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Atlantik, Südamerika, kanarische Inseln, Europa, Nordamerika, Neuseeland
Mai
25

Richtung Nordwesten?

Den regnerischen Morgen auf dem Ocean Pond Camping konnte ich gut nutzen. Den letzten Blog Beitrag stellte ich fertig. Am Nachmittag lies der Regen nach und es hellte auf. Die Nordlichter sollten bis nach Florida zu sehen sein. Ich sah keine. Einen grösseren Horizontbereich vom Campingplatz aus zu sehen wäre auch schwierig gewesen,. Der Campingplatz liegt schön gelegen im Wald. Der grösste sichtbare Horizontblick ist über den See. Der liegt in der falschen Richtung nach Süden.


Mein Kühlschrank und die Obst- und Gemüsekiste waren leer. In Lake City füllte ich sie auf, ebenso den Dieseltank. In den letzten Tagen leuchtete immer wieder die allgemeine Motorwarnung auf. Diese Warnung bedeutet, dass ich demnächst eine Werkstatt aufsuchen muss, um den Motor überprüfen zu lassen. Im Gegensatz zu Supermärkten haben Werkstätten sonntags geschlossen. Weiterfahren und mal schauen. Auf dem Hinweg nach Florida fuhr ich an der Küste entlang. Auf dem Rückweg wählte ich den Hwy I-10, um ein paar Meilen weiter nach Nordwesten zu kommen, mit dem Ziel kurz vor Mobile zu übernachten. Tempomat auf 62 mph (100km/h) und Sirius MX Radio auf einen der wenigen Jazz-Sender eingestellt. 70 mph (113km/h) wären erlaubt, aber dann verbraucht mein Van zu viel Diesel. Die meisten, auch die grossen Trucks, fahren 75 mph (120km/h).

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Mai
11

New Orleans und Florida

Durch das wasserreiche Gebiet sind durchgehende kleine Strassen nach Osten selten. Von New Iberia aus fuhr ich zunächst auf dem stark befahrenen Hwy 90. Nach einem kleinen Umweg über eine kleine Strasse kreuzte ich den Hwy 90 nach Houma in Richtung Lac des Allemands. An der öffentlichen Bootsrampe des Dorfes Bayou Boeuf übernachtete ich. Ich fand gerade noch einen Platz, alles war voll von Pickups mit Bootsanhängern. Gegen Abend kamen die Boote zurück, viele mit sehr grossen Motoren und entsprechendem Lärm. Irgendeine Angelveranstaltung. Viele hatten die gleichen leuchtenden T-Shirts an. Nach Einbruch der Dunkelheit hatte ich den Platz für mich allein. Auch am Sonntagmorgen war es ruhig. Am Rande des Parkplatzes liegt viel Müll herum, trotz des Schildes, auf dem eine Strafe für Müllablagerung angedroht wird.


Wie viel Müll herumliegt, ist von Bundesstaat zu Bundesstaat sehr unterschiedlich. In Louisiana liegt ziemlich viel herum. Dafür gibt es vor jeder Kirche, und davon gibt es viele, ein Verkehrszeichen am Strassenrand. Statt ‹Bump› für Bodenschwelle steht auf dem gelben Schild ‹Church›. Zum Verhältnis von Natur und Christentum kam mir dieses Bibelwort in den Sinn: «Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie und waltet über Fische des Meeres, über Vögel des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!» (1. Genesis 1,28). Im Süden der USA habe ich mehrmals gesehen, wie während der Fahrt ein Becher oder leer Petflaschen aus einem Auto geworfen wurde. Ich glaube nicht, dass mit ‹füllt die Erde› gemeint war, sie mit Müll zu füllen.

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Apr.
16

Ruhig

Beim letzten Blog vergass ich die Fotos der Ausstellung des kolumbianischen Künstlers Fernando Botero zu publizieren. Ein paar Beispiele vom Künstler mit den sehr dicken Figuren.


(Um die Fotos auf diesem Blog grösser an zu schauen genügt ein Klick auf das Vorschaubild. Mit einem Klick auf das grössere Foto wird es Formatfüllend ohne Rand und Bildname angezeigt. Ein Klick auf den rechten Bildrand öffnet das nächste Bild, ein Klick auf den linken Bildrand das vorherige.)

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März
28

Zurück in Phoenix

Nach 3 ½ Monaten in der Schweiz bin ich zurück in Phoenix.

Der Winter in der Schweiz war mild. Ich besuchte Familie und FreundInnen, ging ins Kino, besuchte Ausstellungen und Konzerte. Meine Emotionen pendelten rauf und runter und einige Abschiede für die nächsten Monate waren nicht leicht. Grundlegend zog es mich zurück zum Van.

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Dez.
25

Las Vegas – Phoenix

Auch in Las Vegas interessierte ich mich weder für die grossen Casinos und Shows, noch wollte ich heiraten. Mein Interesse galt im Westen von Las Vegas der Red Rock Park und im Osten das Valley of Fire. 2 Mal übernachtete ich auf dem gleichen Supermarkt Parkplatz am Stadtrand von Las Vegas. Am ersten Abend standen 12 Vans und PW’s über Nacht in der gleichen Ecke wie ich. Am 2. Abend hatte es einige mehr, ich zählte nicht mehr. Es kam mir vor wie auf einem dicht gedrängtem Campground.


Eine halbe Stunde fahrt und ich stand am Red Rock Parkeingang. Auch ohne Reservation wurde ich eingelassen und meine im Death Valley erworbene US National Park Jahreskarte war gültig. Auf einem 20 km langem Einbahn Rundkurs kommt man an verschiedene Parkplätze vorbei. Diese sind Startpunkt für unterschiedlich schwierige Spaziergänge oder Wanderungen. Wie im Death Valley warnen viele Tafeln, dass man die Hitze und Trockenheit betrachten muss. Zum Lovell Canyon führt eine Strasse für die 4x4 und genügend Bodenfreiheit empfohlen wird. Ich fuhr den Anfang des Wegs, Strasse konnte man diesen Weg nicht nennen, und kehrte wieder um. Der Weg erfordert zum Fahren die volle Konzentration. Zudem hätte ich auf dem zum Teil felsigen Weg den Reifendruck um Minimum 20% reduzieren müssen. Die Natur gehend zu geniessen war mir lieber.

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Dez.
15

Snowbirds

Im Nordwesten werden Leute Snowbirds genannt, die im Winter vom Nordwesten in den Süden ziehen. In der Schweiz nennt man das Zugvogel. Mein Van ist leider nicht genügend Winterfest, so muss ich es ähnlich machen.


In Vancouver blieb ich auf dem gleichen stadtnahen Camping. Dort steht der Van auf einem ebenen Betonplatz, gut um den Reifen mit der Schraube im Profil gegen den Ersatzreifen zu wechseln. Diesmal wollte ich in die Stadt um wieder einmal modernere Kunst anschauen. Meist schaute ich im Internet nach, ob die im gedruckten Reiseführer angegebenen Öffnungszeiten noch stimmen. Diesmal nicht und so stand ich an einem Dienstag vor der geschlossenen Art Gallery. Pech gehabt, so spazierte ich ziellos in der Stadt umher und fuhr am späteren Nachmittag mit dem Bus zum Camping zurück.

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Nov.
21

Vancouver Island

Ich blieb ein wenig länger in Vancouver und benutzte das relativ trockene Wetter um die längst überfällige Rochade mit den Reifen zu machen. Beim eisigem Wetter der letzten Wochen hatte ich keine Lust dazu. Jedes mal geht es ein wenig schneller. Auch für den Blog zu schreiben brauche ich Zeit. Die Wörter fliessen langsam zu meinen Fingern auf der Tastatur.


Nördlich von Vancouver legt eine grosse Fähre mehrmals täglich zur Vancouver Island ab. Vancouver Island ist die grösste nordamerikanische Insel im Pazifik. Wie auf vielen anderen gebirgigen Inseln hat Vancouver Island unterschiedliche Klimazonen. Der Nordwesten ist eines der regenreichsten Gebiete von Kanada. Victoria, im Südosten, hat eher mildes trockenes Wetter. Das meist besiedelte Gebiet ist der Südostteil von Victoria bis Campbell River. Der ganze Westen ist durchzogen mit Fjords die weit in die Insel hinein reichen.

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Okt.
30

Anchorage Whitehorse Vancouver

Nach 3 Stunden warten war die Umwälzpumpe der Standheizung eingebaut. In der Hoffnung, nicht mehr wegen der Heizung nach Anchorage zurückkehren müssen, ging ich für die nächsten Tage Einkaufen. Die Glenn Hwy nach Glennellen kenne ich bald gut. Mit dem Wetter war ich zufrieden, die Sicht in die verschneiten Berge war eindrücklich.


In Glennellen parkte ich auf dem gleichen Platz wie vor 10 Tagen. Kaum den Motor abgestellt begann es zu regnen. Nach dem Eindunkeln fielen grosse Schneeflocken. Ohne Nachhelfen startete die Heizung. Nichts brauchte ich mehr zu prügeln, für mein Gefühl ist dies sehr gut. Am Morgen stand ich im Schnee, diesmal ohne Sonnenschein. Der Strassenzustandsbericht nach Tok meldete auf dem ersten Drittel der Strecke schwierige Verhältnisse. Zeitweise schneebedeckte Strasse, ab und zu könne es Eisflecken haben. Ich lies mir mit dem Frühstück Zeit. Gegen Mittag wird es schon besser sein, dachte ich. Es lag weniger Schnee auf der Strasse, als ich es nach dem Bericht vermutete. Dafür lag ein Kieslastwagen seitwärts quer über der Strasse. Für mich ein Rätsel, wie der umkippen konnte. Neben der Strasse war der Boden genügend eben, so dass man mit einem Slalom um Sträucher und kleine Bäume die Unfallstelle umfahren konnte. Im Verlauf der Strecke wurde es wärmer und schneefrei.

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Okt.
13

Anchorage – McCarthy – Valdez

Glücklich, dass die Heizung wieder läuft fuhr ich zum Einkaufen und Diesel füllen. Die Strecke über Glennallen nach McCarthy/Kennicott fuhren wir vor 3 Jahren in der Gegenrichtung. Die Strasse nach Glennallen, die Glenn Hwy, führt am Matanuska Glacier vorbei. Der Gletscher ist Teil eines grossen Gletschergebietes welches ein Teil der Chugach Mountains südlich der Glenn Hwy bedeckt. Es regnete und je mehr die Strasse auf 900m anstieg begann es zu schneien. Zum ersten Mal in diesem Hebst stand ich im Schnee. Glennallen, an der Kreuzung AnchorageValdezTok, liegt tiefer, dort regnete es «nur» noch.



Während dem ich fahre ist die Standheizung ausgeschaltet. Der Van heizt genügend. Gespannt war ich, läuft die Standheizung wieder an und ist es wirklich nur ab und zu dass die Pumpe klemmt. Ohne mein weiteres dazutun bekam ich einen warmen Van. In der Nacht begann es zu schneien. Am Morgen stand ich in einer Schneelandschaft mit strahlender Sonne.

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Okt.
06

Geduld, Kenai Peninsula und nochmals Geduld

Die Wartezeit bis die Ersatzteile für die Standheizung eintreffen benutzte ich für Spaziergänge und den Besuch im Anchorage Museum. Der Stararchitekt David Chipperfield, er gestaltete den Neubau vom Kunsthaus in Zürich, baute die Erweiterung vom Anchorage Museum. In der Wechselausstellung wurden neue Werke von regionalen KünstelerInnen ausgestellt. Die Bandbreite ist gross. Ich sah neben banalem Kunsthandwerk auch ein paar interessante Objekte die mir gut gefielen. In der ständigen Ausstellung wollte ich noch einmal ein Werk von Rebecca Lyon von den Aleutian Islands sehen. Vor 3 Jahren machte mir ihr Werk grossen Eindruck. Es thematisiert die USA Atomversuche auf den Inseln. Leider hängt es nicht mehr dort, nur noch ein anderes Werk der gleichen Künstlerin.



Die Reparatur der Heizung dauerte doch ein wenig länger. Beim Einbau wurde der Anschluss von der Dieselpumpe vermurkst. Bis Montag sollte er da sein. Es wurde dann Dienstag. Danach lief die Heizung und ich konnte wieder frei Übernachten ohne auf einen externen Stromanschluss angewiesen zu sein.

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Sep.
13

Nördlich von Fairbanks und schnell nach Anchorage

Der Wetterbericht schreibt 3 Tage trockenes Wetter voraus. Nichts wie los. Nördlich von Fairbanks gibt es 3 Strassen deren Beschreibung schönes verspricht. Genügend Lebensmittel kaufte ich für eine Woche am Vortag ein.


Die Elliott Hwy führt nach Westen zu Manley Hot Springs. Erst heisst es die mir schon bekannte Strecke 138km nördlich auf der Asphaltstrasse bis zur Abzweigung nach Deadhorse (Dalton Hwy) fahren. Die weiteren 124km nach Westen ist eine gut zu fahrende Schotterstrasse. Schön, das Wetter hielt sich mit einer guten Fernsicht. Über den nördlichen Bergen sah ich eine Wolkenwalze, die nicht näher kam. Gegen Süden ist die Ebene vom Tolovana River der in den Tanana River mündet.

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Aug.
28

Nach Alaska

Von Dawson City aus drehte ich eine Runde durch das Goldgräbergebiet (Bonanza Creek Road, Hunker Road). Auch heute wird im Tagbau noch nach Gold gegraben. Nicht mehr im grossen Stil wie früher. 13km südlich von Dawson City steht als Museum Dredge Nr. 4. Der grösste in Nordamerika gebaute Schwimmbagger mit Holzhülle. Zwischen 1913 und 1959 war er in Betrieb. Der Bagger ersetzte die Handarbeit von 2000 Personen. Für eine Führung hätte ich 1.5 Std. warten müssen. Die Frau am Eingang sprach mich direkt auf Deutsch an. Erstaunt fragte ich, wieso sie weiss, dass ich deutsch spreche. Intuition war ihre knappe Antwort. Fotos von innen sah ich im Internet. Statt zu warten besuchte ich ein paar km weiter eine Stelle, wo vor 140 Jahren mehrheitlich durch Handarbeit Gold gesucht wurde.



2 Grenzübergänge gibt es zwischen Kanada und Alaska. Ganzjährig offen ist der an der Alaska Hwy. Im Sommer kann der Little Gold Creek Übergang an der Top of the World Hwy benutzt werden. Frische Lebensmittel dürfen nicht in die USA mitgenommen werden. Mein Kühlschrank und die Gemüse/Frucht-Kiste war leer. Das Risiko an der Grenze alles abzugeben wollte ich nicht eingehen. Dachte – leider falsch – dass ich in Chicken, der erste Ort in Alaska, sicher etwas kaufen kann. Ausser Ramsch und Souvenirs gibt es dort nichts. Und, die beiden Cafés waren geschlossen. Meine Befürchtung war falsch. Wie bei der Einreise nach Kanada interessierte sich der US Zöllner nur für die Besitzverhältnisse vom Van und meinem Wohnort.

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Aug.
18

Arctic Ocean

Ab Watson Lake fuhr ich auf der berühmten Alaska Hwy. Dies ist die direkte Verbindung von den USA nach Alaska durch Kanada. Sie ist breit, für diese Region mit einigem Verkehr. Auf halbem Weg nach der grössten Stadt in Yukon, Whitehorse, übernachtete ich in Johnsons Crossing.


Vor dem Strassenbau war der Yukon River die Verkehrsader zwischen Dawson City und Whitehorse. Die Stadt bekam wegen gefährlichen Stromschnellen in Yukon River den Namen. Mit dem Bau von einem Flusskraftwerk sind die Stromschnellen nicht mehr sichtbar. Der restaurierte Flussdampfer SS Klondike steht an Land als Museum. Wegen Renovationsarbeiten konnte nur das 1. Deck besucht werden. Bis zum Bau der Klondike Hwy Anfang 1950 war der Raddampfer in Betrieb.

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Aug.
04

Von Oregon nach Yukon

Im letzten Bericht vergass ich den Sänger und Komponisten Willie Nelson mit Wikipedia zu verlinken. Da merkt ihr, dass ich mich in der Country Music gar nicht auskenne, dabei ist Willie Nelson einer der grossen und vor allem eigenständigsten Musiker dieser Szene.


Ist gut liess ich in Bend den Schutz unter dem Motor, Getriebe und Hinterachse montieren. Davon weiter unten. Auch die verstellbaren Stossdämpfer machen sich gut. Auf Asphaltstrassen fährt der Van nicht mehr so ‹schwammig›, auf Naturstrassen (wenn ich umstelle) viel weicher und mit ca 10% weniger Luft in den Reifen sehr angenehm. Es rumpelt nicht mehr so arg in meinen Schränken. Zwischen den Tellern, Tassen, Gläser habe ich Dämmaterial, trotzdem. Um für Asphalt auf den normalen Druck zu pumpen, hat der Van einen eingebauten Luftkompressor. Zwar klein, es geht eine Weile, aber es geht. Und, mit dem grösseren Dieseltank muss ich seltener an die Tankstelle.

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Juli
13

Kauf und Übernahme vom Van

Als wir von Alaska bis Mexiko segelten, gefiel mir die Landschaft von Nordamerika sehr gut.

So reifte in mir – mit dem Verkauf vom Segelboot und gedanklichem hin und her – weiterhin in dieser Landschaft zu reisen und in Nordamerika dazu ein Wohnmobil zu kaufen.

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Apr.
26

3 Monate Süd- und Nordinsel Neuseeland / Aotearoa

unterwegs im Wohnmobil (WoMo)
Anfang Januar bis Ende März 2023

Eine alternative Möglichkeit weiterhin unterwegs zu sein, für Hansueli, für uns?

Im Sommer 2022 verkaufen wir unser Segelboot, die Dada Tux in San Diego, und kehren in die Schweiz zurück. 7 Jahren waren wir auf hoher See. Eine Anfrage von einem befreundeten Segelpaar über einige Wochen mit zu segeln liess sich Hansueli nicht entgehen und genoss letzten Oktober/November die 6 Wochen in Gibraltar, Marokko und auf den Kanarischen Inseln.

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Dez.
29

Neues Jahr 2023

 

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Juli
02

Aus – Verkauf in San Diego

Wir fühlen uns wohl in der für hiesige Verhältnisse kleinen Point Loma Marina und freuen uns sehr, dass ein «Plätzchen» für unsere Dada Tux gefunden werden konnte. Dies ist nicht selbstverständlich um diese Jahreszeit, sind doch die meisten Dauermieter zurück aus dem Süden. Ebenso treffen wir auf einige bekannte Gesichter von unserem Aufenthalt im November Dezember letzten Jahres, so Daniel, der eine Hunter im Hafen liegen hat, John und Susan die ebenfalls wieder zurück aus Mexiko sind.



Es wird ein Gesamtgutachten für die Dada Tux in Auftrag gegeben, der Termin ist für den 6. Juni geplant. Seit 220 Tagen sind wir im Besitze eines Kaufvertrages, abgeschlossen in San Francisco. Alles wird sortiert, die persönlichen Gegenstände aus dem Schiff genommen, geputzt …., eine vielschichtige zermürbende Angelegenheit. Ab dem 1. Juni «wohnen» wir für 14 Tage in einem Airbnb in Marina Nähe, dann ziehen wir um ins Quartier Little Italy näher beim Zentrum. Eine anmächelige Gegend, von wo wir mit dem ÖV, den Fahrrädern und zu Fuss (fast) überall hinkommen. Der einzige Nachteil: die Flugzeuge fliegen hier rund um die Uhr kaum 50 m über unsere Köpfe hinweg.

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Juni
18

Von Mexiko – La Cruz de Huanacaxtle -zurück in die USA – San Diego


Einige Wochen verbringen wir im tropischen La Cruz de Huanacaxtle in der Bahia las Banderas. In der Nacht kühlt es (zum Glück für mich) ab, tagsüber ist das feuchtheisse Klima nicht jedermanns Sache.


Am 3. Mai ist das Dorffest von La Cruz de Huanacaxtle. 10 Tage wird gefeiert, der letzte Tag ist die Krönung des Festes mit eindrücklichen indigenen Tänzen, Reiter die einem Umzug dem Strand entlang reiten und sich auf dem Hauptplatz versammeln. Jung und alt nimmt an den Festivitäten teil, verköstigt sich an den traditionellen Ständen.

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Apr.
13

Überqueren des Golf's von Kalifornien ans Festland bis La Crux de Huanacaxtle

Wir freuen uns auf die immer noch recht starken Nordwinde, denn von nun an geht es südwärts. Die erste wieder südwärts gehende Etappe geht von Santa Rosalìa bis Topolabampo, eine Strecke von gut 210 NM. Diese Distanzen lieben wir nicht sonderlich. Wenn immer möglich wollen wir bei Tageslicht ankommen. Da der Wind nie ganz genau berechnet werden kann und so ebenfalls nicht die Segelgeschwindigkeit berechnen wir in der Regel grosszügig. Wir lassen die Leinen um 03:00 los. Es wird eine schnelle Fahrt mit einem Etmal von170 NM trotz Reff 2 und gereffter Genua. Die Kreuzsee und die kurzen Wellenperioden sind unangenehm. Die Einfahrt nach Topolobampo ist eine etwa 8 NM ausgebaggerte Seestrasse und wir machen die Dada Tux im Hafen fest. Die Marina Palmira ist vorwiegend von einheimischen Motoryachten belegt. Mit uns liegen 3 «fremde» Segelschiffe im Hafen; die beiden anderen Paare segeln im Winter in dieser Gegend umher und im Sommer sind sie mit einem WoMo (Wohnmobil) in den USA und Kanada unterwegs.




Von Los Mochis, dem nächsten Ort, fährt der fast Welt bekannte Zug «Chepe» nach Chihuahua (Ferrocarril Chihuahua Pacifico). Oft sind Reservationen im voraus nötig. Auch wir erhalten nicht am gewünschten Tag ein Billett sind jedoch mit der Anfahrt am Montag und Rückreise am folgenden Sonntag zufrieden. Unsere Reise soll bis Creel gehen etwa 350 km von Los Mochis entfernt, einer der grössten Orte in der Hochlandregion der Kupferschlucht. Von dort sind geführte oder auf eigene Faust, Ausflüge, zu Fuss, zu Pferd, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto möglich, Flüsse, Schluchten, Wasserfälle können bewundert werden. Das Gebiet ist 4x grösser als der Gran Canyon in Arizona. Gerne wollen wir über die Raràmuris, welche in der Sierra de Tarahumara angesiedelt sind mehr erfahren.

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