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am Wind

Letzte Nacht regnete es ausgiebig. Etwa 30 sm östlich segelten wir an unserem ursprünglichen Ziel, die Insel Fernando de Noronha, vorbei.
Der Wind und die Wellen kommen jetzt von seitlich vorne. Wir segeln am Wind. Mit Genua und Grosssegel läuft die Dada Tux gut durchs Wasser.
Am Wind segeln ist rauer. Das Boot hat Schräglage, wie müssen uns besser festhalten, auch unter Deck, vorsichtiger sein beim Kochen. Ein Gegensatz zum Segeln vor paar Tagen mit dem Parasailor. Dies war nördlich vom Äquator ;-)
Mit den Wellen von seitlich vorne kann schon mal ein Spritzer Salzwasser aufs Vordeck kommen. Auch wenn es nicht regnet, wagen wir die vorderen Deckslucken nicht zu öffnen. Das Salzwasser hat draussen zu bleiben. Die Luftumwälzung durch die Doradenlüfter ist nicht so effizient wie eine offene Luke. Irgend wann sehnen wir uns sicher an die jetzige Temperatur. Spätestens beim am Wind segeln in einer kälteren Region. Dann, wenn man sich zuerst aus mehreren Kleiderschichten herausschälen muss, um aufs WC zu sitzen.
Heute Nacht soll es trocken bleiben. Nach dem Sonnenuntergang blieben die Regenwolken aus. Dafür sehe ich Sterne und den Mond.

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Montag, 10. Dezember 2018

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