und vakumieren
abpacken und vakumieren
abpacken und vakumieren

Seit Mitte Januar liegen wir in der Marina Santa Cruz de Tenerife. Das Gefühl Zeit zu haben für die Vorbereitungen der Weiterreise zu den Kap Verden, für Besuche und vieles mehr ist ein Geschenk. Den Begriff „Zeit“ und welche Verknüpfungen wir damit verbinden ist ein „unendliches“ Thema. Auch „unendlich“ wäre zu klären, gehört jedoch, meiner Meinung nach, nicht in unseren Blog.

In den ersten Tagen feiern wir den Geburtstag von Melanie am Strand in El Poris an der Ostküste von Teneriffa, zwischen Santa Cruz und dem Flughafen Süd. Bei leckeren kanarischen Häppchen, einem Glas Wein und angenehmen Temperaturen stossen wir auf das Geburtstagskind an. Wir besuchen Ludwig und Lotti, die jeweils auf den Kanaren überwintern, in Las Americas. Ludwig ist ein begnadeter Amateurfunker, Hansueli hat bei ihm „funken“ gelernt. Sie segelten mit ihrer Segelyacht SY Eldorado von 1996 bis 2003 in sieben Jahren um die Welt.

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Jan
18
3 Könige
Rigg putzen
San Sebastian de la Gomera
Wale
Abendstimmung
Ankerbucht
Delfine
Los Cristianos
San Miguel
San Miguel
Wolken
wolkenW
Auditorium Santa Cruz
Marina Santa Cruz
Santa Cruz

Silvester / Neujahr verbringen wir mit einem feinen Nachtessen auf dem Schiff, um Mitternacht erfreuen wir uns am Feuerwerk und anschliessend finden wir uns auf der Plaza de las Americas beim tanzen (eher selten) zu lateinamerikanischer Klängen wieder. Die Bekleidungsunterschiede zwischen den „Gästen“ von La Gomera und den Einheimischen ist frappant. Die Gomeros/Gomeras glänzen mit äusserst interessanten Variationen von Abendbekleidung, vor allem gefragt scheinen bei den Damen „high heels“ zu sein, während die Gäste (Touristen), wohl auch in Ausgangstenue, jedoch bedeutend weniger dem Dresscode – festliche Abendbekleidung-, folgen.

Am 6. Januar kommen die heiligen drei Könige und bringen Geschenke. Hier in San Sebastian de la Gomera reisen sie in festlichen Kutschen von Pferden gezogen an, begleitet von traditioneller Musik, Phantasiegestalten vom Disneyland.

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Dez
29
Regenwolke
vor San Sebastian
Marina La Gomera
Fähren und Kreuzfahrtschiff
Platz an der Sonne
alte Terassenfelder
Playa de la Caleta
Tajaque
Hermigua
Pastrana
Arguamul
Strauch
Strauch
importierte Blume
heimische Blume
Baumblume
Alto de Garajonay
Alto de Garajonay
Alto de Garajonay
Inselbrand 2012
Abrante
zusammen unterwegs
la laguna grande
la laguna grande
Vallehermoso
Park in Vallehormosa
einziger alter freiwachsender Dachenbaum
einziger alter freiwachsender Dachenbaum
Helen und Hansueli

Der „Calima“ macht aus unserer Dada Tux beinahe eine Saline. Wo wir hin greifen sind unsere Hände mit Salz und Sand belegt. Wir waschen sorgfältig unser Boot auch um den sich sehr rasch immer wieder bildenden Flugrost unter Kontrolle zu halten. Mir kommt dieser Flugrost ähnlich vor wie das Unkraut im Garten.

Der Wind weht seit Tagen stark und konstant aus Osten und somit ist es ungünstig für uns für auf La Gomera zu segeln. Einen Tag lang scheint der Wind mehr nördlich zu blasen, bevor er wieder nach Osten dreht. Wir packen diese Gelegenheit und segeln morgens gegen 7 Uhr los um die etwa 60 sm von La Restinga/El Hierro bis nach San Sebastian de la Gomera zu segeln und wenn möglich noch vor Dunkelheit an zu kommen. Im Segelführer lesen wir, dass man mit Vorteil eine Reservation macht. Hat es keinen Platz gibt es einige Ankerbuchten in der Gegend. Telefonisch, und später per Mail, wird uns ein „atraque“ bestätigt.Hansueli bereitet den Code 0 vor um auch bei leichten Winden nicht vom Motor abhängig zu sein und trotzdem Fahrt zu machen.Die kurze Überfahrt hält uns auf Trab, viel Wind, kein Wind, etwas mehr, etwas weniger. Code 0 heraus, Code 0 herein, Genua, Kutter, ein Reff, zwei Reff, dann wieder ausreffen. Die Düsen, welche zwischen den Kanarischen Inseln bilden blasen recht unberechenbar und können innerhalb sehr kurzer Distanz von 5 kn Wind auf 30 kn auffrischen.

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Dez
11
Regenbogen zum Abschied
1. Abend
nächster Morgen
Sonnenaufgang am 2. Morgen
2. Morgen vor La Palma
3. Abend kurz vor El Hierro
La Restinga Marina
La Restinga Marina
La Restinga
La Restinga
Lavaform
Lavaform
Südküste neben El Restinga
Südküste neben El Restinga
Südküste neben El Restinga
Südküste neben El Restinga
grösstes Fischerboot im Hafen
El Pinar
kanarische Kiefer
Kieferwald Südküste
kanarische Kiefer
kanarische Kiefer
Golftal
Golftal
Golftal
Geburtstagskuchen
Lomo Negro
Faro de Orchella
Bahia de las Calcosas
Bahia de las Calcosas
Bahia de las Calcosas
Montana del Afosa
Eidechsen Zucht
Eidechsen Zucht
Rettungsübung vor dem Hafen
Sonnenuntergang La Restinga
gelber Sonnenuntergang
Sahara Sand
Sahara Sand
Funchal (Madeira) El Hierro (Kanarische Inseln) Ende November / Dezember 2017

Unerwarteter Besuch aus der Schweiz steht vor der Dada Tux. Annette und Max, die Schwester und der Schwager von unseren Freunden Tom und Bea aus Solothurn verbringen einige Tage auf Madeira. Die Begegnung freut uns sehr, wir geniessen gemeinsam ein Nachtessen und einige Tage später nochmals ein Bier mit Rundumblick aufs Meer und den Hafen. Danke für den Besuch und auf Wiedersehen.

Wir hören in Funchal ein Konzert mit dem klassischen Orchester von Madeira. Ein Cellostück von Luìs Tinoco (1969 geb. aus Lissabon) und drei von ihm vertonte „Phantastische Geschichten“. Ich finde es höchst interessant, anspruchsvoll, innovativ, originell. Hansueli findet das Cellostück etwas langweilig. Am nächsten Abend ein Essen bei Anja und Christoph auf der Gioia. Sie lassen die Leinen ebenfalls los um nach Graciosa zu segeln. Überhaupt ist im Hafen „Aufbruchstimmung“. Nach etlichen Tagen Südwind kommt ein kleines Fenster mit westlichen Winden und das wollen viele nutzen, auch wir.

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Nov
20
Opti Regatta in Vigo
Fugro Scout
Fugro Scout
Fugro Scout
MSC Containerfrachter
MSC Containerfrachter
Abendstimmung
relativ ruhige Minuten
Ilhas Desertas
kurz vor Funchal
unser Schiffli von oben
Kreuzfahrtschiffe
Blumen
Blumen
Blumen
Blumen
Blumen
Farn
Eukalyptus
eukalyptus2
im Inselinnern
Pico do Arieiro
Pico do Arieiro
Pico do Arieiro
Pico do Arieiro
Madeira
trockener Strauch
Wald
Wald
Downhill
Papaya
Park
Pilz
Porto Santo
Pedra Furada
Pedra Furada
Sax - Piano Konzert
Markthalle Funchal
Markthalle Funchal
Ponta do Pargo
Wurzelstock
Funchal
Vigo bis Funchal, November 2017

Bevor wir nochmals die Wetterdaten „studieren“ planen wir am Sonntag Morgen los zu segeln. Nun jedoch entscheiden wir uns am Samstag Nachmittag bei Hochwasser die Leinen los zu lassen, da in einigen Tagen die östlichen Winde noch stärker blasen.

Kaum verlassen wir Vigo Marina bläst es uns schon kräftig um die Ohren und wir verkleinern die Segelfläche, zuerst ein bisschen, dann etwas mehr und kurze Zeit später nochmals. Eine Bullentalje wird gesetzt (Sicherungsleine damit eine Patenthalse vermieden wird). Nachts leuchtet dieses Mal der Vollmond und so wird es nie ganz dunkel. Wind und Wellen legen zu und so rauschen wir unserem Etappenziel „Porto Santo“ entgegen. Unsere maximale Geschwindigkeit wird mit 15,2 kn angegeben, vermutlich sausen wir da gerade eine Welle hinunter. Diese Geschwindigkeit ist zu schnell für unser Boot, wenn dem oft so wäre, müssten wir einen Schleppanker auslegen. Das Trimmen der Segel hält uns auf Trab. Wie heisst es doch bei FahrtenseglerInnen. Richtiger Segeltrimm macht eine Fahrtenyacht nicht nur schneller uns sicherer. Auch die Lebensdauer der Segel wird dadurch verlängert.

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Nov
03
Biskaya
Biskaya
Taube
Taube
Illa de Montefaro
Illa de Montefaro
Vigo Marina
Vigo Marina
Container Hafen Vigo
Fortaleza de el Castro
Flaying Merlin
Von Cherbourg bis Vigo, vorbei an drei berühmt – berüchtigten Eckpunkten: das Cap de la Hague, die Biskaya und das Cap Finistere.

Wir lassen die Leinen in Port Chantereyne bei Flut um 01:40 los . Ungefähr 600 sm liegen vor uns. Dazu kommen, was wir in diesem Moment noch nicht wissen, zwei pechschwarze Nächte, ohne Mond, ohne Sterne. Wir fahren einfach in ein schwarzes „Etwas“. AIS und Radar helfen uns in dieser Situation, selbstverständlich nebst einem guten Ausguck der Wache, uns sicher fühlen. Es hat wenig Wind dafür zieht uns die Strömung in die richtige Richtung und wir setzen das erste Mal unser neues Leichtwindsegel, den Code 0 und machen gute Fahrt am Wind. In den übrigen klaren Nächten scheint der Halbmond in der ersten Nachthälfte und das Sternenmeer ist mit uns. Für Moni betrachten wir etwas länger die „Ampelsterne“.

Bei Tagesbeginn begrüssen uns die ersten Delfine und zeigen uns ihre variationsreichen Sprünge, ihr geschmeidiges Ab- und Auftauchen. Darüber freuen wir uns sehr. Immer wieder von neuem ist es ein unbeschreiblich schönes Erlebnis diesen Tieren begegnen zu dürfen. Doch dann sind wir innerhalb weniger Minuten von dichtem Nebel umgeben und wir schalten unser Nebelhorn ein. Diese Situation erfordert nochmals vermehrte Aufmerksamkeit. Zum Glück bleibt er nicht lange.

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Okt
25
alte Dada Tux
alte Dada Tux
Kastanien
Maison du Biscuit
Maison du Biscuit
Maison du Biscuit
Maison du Biscuit
Maison du Biscuit
Strand
Strand
Strand
Segelschule
Verkauf der Dada Tux – German39c, Probe segeln, Kastanien sammeln, Orphelia und Brian lassen uns weiter warten, letzte Vorbereitungen zum definitiven Ablegen, IntermezzoVerkauf

Wir sind wohl ab der Freude, den Bau der Exploration 45 hautnah verfolgen zu können, etwas „blauäugig“. Auch glauben wir nur zu gerne, noch nicht alte und sehr gut ausgerüstete und gepflegte Aluyachten, finden rasch einen Käufer. Selbstverständlich treffen wir diese Entscheidungen und es liegt uns fern jemandem andern die Schuld zu geben. So werden wir erst diesen Sommer wirklich aktiv. Es war (und ist) eine interessante, jedoch auch „harte“ und zermürbende Erfahrung. Zu dem haben wir das Pech, dass wir das Boot mehr als 7 Wochen wegen einem Defekt des kommerziellen Travellifts nicht ins Wasser setzen können.

Ich erzähle einfach mal einige Anekdoten, eine davon als Warnung. Wir bekommen über längere Zeit täglich Anrufe von einer Person, welche das Boot bar bezahlen will, ohne es zu sehen. Dafür hätten wir nach Belgien reisen müssen um den Handel ab zu schliessen. Betrug, Geldwäscherei, auf alle Fälle nicht koscher. Erstaunt hat uns, dass da jemand auf dem Gebrauchtbootmarkt und vermutlich noch auf einigen anderen Märkten, gezielt nach potentiellen Opfern sucht. Ein anderer träumt sich ein Leben nach der Pensionierung als Solosegler auf den Weltmeeren und muss sich eingestehen, dass seine „Persönlichkeit“ dazu nicht geeignet ist.Ein Dritter sieht sich das Boot an, obwohl er ein Serienschiff, wie z.B. eine Bavaria, sucht...Wahrlich eine nicht immer einfache Situation.

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Sep
21
Feuerwerk
Feuerwerk
Wasserstoff Katamaran
alter 3 Master aus Schweden
am Travellift
knapp am Propeller vorbei
nächster Versuch Trockenfallen
auf dem grünen Teppich
Trocken
bald darf das Wasser wieder kommen
Alarm

Keine Angst, es sind keine Wirbelstürme, weder eine „Irma“, einen „José“ oder eine „Maria“. Ebenso wenig sind wir von einem Tsunami betroffen. Das heisst nicht, dass wir besorgt und betroffen über die Zerstörungen und die unzähligen menschlichen Schicksale, welche sich dahinter verbergen.

Die Sache ist folgende:Hansueli hat drei neue Alarme eingebaut. Ausschlaggebend für die ersten beiden ist ein uns bekanntes Seglerpaar, welches bei der Biskayaüberquerung einen Motorenausfall wegen Überhitzung hatte und abgeschleppt werden musste. So haben wir nun einen Alarm im Auspuffrohr, welcher uns frühzeitig vor eventueller Überhitzung warnt, einen zweiten im Innern des Schiffes zusätzlich zu dem im Cockpit bei allgemeinem Motoralarm. Den hören wir, wenn wir uns im Salon und/oder in der Pantry befinden und einen „Einbruchalarm“, welchen wir einschalten können wenn wir weggehen oder wenn wir schlafen und uns nicht sicher fühlen. So sind wir alarmiert, gesichert, versichert und doch nicht sicher vor den Ereignissen, welches das Leben für uns bereit hält. Trotz aller Alarme soll das Leben ein Abenteuer bleiben können.

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Aug
19
Land's End
Land's End
Lizard Point
Abendstimmung in Richtung Cornwell
Abendstimmung
Autofrachter
Cap de la Hague
Plastikmüll

Die letzte Etappe unserer Testfahrt, Holyhaed – Cherbourg, wird je nach Wind und Route etwas über oder unter 400 nm. Wir planen einen Stop in Milford, Wales, danach in Falmouth oder in Plymouth und zum Schluss über den englischen Kanal nach Cherbourg. Dies rechnen wir in ungefähr 6 Tagen machen zu können. Wind- und Wetterprognose lassen uns jedoch entscheiden durch zu segeln und ohne Zwischenhalt Cherbourg an zu laufen.

Holyhead verlassend treffen wir auf gewaltigen Strom, Wellen und Wind und ich fühle mich auf dem offenen Meer, weit weg von aller Zivilisation, wären da nicht die markante Landschaft, Inselchen und Leuchttürme. Zuerst gegen den Wind, später jedoch mit Wind und Strom segeln wir mit unserer bisherigen Höchstgeschwindigkeit von 11,5 Knoten und einem Etmal von 165,6 sm.

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Aug
03
CCS SailingSwiss III
Ardfern
Ardfern
Port Ellen
Port Ellen
Campbeltown
Campbeltown
Campbeltown
Firth of Clyde
Firth of Clyde
Abgesagte Ausstellung
Fischli/Weiss
Fischli/Weiss
Glasgow
People`s Palace and Wintergardens
People`s Palace and Wintergardens
glasgow3
Winsc
Winsch
Nähe Kip Marina
Nähe Kip Marina
Troon
grosse Qualle in der Troon Marina
Campbeltown
Alisa Craig
Holyhead Marina

Wir verlassen Oban und segeln Richtung Glasgow, den Mull of Kenteyer entlang bei möglichst optimaler Strömung. Diese gilt es zu berechnen, damit uns die Strömung schieben hilft. Ein paar Knoten kann dies schon ausmachen und bei überschaubaren, eher kleineren Distanzen, macht sich dies bezahlt. Die Gegend ist wunderschön, der Wind sehr wechselhaft, jedoch meistens zum segeln. Das Wasser an der Westseite der Insel Arran und weiter Richtung Glasgow ist ruhig, fast meinen wir auf einem Schweizer See zu sein.

Plötzlich werde ich unruhig, ein schwimmende Insel mit „Leuchtturm“ bewegt sich mit beträchtlicher Geschwindigkeit auf uns zu. Auf der Seekarte sehe ich weder eine Insel noch einen Leuchtturm. Des Rätsels Lösung: es ist ein Unterseeboot der US Navi, welches sich knapp über der Wasseroberfläche Richtung Süden bewegt und uns viele Wellen beschert. (Hatte keine Lust das UBoot zu fotografieren, Hansueli) Wir legen in der Kip Marina an und warten auf unsere Ersatzteile für die Winsch.

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Jul
15
Morgenstimmung
Mandal
Mandal
Abenstimmung
Mitten auf der Nordsee
Mitten auf der Nordsee
Bereit im Lift
aus dem Wasser
Getribe Ausbau
Getriebe
Garcia Baunummer 11 kreuzt den Weg mit unsere Baunummer 12
Anemone
Loch Ness
Caledonien Kanal
Caledonien Kanal
Caledonien Kanal
Fort Augustus
Fort Augustus
Ankern in Loch Oich
Ankern in Loch Oich
Ankern in Loch Oich
Neptun's staircase
Wieder in Salzwasser

Seit drei Tagen liegen wir in Skagen, der nördlichsten Stadt Dänemarks. Sie ist umgeben von Sandstränden und -Dünen. An der Nordspitze treffen Skagerrak und Kattegat aufeinander. Ein wahrer Zungenbrecher und dann noch zu wissen welcher Name wohin gehört. Für alle denen es ähnlich wie mir geht: Das Kattegat ist das 22.000 km² grosse und durchschnittlich rund 80 Meter tiefe, äusserst schwierig zu befahrende Meeresgebiet zwischen Jütland und der schwedischen Westküste. Bei Skagen grenzt es an das Skagerrak. Nordsee und Ostsee treffen aufeinander. In einem eindrücklichen Schauspiel prallen die Wellen aufeinander, spritzen hoch und laufen wieder zurück. So ist es möglich nahe am Ufer einen Fuss im Kattegat und den anderen Fuss im Skagerrak zu baden. Sich weiter hinein zu wagen ist zu gefährlich. Ein „übermütiger“ Seehund lässt es sich jedoch nicht entgehen sich in diesen Gewässern zu tummeln.

Um nach Skagen zu gelangen geht unsere Route erstmals nordwärts von Kopenhagen nach Gilleleje, einem Fischerhafen, wo jedoch Segelboote zwischen den Fischerbooten fast immer einen Platz finden. Mitunter sieht dies recht chaotisch aus und um einen sicheren Liegeplatz zu finden braucht es ein geschultes Auge. Der Wind pfeift kräftig, wir legen vorerst an einem etwas ungünstigen Platz an, sehen uns nach einem sicheren um,werden fündig und verlegen unsere Dada Tux. Man stelle sich das etwa so vor: Zwischen all den kleinen und grösseren farbigen Fischkuttern gibt es Liegeplätze für Boote, welche teilweise fest vermietet sind. Diese Plätze sind jeweils mit einem roten Viereck gekennzeichnet, die freien Plätze sind grün. Ob rot oder grün ist jedoch oft von aussen nicht oder dann nur ganz schlecht ersichtlich.

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Jun
20
Nordostsee Kanal
Nordostsee Kanal
Kiel
Marlin und Dada Tux
Parasailor
Parasailor
Parasailor
Kreidefelsen Insel Mon
Kreidefelsen Insel Mon
Kreidefelsen Insel Mon
Unsere Gäste
vor Kopenhagen
wenig Platz
Platz für Velos
Kopf einzeihen bei der Rundfahrt
Meerjungfrau
Freistaat Christiania
Freistaat Christiania
Freistaat Christiania
Installation von Yoko Ono
Papieroeen

Wir fahren durch die Schleuse (für Thea und Denis – Fender bei beiden Schleusen ganz tief hängen) von Brünsbüttel und legen im kleinen Hafen an. Wir fahren das erste Mal ein gelungenes Heckbojenmanöver und empfangen abends Anne, David, Lia und Thea. Wir freuen uns riesig die Familie auf der Kanalfahrt dabei zu haben. Für Lia und Thea ist es ein Abenteuer. Sie klettern begeistert auf und unter Deck herum und fühlen sich sofort zu Hause.

Wir fahren früh los und gewöhnen uns rasch an die vielen grossen und kleineren Frachter, welche an uns vorbei fahren und die Dada Tux klein erscheinen lassen. Wer sich interessiert dafür siehe einen interessanten Beitrag, von Hans zugesendet https://www.youtube.com/watch?v=CBFjONcZP_U.

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